{"id":584,"date":"2013-02-23T02:08:04","date_gmt":"2013-02-23T02:08:04","guid":{"rendered":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/?p=584"},"modified":"2013-02-25T02:48:50","modified_gmt":"2013-02-25T02:48:50","slug":"wellington-mit-bill","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/2013\/02\/23\/wellington-mit-bill\/","title":{"rendered":"Wellington mit Bill"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Campingnacht im Wohnzimmer von Bill war gem\u00fctlich. Nur seine WC Sp\u00fchlung funktioniert nicht mehr richtig. Auch die vielen Tricks wie man Sp\u00fchlen kann, halfen nicht wirklich weiter. Der arme Bill musste am Morgen als erstes die WC Sp\u00fchlung aus dem letzten Jahrtausend reparieren.<\/p>\n<p>Zum Morgenessen bereitete Bill uns eine gigantische Portion Poriddge zu. Mhh muss sagen nicht wirklich meine Leibspeise. Einen Teil \u00fcberliess ich Misty, dem h\u00fcbschen Mischlingshund, der Bill durch den Alltag begleitet.<\/p>\n<p>Bill wollte uns etwas nettes zeigen. So stiegen wir in sein Auto und haben als erstes Misty zu einer alten Dame gebracht, welche den ganzen Garten voller Begonien hat. Anschliessend ging es \u00fcber den H\u00fcgel, dem wunderbaren Scenic Drive dem Strand entlang bis ins Bay of Island Quartier, wo seine Tocher Suzanne mit ihrem Mann Andy und den Kids wohnt. Wir besuchten die beiden bei der Hausrenovation und gingen zusammen in ein nahes Cafe ein wenig pl\u00e4uderln. Suzanne und Bill haben Regi und ich auf unserer S\u00fcdamerikareise kennengelernt @Regi ganz herzliche Gr\u00fcsse von Suzanne und Bill.<\/p>\n<p>Nun war bald Mittagszeit und Bill hatte mit uns einen etwas gr\u00f6sseren Ausflug vor. Wir bestiegen sein Auto und fuhren etwa zwei Stunden durch das Hinterland von Wellington zum Lake Ferry. Ein wunderbarer See direkt am Strand, welcher ab und zu mit Meerwasser gef\u00fcllt wird.<\/p>\n<p>Wir assen dort feinen Fish und Chips zum Mittag und spazierten noch eine Weile dem sch\u00f6nen Kieselstrand entlang.<\/p>\n<p>Imposant war die Brandung an diesem Strand. Im Meer gibt es das ganze Repertoire an Haien zu sehen laut Bill, der ein pensionierter Ozeanograph ist. F\u00fcr alle Hailiebhaber unter euch, ggf mal eine Reise wert.<\/p>\n<p>Als die Flut mit den grossen Wellen uns nasse F\u00fcsse besorgte, verliessen wir diesen sch\u00f6nen Ort und fuhren nach Wellington zur\u00fcck. Bill hat uns beide bei sich zuhause abgeladen und ging dann Misty abholen und der alten Frau Blumen giessen helfen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit kam Peter von der Arbeit nach hause. Wir nahmen mit ihm zusammen ein Bierchen und bereiteten den Teig f\u00fcr das Abendessen zu. Dann war f\u00fcr uns Zeit in den Supermarkt zu gehen und f\u00fcr das Abendessen einzukaufen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck mit den Eink\u00e4ufen wurde als erstes der versprochene Zitronencake f\u00fcr Bill gebacken. Ein Knoblauchbrot zum Ap\u00e9ro, Fruchtsalat und ein gr\u00fcner Salat bereitete Paule zu, w\u00e4hrenddem ich mich dem Brotteig widmete und begann den Flammkuchen zu belegen.<\/p>\n<p>Zum Flammkuchen Abendessen gab es den feinen Gew\u00fcrztarminer von der Gibson Bridge. Bill fand das Essen sehr lecker. Wir schauten noch eine ganze Weile seine Bilder aus S\u00fcdamerika an und schwelgten in Erinnerungen:-)<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag war es bedeckt und das frisch gebackene Brot war mit den Resten vom Fruchtsalat zum Porridge eine gute Abwechslung:-)<\/p>\n<p>Da sich heute die Sonne hinter den Wolken vor uns versteckte, fuhr uns Bill nach Wellington ins City Center zum Te Papa Museum. Ein sehr informatives Nationalmuseum, f\u00fcr welches man keinen Rappen Eintritt bezahlt:-)<\/p>\n<p>Wir schauten uns als erstes die Tierwelt von Neuseeland an. Wahnsinn, die haben eine gigantische Riesenkrake ausgestellt. Diese wurde vor Jahren aus dem kalten Wasser gezogen und fand nun ihre letzte Ruhe im Museum. Das Auge ist in etwa Fussballgross, k\u00f6nnt ihr die Ausmasse des K\u00f6rpers und der Tentakel vorstellen?<\/p>\n<p>Weiter bewunderten wir die geologische Ausstellung mit dem Erdbebensimulator und den Vulkanen und deren Eruptionen. Zuletzt pilgerten wir noch durch die Kulturecke der Maori, und den ersten europ\u00e4ischen Siedler.<\/p>\n<p>Jetzt wollten wir uns in der Kaffeehauptstadt von Neuseeland ein Kaffee g\u00f6nnen. Gesagt getan dem Hafenquai entlang ging es zu einem leckeren Cappucino f\u00fcr Paule mit Schoggipulver und f\u00fcr mich mit Zimt:-)<\/p>\n<p>Der Wind bliess uns noch immer stark um die Ohren. Leider hatte es beim Cabel Car zuviele Leute die anstehen. Seit Hong Kong stehen wir f\u00fcr ein Cabelcar nicht mehr an. So pilgerten wir durch die Stadt und \u201eSchneuggten\u201c durch Buchl\u00e4den. Wieder beim Cabelcar noch immer 30min Wartezeit&#8230; Nein nein ohne uns.. Das Parlamentsgeb\u00e4ude wollten wir uns noch anschauen. Auf dem R\u00fcckweg noch mal schnell beim Cabelcar vorbeischauen.. Juppi keine Menschen die anstehen:-) Schnell war das Ticket gel\u00f6st und wir fuhren mit der Cabelcar zum Botanischen Garten hoch. Hier genossen wir die Sonnenstrahlen, die uns nun entgegen blinzelten und knipsten ein paar Fotos auf die Bucht vor Wellington. Durch den Botanischen Garten ging es abw\u00e4rts in die Stadt, vorbei an alten Gr\u00e4bern aus der Gr\u00fcndungszeit und dann mit dem Bus nach Miramar zur\u00fcck. Wir beschlossen ein Guacamole Ap\u00e9ro mit Bill zu machen. Dazu schauten wir uns wieder Bilder an und zeigten Bill unsere Heimat. Als Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Kost und Logi luden wir Bill zu einem indischen Nachtessen ein. Anschliessend fuhr er bei Dunkelheit uns nochmals dem Meer entlang zu sich nach Hause. Jetzt erhielt Bill von Paule noch eine Lektion Lightroom Fotobearbeiten. Wir sind gespannt ob er sich dieses Programm auf seinem Rechner installiert und damit klar kommt. Immerhin ist Bill schon 75 Jahre alt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Campingnacht im Wohnzimmer von Bill war gem\u00fctlich. Nur seine WC Sp\u00fchlung funktioniert nicht mehr richtig. Auch die vielen Tricks wie man Sp\u00fchlen kann, halfen nicht wirklich weiter. 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