Piacenza – Pavia 101 km

So weit liegen die beiden Städte nicht auseinander, aber wir müssen doch noch was anschauen, so radelten wir südwärts nach Grazzano Visconti, eine Stadt, fast wie der Ballenberg. Gegen 9 Uhr waren wir dort und keine andere Menschenseele ausser wir.

Der Weg führte uns weiter südlich bis fast zu den Ausläufer des Apennins, wir überquerten den Fluss Trebbia, mit einem riesiges Gröllfeld und ziemlich wenig Wasser.
Nach 30km Fahrt gönnten wir uns ein Zmorgen und radelten dann wenige Kilometer nordwärts, bis wir auf eine Bikerin stiessen, welche uns ausfragte wo wir planen hin zu radeln. Sie meinte wir sollen unbedingt südwärts radeln und nicht nach Norden. So folgten wir ihrem Rat und radelten beinahe zum Apennin. Langsam bereiten wir uns wieder auf Hügellandschaften vor, wie wir sie zuhause haben 😉

Ein Mittagsrastbänkli haben wir in Sarmato gefunden und danach ging es schon bald über die SP412 Po Brücke, diese war auf der Fussgänger/Velospur ziemlich baufällig, trotz fehlenden und defekten Platten, kamen heil auf der andern Seite an und radelten an etlichen Reisfeldern auf Po Damm entlang.

Heute war es auch sehr warm und dazu kam noch etwas erhöhte Luftfeuchtigkeit von den vielen Reisfeldern. Zum Glück versteckte sich die Sonne etwas hinter den Wolken, so dass es nicht so brutzelnd heiss war.

Eine Abkühlung gönnten wir uns in San Zenone al Po in einer Bar und waren somit gestärkt für die letzten Kilometer nach Pavia.

In Pavia schauten wir uns die überdachte Ticino Brücke, den Dom und die drei Torres an, bevor es ein Abendessen gab.