Baselbiet and around

Ihr wundert euch sicher, was ich dann so alles im Baselbiet anstelle. Mein Cousin hat ein Hof mit Kirschbäumen und ich habe praktisch eine Woche lang Kirschen vom Baum gepflückt.

Zum Kirschenpflücken benötigt man einen Kratten und einen Gurt, und natürlich ist es von Vorteil, wenn mir meine Cousin eine Leiter gut an den Baum stellt und festzurrt. Die Aussicht vom Kirschbaum ist beeindruckend und die vielen Kirschen von den Sorten, Langstieler, Basler Adler, Star, Cordia und Holinger waren dieses Jahr wunderbar zum pflücken.

Leider wird einem mit Stiel am Wegrand häufig nur Cordia und andere grosse saure Tafelkirschen verkauft und man erhält keine feinen Kirschen wie das der Weber Sämling, Basler Adler oder gar das Holinger sind mehr im Handel:-(

Abends wurden Kirschen verarbeitet zu Donau Wellen, entsteint für Kirschen im Glas und Konfiture oder verschwanden auch mal in meinem Mund:-)

Das Velo hatte auch mal etwas Bewegung, so radelte ich nach Basel der Veloroute 3 entlang bis zur Grenze und noch etwas weiter ins Elsass mein Bruder und Familie besuchen. Auf dieser Tour machte ich in Basel beim Veloplus halt und erhielt ein neuer Marathon Schwalbe Reifen auf Garantie, da der Hinterreifen, welcher ich auf der Velotour mir am 11.5.26 montiert hatte Risse aufwies.

Der steile Weg ins Alpbad musste ich auch mit dem Velo mal erklimmen um zu gucken ob ich noch hochradeln kann.

Eine weitere Runde führte mich nach Weil am Rhein zu den Velohändler um mich umzusehen, was es ggf für neue Modelle gibt, wenn ich ein Nachfolger für mein aktuelles Velo suche. Ich schaute in verschiedenen Läden vorbei und liess mir sogar noch ein neuer Vorderradreifen montieren, da er von meinen Velotouren schon ziemlich abgefahren ist.

Meine Tante nahm mich zum Yoga in den Ebenrain Park mit und im Anschluss radelte ich über die Wintersingerhöhe nach Rheinfelden meine Gotte besuchen, welche dort in Reha ist. Sie lernt dort den Alltagsumgang mit ihrem neuen künstlichen Hüftgelenk.

Einmal spielte ich Touriguide in Basel und zeigte Emma, der Austauschstudentin von Johannes aus Canada die Stadt bei 37°.Schon etwas crazy warm, zum Glück starteten wir früh und konnten die kühlen Ecken der Stadt in der Krypta im Münster und natürlich im Rhein mit einem Schwum finden.

Kulinarisch gab es bei Regi und Familie obligates Schoggifondue mit der aktuellen grossen Fruchtauswahl:-) Gazpacho durfte bei dieser Hitze auch nicht fehlen. Für das Geburrifest von Marion und Flo bereitete ich Cannels zu, marinierte Oliven und machte dazu Tsatsiki.

Nebenbei half ich meinen Eltern und fuhr das eine oder andere mal sie umher. Ich hoffe auf Regen im Baselbiet, damit die Pflanzen sich von der grossen Trockenheit hoffentlich bald erholen können. Hier ist alles super trocken, der Mais rollt seine Blätter ein und auch die anderen Pflanzen und Tiere dürsten nach Abkühlung, hoffentlich kommt diese bald.