{"id":775,"date":"2018-12-22T18:39:01","date_gmt":"2018-12-22T17:39:01","guid":{"rendered":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/?p=775"},"modified":"2018-12-22T18:39:01","modified_gmt":"2018-12-22T17:39:01","slug":"unsere-ausfluge-von-puerto-lopez-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mupli.ch\/wordpress\/reisen\/2018\/12\/22\/unsere-ausfluge-von-puerto-lopez-aus\/","title":{"rendered":"Unsere Ausfl\u00fcge von Puerto Lopez aus"},"content":{"rendered":"<p>Bola de Oro<br \/>\nHinter diesem spannenden Namen verbirgt sich unser Tagesauflug. Abgeholt am Meer in unserem h\u00fcbschen Hostel Mandala fuhr das Taxi uns ca 20 Minuten landeinw\u00e4rts in ein D\u00f6rfchen.<br \/>\nUnser Guide Carlos wollte uns Gummistiefel anbieten. Wir fragten nach der Wegbeschaffenheit und entschieden uns f\u00fcr die eigenen Wanderschuhe.<br \/>\nWir durchstreiften einen gr\u00fcnen Wald und kamen an interessanten Pflanzen vorbei, eine davon roch nach Zwiebel, die ist gut gegen M\u00fccken, ich glaube Paule m\u00fcsste sich davon einreiben, er dient mir mal wieder als M\u00fcckenf\u00e4nger;-)<br \/>\nPflanzen welche gut gegen M\u00e4nnerleiden, Magenverstimmung, und auch ganz giftige hatte es darunter, von welchen wir uns fern hielten.<br \/>\nKakaopflanzen, Mango, Papaya und auch Kaffeepflanzen konnten wir im &#8220;Gem\u00fcsegarten&#8221; anschauen. Wir lernten auch etwas \u00fcber die verschiedenen Bananensorten und hielten Ausschau nach Tukanen, leider zeigten sie sich uns nicht. Nur herrlich gelb bl\u00fchende B\u00e4ume bekamen wir zu Gesicht.<br \/>\nNun folgten wir einem Weg, und \u00fcberquerten etliche B\u00e4chlein auf Steinen, so wie wir das aus der Schweiz gewohnt sind.<br \/>\nInteressanterweise Leben in diesen &#8220;Waldb\u00e4chen&#8221; Shrips, Langusten und andere Schalentiere.<br \/>\nPl\u00f6tzlich blieb unser Guide stehen und sagte wir sollen hoch schauen, da k\u00f6nnen wir Affen beobachten, welche sich \u00fcber die B\u00e4ume schwangen.<br \/>\nTja Zeit um das Zoomaufzusetzen und die Affen zu knipsen.<br \/>\nPaule, der kein Zoom hatte, sichtet daf\u00fcr eine etwa 3 Meter lange Schlange, welche sich aber aus dem Staub machte.<br \/>\nWieder retour im D\u00f6rfchen k\u00f6nnten wir beim Carlos zuhause Mittagessen. Seine Mutter kochte f\u00fcr uns Poulet mit Reis.<br \/>\nDas war f\u00fcr uns die Gelegenheit mal in ein einheimisches H\u00e4uschen zu gehen.<br \/>\nHinter den Mauern verbarg sich die K\u00fcche und ein grosser Tisch, etwa so wie auf der Alp.<br \/>\nIm Obergeschoss, welches aus Holz besteht und man durch eine Leiter emporgehen kann, befinden sich die Zimmer der Familie.<br \/>\nDas Obergeschoss \u00fcberragt die K\u00fcche, so dass man einen gesch\u00fctzten Vorplatz hat, welcher als Stube dient.<br \/>\nWir verabschiedeten uns von der Familie und fuhren perTaxi wieder an den Strand zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Isla de la Plata nur die silberne Insel und nicht die goldige, wie Galapagos auch genannt wird, besuchen wir.<br \/>\nMit einem Boot fahren wir ca 1h bis zur 41 km entfernten Insel. Dort angekommen sahen wir schon bald die ersten Tiere, Eidechsen und Schlangen.. Es war ganz sch\u00f6n warm auf dieser ausgetrockneten Insel und wir waren froh, als wir den Aufstieg gemeistert hatten und uns eine Pause im Schatten g\u00f6nnen durften. Nach den ersten Meter konnten wir die ersten Blaufusst\u00f6lpel beobachten. Witzige Viecher mit ihren blauen F\u00fcssen. Die nisten gleich auf dem Weg und lassen sich trotz ihren teilweise noch nackten oder gar flauschigen Jungtieren nicht aus der Ruhe bringen. Wir knipsten mal wieder V\u00f6gel:-)<br \/>\nAllzunahe sollte man jedoch doch nicht gehen, gewisse Paare waren ziemlich agressiv, vor allem gegen die grossen M\u00e4nner.