Heute startete der Tag mit einem “schwarzen veganen Gipfeli”. Das war gar nicht so schlecht, fragt mich aber nicht aus was dieses hergestellt wird.
Als erstes überquerten wir den Parma (Fluss) und radelten durch den grossen Park bis wir den Palazzo Ducale del Giardino di Parma sichteten.
Nun suchten wir einen Velomech auf und liessen unsere Reifen pumpen. Nach 3 Wochen sollten wir unsere Velos aufpumpen gab mir Pete (Velomech meines Vertrauens) als Ratschlag mit. Der Velomech hatte Freude, dass wir aus der Schweiz kommen und er hat sogar Verwandtschaft in Langenthal:-)
Mit frisch gepumpten Reifen rollt sich das Gepäck besser durch die Landschaft. Nachdem wir den Fuime Taro auf der Hauptstrasse überquerten ging es durch kleinere Dörfchen und Nebensträsschen immer schön zur linken Hand die Apenninen durch Kulturlandschaft.
Gegen 11h erreichten wir unser erstes Ziel, das Labirinto della Masone, da es mit den Parmesan Verkostung nichts wurde (Läden haben geschlossen). Wir schauten uns zuerst die Kunstsammlung an und wagten dann den Weg ins Bambus Labyrinth. Cool ist, das es ganz viele verschiedene Arten von Bambus gibt, an ein paar Arten kamen wir vorbei, fanden dann den Ausgang, füllten unsere Getränkeflaschen nochmals auf und fuhren eine Schlaufe in den Norden, da die eigentliche Strasse gesperrt war
Vor Fidenza kamen wir an einem Shoppingvillage vorbei, etwa dreifach so gross wie in Landquart und guckten uns an was der eine oder andere Shop feil bot.
In Castione Marchesi gab es ein Bänkchen, das einigermassen im Schatten war, welches wir für unsere Mittagspause in Beschlag nahmen. Wir befinden uns wieder auf der Pilgerroute Via Francigena und schauten uns die Abbazi die Chiaravalle della Colomba an. Ein nettes Kloster mit in der Kirche ausgelegten Blumenbildern und einem hübschem Klostergarten mit Olivenbäumen und angenehmer kühlen Temperaturen. Abgekühlt ging die Fahrt an vielen grossen Tomatenfeldern vorbei nach Fiorenzuola d’ Arda wo wir eine top Gelateria fanden, die kommt sogar an den Eisvogel in Zürich ran.
Nun folgten wir primär der Hauptstrasse, da wir einen weiteren Fluss Taro überqueren mussten und erreichten Piacenza.
Zu Fuss ging es nun in die kleine Altstadt, wo wir uns einen Burger zum Abendessen gönnten. Das erste Mal auf der Reise kein italienisches Essen.