{"id":614,"date":"2013-03-04T12:06:29","date_gmt":"2013-03-04T12:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/?p=614"},"modified":"2013-03-07T12:09:26","modified_gmt":"2013-03-07T12:09:26","slug":"die-letzten-tage-in-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/2013\/03\/04\/die-letzten-tage-in-neuseeland\/","title":{"rendered":"Die letzten Tage in Neuseeland"},"content":{"rendered":"<p>Heute wurden unsere Schlafs\u00e4cke, M\u00e4tteli und auch das Zelt auf der W\u00e4scheleine ausgiebig lange getrocknet. Unsere Schlafs\u00e4cke und die M\u00e4tteli wurden auf kleinstes Packmass zusammengerollt und verstaut. Mit der F\u00e4hre ging es auf die andere Seite der Bay of Island und s\u00fcdw\u00e4rts in Richtung Auckland. In Whangarei stoppten wir f\u00fcr ein Kaffee. Als n\u00e4chstes galt es die Toll Station auf dem Highway zu umfahren und schon bald waren wir in Albany wo wir beim Icebreaker Outlet Halt machten. Leider war hier das Schn\u00e4ppchenjagen nicht mehr so g\u00fcnstig wie in Otaki.<\/p>\n<p>Den Weg zur Jugendherberge in Auckland fanden wir auf Anhieb. Paule ist unterdessen zum Navigationsprofi herangereift:-)<\/p>\n<p>Falls ihr mal Ferien mit Paule plant gebt Paule eine Strassenkarte und ihr k\u00f6nnt das Navi sparen.<\/p>\n<p>Jetzt entleerten wir unser Auto und schleppten unser Gep\u00e4ck in den zweiten Stock in unser Zimmer. Mega viel Gep\u00e4ck. Ich entleerte meine Rucks\u00e4cke und begann alles auf einen Haufen zu schmeissen. Unglaublich viel Ware. T-Shirts schmiss ich weg und packte alles, was wir Babsi geben wollten auf die Seite.<\/p>\n<p>Nun pilgerten wir noch in die Stadt und umrundeten den Hafen mit seinen grossen teuren Yachten. @Adi Danke f\u00fcr die coole Empfehlung:-)<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg in die Jugi kauften wir uns noch rasch das N\u00f6tigste f\u00fcr das Abendessen ein. Oben auf dem Vulkanberg angekommen bereiteten wir unsere Guacamole zu, schnippelten Pepperoni und \u00f6ffneten den letzten K\u00e4se aus Akaroa. Oliven, Nacchos und ein paar Scheiben Brot begleiteten unsere letzten Bierchen.<\/p>\n<p>Nach dem Abendessen widmete sich Paule der W\u00e4sche, w\u00e4hrenddem ich einen Zitronenkuchen f\u00fcr Babsi backte.<\/p>\n<p>Nach ein paar Runden Fotobearbeiten war es dann schon Bettzeit f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Was ist dies f\u00fcr ein nerviger Alarm&#8230; jujuju&#8230;jujuju&#8230; jujuju&#8230; please go behind the line&#8230;.Dieser Alarm weckte uns aus dem Schlaf und wir wussten nicht recht ob das eine Tsunami Warnung war oder sonst was l\u00e4stiges. Zumindest raubte dieser Alarm unseren Schlaf:-(<\/p>\n<p>Um 7h beschloss ich dann aufzustehen und genoss es mal wieder nicht unter Zeitdruck mit Warmwasser duschen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zum Zmorgenessen gab es Tee da unser Kaffee schon aufgebraucht ist. Wir trauten unsern Augen nicht, es regnet mal wieder. O.K so packten wir unsere Regenschirme ein und fuhren die letzten Kilometer, um das Auto zur\u00fcckzugeben durch die Stadt. 7296 Kilometer haben wir mit unserem Auto zur\u00fcckgelegt. Nun liefen wir zu Fuss im Regen Richtung Hafen und verschwanden im n\u00e4chsten Kaffee, um dem Regen zu entkommen. Wir beschlossen bei dem schlechten Wetter in das empfohlene Martime Museum zu gehen. Hier bestaunten wir die Geschichte der Seefahrt, der ersten Siedlern, den Americans Cup und die Segellegende Peter Blacke mit vielen Schiffen und allem zugeh\u00f6rigen Arsenal.<\/p>\n<p>Um 12:30h verabredeten wir uns mit Babsi, welche uns abholen kam. Die Regenwolken hatten sich in der Zwischenzeit verzogen und machten der Sonne Platz.