Wow ein ausgiebiges Frühstücksbuffet gab es heute im Hotel und ich gönnte mit sogar ein Nutella Cornetto 🙂
Mit gefülltem Energiespeicher ging es schon bald aufwärts, oben angekommen konnten wir einen Blick auf den Gardasee erhaschen, bevor es wieder abwärts ging. @Sandra wir passierten sogar ein Ort Sandra und im Anschluss sogar Colà, fehlte nur eine Cola 😉
Plötzlich war das Verkehrsaufkommen sehr hoch und wir wunderten uns weshalb? Aha! Gardaland ist die Attraktion für die vielen Autos, das am Weg lag. Auf dem Weg lag auch ein Einkaufszentrum und wir füllten unseren Gemüsevorrat auf. Nach wenigen Velokilometern fuhren wir noch schnell zum Gardasee und erhaschten einen Blick auf das schöne klare türkisfarbene Wasser. Der Veloweg führte uns dann über die Touristische Porta Brescia, wo es von Touris am Markt wimmelte. So schoben wir das Velo durch die Menge und waren froh, als wir dem ebenfalls wunderbar türkisfarbenen Fluss Mincio entlang radeln konnten. Nach dem Stauwehr hat der Fluss seine Farbe und vor allem das Wasser verloren. Dafür haben wir ein mega grosses rotes Mohnfeld entdeckt, das uns als Fotosujet gelegen kam.
Bald haben wir das hübsche Örtchen Borghetto mit seinen Restaurants am Wasser entdeckt. Beeindruckend ist auch die Visconti-Brücke, welche zur Abhaltung der Venezianer von dem Mailändern gebaut wurde, damit die Venezianer nicht zum Gardasee vordringen konnten.
Weiter radelten wir dann dem Mincio Flüsschen weiter und hielten nach einem Bänkchen für den Mittagsrast Ausschau, nach 40km hatten wir einen knurrenden Magen, so, dass wir ein Weglager Picknick abhielten. Wir hätte ja auch die Karte konsultieren können, knapp 500 Meter weiter, gab es ein Bicigrill mit Picknick Tischen. Das nächste Mal schauen wir wohl beser auf die Karte, bevor wir uns ans Weglager Picknick machen;-) Zum Glück kam nun wieder das schöne türkisfarbene Wasser hervor, aber das wurde dem Fluss wieder entnommen der Veloweg führte uns an dem hässlichen Scaricatore Pozzolo Maglio Kanal entlang, bis kurz vor Gambarara. Dieser Kanal hatte kaum Wasser. Nach Cittadella kamen wir wieder ans Wasser, diesmal sogar über einen Damm über den Lago die Superiore und den Lago die Mezzo. Aber die schöne Farbe hatte der Fluss in dem See verloren 🙁 Wir machten an dem See noch ein XL Apfelstopp und verspiesen die letzten Bärentätzli. Danach radelten wir in die Altstadt von Mantua. Schon bald stiegen wir vom Sattel, üble Kopfsteine, diese Erschütterungen wollte ich meinem Velo ersparen und so schob ich es bis zum Hotel.
Nach der erfrischenden Dusche spazierten wir durch die Stadt und schauten uns die alten Gebäude an und gönnten uns in einem Restaurant einen Fenchelsalat mit feiner Pasta und ein lokales Dessert, sozusagen eine Japonaise – Torte mit Zabaione.