{"id":761,"date":"2018-12-13T03:51:04","date_gmt":"2018-12-13T02:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/?p=761"},"modified":"2018-12-13T03:51:04","modified_gmt":"2018-12-13T02:51:04","slug":"ein-teil-des-quilotoa-circuit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/2018\/12\/13\/ein-teil-des-quilotoa-circuit\/","title":{"rendered":"Ein Teil des Quilotoa Circuit"},"content":{"rendered":"<p>Heute ging es mit Sack und Pack ausger\u00fcstet zur Neiges Tour Operation, wo wir die grossen Rucks\u00e4cke liessen. Mit den kleinen Wanderrucks\u00e4cken stiegen wir in deren Jeepchen ein und fuhren durch Nebel verhangene Landschaft bergw\u00e4rts. Als es zu Regnen begann, hatte ich schon Angst, dass wir die kommenden Stunden wandernd im Regen verbringen werden. Auf 3850 m.\u00fc.M in Quilotoa sah, die Welt wieder anders aus. Wir verabschiedeten Pablo unser Fahrer und vereinbarten dann mit ihm noch den morgigen Treffpunkt.<br \/>\nNun guckten wir auf die Laguna Quilotoa, welche sich im Sonnenlicht immer wie gr\u00fcner pr\u00e4sentierte. Wir wanderten ca 1,5h dem Kraterrand entlang bs der Weg nach Chugchilan abbog. Wir kreuzten eine Schwedin und ein Australisches P\u00e4rchen. Talw\u00e4rts \u00fcber sandige Pfade stiegen wir zur Ortschaft, Guayama Grande runter, wo wir das erste mal ca 20 Minuten in die falsche Richtung gingen. Als wir diese Extraschlaufe beendet hatten, kamen wir zum Rio Tachi. Dort legten wir mal eine Mittagspause ein. Schliesslich soll mein Rucksack um den Avocado, K\u00e4se und noch weitere Leckereien leichter werden. Nun sah das Wetter recht tr\u00fcbe aus und nach wenigen Minuten begann es zu Regnen. Jetzt hiess es schnell die Regenhosen und die Regenjacke auspacken, welche nat\u00fcrlich zu unterst im Rucksack verstaut waren.<br \/>\nNach gut 2 km Wandern h\u00f6rte es dann schon bald auf zu Regnen. Wir passierten nun das D\u00f6rfchen La Moya, wo wir wieder Zeit verloren hatten. Durch ein Pfad, welcher einem Bachbett gleicht ging es dann steil abw\u00e4rts. Hier trafen wir auf zwei Franz\u00f6sinnen, welche mit uns dann den restlichen Teil der Wanderung absolvierten. Wir stiegen weiter ins Tal runter und dann steil aufw\u00e4rts nach Chugchilan. Dort wollten unsere Franz\u00f6sinnen wieder zur\u00fcck nach Quilotoa fahren, doch diese haben den Letzten Bus verpasst und versuchten per Anhalter nach Quilotoa und dann wieder nach Latacunga zu kommen. Wir verabschiedeten uns und machten uns zu unserem gebuchten Cloud Forest Hostel auf. Hier hatten wir den Konfort auf H\u00e4ngematten abh\u00e4ngen zu d\u00fcrfen und dem Nebel zuzuschauen wie er die B\u00e4ume einh\u00fcllte und bald wieder frei gab. Um 19h servierten Sie uns eine Suppe, ein St\u00fcck Chicken mit Spaghetti und Gem\u00fcse, und erst noch ein Erdbeer Bananendessert. Unterkunft mit Bad plus das Essen gab es f\u00fcr uns beide f\u00fcr 30 USD, ein Schn\u00e4ppchen \ud83d\ude42 Mit einer Amerikanerin, welche Volontiering macht kamen wir ins Gespr\u00e4ch und verbrachten den Abend dann noch mit ihr.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck in unser Zimmer fand der junge Hund gefallen an meinen Schuhb\u00e4ndel, und zu Paules leid auch an seinen Hosen, welche nun leider einen Schranz haben.<br \/>\nFalls jemand f\u00fcr Paule ein Weihnachtsgeschenk sucht, neue Fj\u00e4llr\u00e4ven Hosen w\u00e4ren ideal.<\/p>\n<p>Am Morgen weckte uns die Sonne und schon bald machten wir uns zum gewaltiggrossen Fr\u00fchst\u00fcck auf. 1 grosse Schale voller Fr\u00fcchten, 1 Glas Joghurt und ein Sch\u00e4lchen M\u00fcsli mit einer Scheibe K\u00e4se, ein Br\u00f6tchen und ein Spiegelei.. So viel k\u00f6nnten wir beim Besten willen nicht essen.<br \/>\nBald verabschiedeten wir uns vom Cloud Forest Hostel und begannen unsere Wanderung nach Isinlivi. Nachdem wir uns auf der Strasse warm gelaufen hatten, ging es durch einen h\u00fcbschen gr\u00fcnen Weg, welcher ein wunderbares Panorama auf die Berge und T\u00e4ler frei gab. Bald ging es abw\u00e4rts \u00fcber einen sandigen Pfad ins Dorf Itualo. Dort angekommen, wurden wir von einer alten Frau, welche Claudia uns anbot und ihre gekn\u00fcpften Armb\u00e4nder uns zum Verkauf anpries abgefangen, wir kauften ihr f\u00fcr 4 USD etwas ab. Und ich liess mich als Claudia mit den Claudias ablichten \ud83d\ude00<br \/>\nWir folgten dem Fluss eine ganze Weile bis wir zur zweiten Br\u00fccke kamen. Nun \u00fcberquerten wir den Fluss und begannen sachte hoch zu laufen. Vorbei an H\u00e4user mit Pflanzpl\u00e4tzen und ihren Haustieren wurde der Weg dann immer wie steiler und teilweise auch wieder recht eng. Wir stiegen dann nochmals kurz bis zu einem Fl\u00fcsschen runter und dann folgte der Schlussanstieg nach Isinlivi. Dort angekommen kehrten wir gleich im Hostel Lullu Llama ein. Nachdem wir fertig gegessen hatten, kam uns Pablo mit unseren grossen Rucks\u00e4cken abholen und fuhr mit uns durch die sch\u00f6nen Berge nach Banos runter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ging es mit Sack und Pack ausger\u00fcstet zur Neiges Tour Operation, wo wir die grossen Rucks\u00e4cke liessen. Mit den kleinen Wanderrucks\u00e4cken stiegen wir in deren Jeepchen ein und fuhren durch Nebel verhangene Landschaft bergw\u00e4rts. 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