<\/p>\n<p>Mit Babsi fuhren wir in den Cornwall Park wo wir einen Hightea genossen. Klassischen Tee mit Scones und anderen Leckereien, welche vor uns aufget\u00fcrmt wurden. Anschliessend wanderten wir \u00fcber die Schafweide zum Gipfel und genossen die herrliche Aussicht auf die Stadt und die Umgebung von Auckland. 17:30h war nun ein wenig fr\u00fch um schon im Italienerrestaurant Abendessen zu gehen. Wir gingen noch ein Ap\u00e9ro Bierchen trinken und plauderten ein wenig. Als dann Zeit war fuhren wir schnell bei der Jugi vorbei ,wo wir unser Te Koko Wein aus dem K\u00fchlschrank holten. Nun war es Zeit zum Italiener zu gehen. Wir warteten recht lange auf unsere Vorspeise und dann nochmals so lange auf die Hauptspeise. Die Pizza war daf\u00fcr Weltklasse und der Te Koko eine Klasse f\u00fcr sich. Nach einem Glas gaben wir den Resten des Weins Babsi ,welche auch Gefallen an diesem edlen Tr\u00f6pfchen hat.<\/p>\n<p>Babsi fuhr uns zur Unterkunft, wo wir unser Campingtischli, die St\u00fchle, den Kuchen etc abgaben. Dann verabschiedeten wir uns von ihr.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in der Unterkunft galt es nun alles in den Rucksack zu packen, respektive zu quetschen. Ich habe nat\u00fcrlich keinen Platz f\u00fcr die Pfannen einkalkuliert, welche auf dem Hinweg Paule im Gep\u00e4ck hatte. Er hat sich noch das Zelt dazugekauft und bangt um \u00dcbergewicht. Ich selber habe im Handgep\u00e4ck kein Platz f\u00fcr die Pfannen da ich noch mein Objektiv und die Kamera hab.. Mhh mal schauen wie ich das anstelle.<\/p>\n<p>Wie immer bin ich gegen 7:30h aufgestanden und widmete mich erneut dem Handgep\u00e4ck.. Grrr da passt einfach nicht alles rein:-( Meine gr\u00fcne Tasche @S\u00e4ndy super praktische Tasche, macht einen zu \u00fcberf\u00fcllten Anblick, wenn ich mit dieser auch noch am Flughafen aufkreuze.<\/p>\n<p>Unsere letzten Essens und Material\u00fcberbleibsel verschenkten wir beim Fr\u00fchst\u00fcck ein paar Deutschen, die beiden Essensschalen @Jon und Isi eure Empfehlung von Mucheln, haben sie als einziges nicht angenommen.<\/p>\n<p>Wir packten unser Material ein und begaben uns in den Storrageraum ,wo wir die Gep\u00e4ckst\u00fccke einstellten. Mit den Notebooks im Gep\u00e4ck gingen wir Downtown und halten Aussschau nach einen Duffelbag, wo ich meinen Rucksack unterbringen k\u00f6nnte und die Pfannen als Handgep\u00e4ck noch dazupacken kann.<\/p>\n<p>Wir pilgerten der neu gestalteten Hafenmeile entlang und genossen die windige Aussicht auf das Meer und die Boote, welche draussen segelten.<\/p>\n<p>In einem feinen Tapas Restaurant genehmigten wir uns einen kleinen Lunch. Nun wurden die Souvenirl\u00e4den nach Kiwisouvenir durchst\u00f6bert. Wir verglichen die Preise und kauften mal nix. Auf dem Weg zum Skytower habe ich die wunderbarsten Kiwisouvenirs entdeckt, aber leider hab ich keinen Platz f\u00fcr einen 30cm grossen Stofftierkiwi. Und in der Hand diese Stofftierchen mitschleppen ist auch nicht so das Ding, h\u00e4tte es einen Direktflug gegeben dann h\u00e4tte es m\u00f6glicherweise anders ausgesehen<\/p>\n<p>Auf dem Skytower genossen wir die herrliche Rundumsicht von 360 Grad auf die Stadt, Bucht und das umliegende Land von Auckland. Auf gut 200 Meter konnten wir noch ein wenig mit den Scheiben posen und ein paar gute Schnappsch\u00fcsse knipsen.<\/p>\n<p>Danach begaben wir uns wieder in die Stadt und fanden noch ein Duffelbag, wo Paules Rucksack reinpasst. Ein Feierabend Bierchen genehmigten wir uns diesmal am Hafen in einer Bar mit Blick aufs Meer. Wir verabschiedeten uns vom Meer und gingen bergw\u00e4rts mit Halt bei Souvenirshops wo wir Miniformat Souvenirs kauften.