<br \/>\nEin Nazcat\u00f6lpel, welcher auf den Galapagosinseln heimisch ist, flog diese grosse Distanz und rastet wohl auf der Silberinsel, so dass wir diesen auch noch sehen konnten.<br \/>\nAuf der anderen Seite der Insel gab es ein Wunderbarer Ausblick aufs Meer.<br \/>\nSattgesehen, wanderten wir wieder aufw\u00e4rts und runter zum Boot, wo wir h\u00fcbsch rote Krebse beobachteten. Auf dem Boot gab es ein St\u00fcck Wassermelone f\u00fcr uns, die Schale, wurde den Wasserschildkr\u00f6ten, welche dort leben angeboten, welche sofort auftauchten und sich \u00fcber den Leckerbissen freuten.<br \/>\nWeiter ging es in eine ruhige Bucht wo wundersch\u00f6ne grosse Doktorfische zum Boot gekommen sind. Weitere Fische k\u00f6nnte man beim Schnorcheln beobachten, was wir jedoch unterlassen hatten. Wir f\u00fctterten viel lieber die Fische mit Chips Ahoi Cracker und knipsten und filmten vom Boot aus.<br \/>\nBald war die Zeit f\u00fcr die rauhe \u00dcberf\u00e4hrt nach Puerto Lopez gekommen. Die Fahrt f\u00fchlte sich an, als ob man Achterbahn fahren w\u00fcrde, zum Gl\u00fcck w\u00fcrde niemandem Schlecht.<\/p>\n<p>Bird Watching, heisst fr\u00fch aus den Federn, 5:15h klingelte der Wecker. 45 Minuten sp\u00e4ter waren wir bereit und wir fuhren ca 20 Minuten s\u00fcdw\u00e4rts der K\u00fcste entlang bis wir in n\u00e4chste Dorf gekommen sind. Dort fuhr uns das Taxi in den Wald, und wir versuchten die vielen V\u00f6gel, welche hier leben zu Sichten. Im Wald waren die V\u00f6gel gut versteckt. Ich hatte nur mein Zoomobjekt dabei und war nicht so schnell wie die Sandra, unsere Ornithologin und Paule, welche Feldstecher haben.<br \/>\nImmerhin sahen wir ein paar h\u00fcbsche V\u00f6gel. Dann begann es recht heftig zu regnen und das in einer enorm raschen Zeit. Es blieb uns nur Zeit die Regenjacke auszupacken und anzuziehen. Danach versuchten wir in einem Baum Schutz zu finden, aber ohne erfolg. So wanderten wir bis auf die Unterhose nass durch den Wald ins Dorf runter. Unten angekommen, h\u00f6rte es auf zu regnen und wir konnten ein paar weitere h\u00fcbsche V\u00f6gel sichten.<br \/>\nNun ging es \u00fcber die Strasse und den Mangrooven entlang wo neben Eisv\u00f6gel, Stelzen weitere V\u00f6gel sitzen und br\u00fcten.<br \/>\nSogar ein Bodenbr\u00fcter k\u00f6nnten wir sehen.<br \/>\nSattgesehen von der Vogelwelt fuhren wir nach dem Mittag zur\u00fcck nach Puerto Lopez.<\/p>\n<p>Parque Nacional Machalilla-Ecuador Centro de Rehabilitation Fauna Marina, mit anderen Worten,Auffangstation f\u00fcr Meerestiere war unsere n\u00e4chste Destination. Bei Mar Alta oder auch Flut genannt spazieren wir dem Strand entlang nach Norden. Am Strand sehen wir riesige angesp\u00fchlte Fische, Holz, Knochen von V\u00f6gel und weiteres Treibgut. Bei der Auffangstation angelangt schauen wir in die grossen Becken und sehen viele Schildkr\u00f6ten, welche verletzt wurden und dort aufgep\u00e4ppelt werden, damit sie dann wieder in die Freiheit entlassen werden k\u00f6nnen. Blaufusst\u00f6lpel, welche Fl\u00fcgel gebrochen hatten, und noch nicht Fliegen k\u00f6nnen, sind dort. Wenn s\u00e4mtliche Federn nachgewachsen sind, werden diesd wieder in die Freiheit entlassen. Ein erb\u00e4rmlich zugerichtet Pelikan mit offenen gebrochenen Fl\u00fcgel k\u00f6nnten wir anschauen. Der Arme, hoffentlich wird dieser morgen operiert, und bei den Leuten aufgep\u00e4ppelt, damit er weiter Leben kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bola de Oro Hinter diesem spannenden Namen verbirgt sich unser Tagesauflug. Abgeholt am Meer in unserem h\u00fcbschen Hostel Mandala fuhr das Taxi uns ca 20 Minuten landeinw\u00e4rts in ein D\u00f6rfchen. Unser Guide Carlos wollte uns Gummistiefel anbieten. 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