<\/p>\n<p>Wir beschlossen uns nochmals ein leckeres neuseel\u00e4ndisches Beef zu genehmigen und assen stylish ein Steak mit Kartoffeln und Salat und tranken ein Gl\u00e4schen Wein. Ges\u00e4ttigt, Paule nach dem Gingerpudding Dessert und dem Espresso, wanderten wir bergw\u00e4rts zur Unterkunft. Hier packten wir nun alles um und zogen uns flugtaugliche Kleidung an. Per Taxi fuhren wir mit unserem schweren Gep\u00e4ck zum Flughafen. Hier erlebten wir ein richtiges Eincheckprozedere..<\/p>\n<p>Die alte Dame am Checkin Schalter nahm es \u00fcbergenau. Das Bein unterst\u00fctzen beim Gep\u00e4ckwiegen zeigte beinahe Wirkung @hermano Du hast mir doch mal von diesem Trick erz\u00e4hlt.. Leider sah sie mein gebeutes Bein..Mein Rucksack war mit 21kg vollkommen im Rahmen, aber leider konnte ich kein einziges Gep\u00e4ckst\u00fcck mehr in den Rucksack packen, der war einfach zu voll mit Kleidern und Material. Die alte Dame nahm mir s\u00e4mtliche Z\u00fcndh\u00f6lzli ab, welche ich im Rucksack hatte. Strange bis anhin hatte ich bei Z\u00fcndh\u00f6lzi nie ein Problem gehabt. Auch die MSR Fuel Bottel wollte sie mir wegnehmen.. Naja 60NZD wegschmeissen???<\/p>\n<p>Nun wog sie noch unser Handgep\u00e4ck und meine 14 kg waren der guten Dame doch zu viel. Nun gab sie uns die M\u00f6glichkeit s\u00e4mtliche schweren Gegenst\u00e4nde aus dem Handgep\u00e4ck zu entnehmen und separat zu packen. Wir entnahmen unseren Taschen s\u00e4mtliches elektronisches Equipment. Fotokameras, Objektive, Zubeh\u00f6r etc seien von der 7kg Handgep\u00e4cklimite ausgeschlossen, meinte sie. Sie wunderte sich auch nicht, dass Paules Laptoptasche \u00fcber 5kg wog &#8230; Ein paar schwere B\u00fccher stopften wir noch in Paules Gep\u00e4cksack, wo schon sein schwerer Rucksack drin lagerte. O.K wir dachten, jetzt haben wir es geschafft. Nun zerrte die gute alte Dame uns zum Oversize Schalter. Hier mussten die Rucks\u00e4cke gescannt werden, da ich ja einen Brenner drin habe. Dem guten Mann beim Scanner habe ich erz\u00e4hlt das ich einen Whisperlighter mithabe. Er wusste scheinbar dass eine Flasche dazugeh\u00f6rt und fragte mich ,wo ich die habe. Ich habe ihm gesagt, dass die alte Dame diese eingezogen habe. Er war richtig erstaunt und beschaffte mir die Flasche wieder da die alte Dame \u00fcbervorsichtig war. Immerhin habe ich die Flasche und deren Wert von 60 NZD nicht verloren. Als dann auch Paules Gep\u00e4ckst\u00fcck gescannt wurde rief die eine Lady aus, da er 27 kg wog. Wir haben ihr erkl\u00e4rt, dass uns die alte Dame gesagt hat, wir sollen die B\u00fccher in das grosse Gep\u00e4ckst\u00fcck packen. Naja so entfernten wir diese Gegenst\u00e4nde wieder und ich war wieder mit 14kg Handgep\u00e4ck unterwegs. Paule sichtlich genervt und ich froh, dass ohne Zuschlag zu bezahlen mit der Verwirrung und der Umpackerei durchgekommen sind. Nun war auch schon bald Zeit um zu boarden. Somit blieb leider keine Zeit mehr um noch ein letztes Souvenir zu kaufen. Tja wer weiss evtl. beauftrage ich Babsi, wenn sie das n\u00e4chste Mal in die Schweiz kommt mir ein Kiwi mit Realsound mitzubringen&#8230; Naja gegen Mitternacht haben wir unseren Platz im Flugzeug einnehmen k\u00f6nnen und die Maschine startete Richtung Shanghai.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute wurden unsere Schlafs\u00e4cke, M\u00e4tteli und auch das Zelt auf der W\u00e4scheleine ausgiebig lange getrocknet. 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