Mesola – Ca’Tiepolo 91km

Zum Glück hatten wir noch Brot dabei, welches wir zum Frühstück verwenden konnten um die Konfiture rauf zu schmieren. Das Zwieback und die süssen Gutzi liessen wir unberührt, dafür packten wir uns den Prosciutto und Salami ein.

In der Panificio in Mesola deckten wir uns noch mit zwei Brötli und süssen Empanadas ein. Dann waren wir startklar und fuhren nordwärts über den Po de Goro. Bei Taglio di Po mussten wir uns den Weg suchen, damit wir auf die Brücke kamen, welche den Po de Venezia überquerte. Wir radelten über eine Schotterstrasse und sahen schon die ersten Vögel. Laut Urs, dem Vogelexperten, sind das Heilige Ibisse, welche aus Afrika einwanderten, und sich in Kolonien bei uns niederlassen. Bald stiessen wir auf den Veloweg und radelten durch satte grüne Felder, machten ein Stopp und stellten, fest, dass das Veloständer abstellen die gefiederten Freunde vertreibt. Nun gab es ein süsses Empanada und dann waren wir gestärkt. Bald erreichten wir Porto Levante und gönnten uns einen Cappuccino. Das Meer war nicht mehr weit. Über Dämme führte unsere Velotour weiter. Bei Lungo il fume Po, Porte Levante konnten wir viele Vögel beobachten und versuchten diese mit unseren Handys einzufangen. Das Bestimmen der Arten überlasse ich den Profis, wie das Urs und seine Familie ist. Gewichtsmässig verzichteten wir auf die Mitnahme von Teleobjektiven und Feldstechern. Da kommen wir lieber mal wieder im Profi Birder 😉

Nach 40km hatten wir langsam Hunger. Picknick Plätze im Schatten waren wieder Mangelware und so kehrten wir im Ristorante Oasi ein. Gönnten uns dort im Schatten ein gesundes Mittagsessen und entschieden uns in Ca’ Tiepolo zu nächtigen. Um dorthin zu gelangen mussten wieder zwei Brücken passiert werden. Hier angekommen, gab es als erstes ein Gelati. Wir mussten etwas warten, bis wir einchecken konnten. Im Zimmer liessen wir die Packtaschen und nahmen nur Leichtgepäck und etwas Food mit. Diesmal radelten wir südwärts vorbei an Reisfeldern zum Meer. Yes wir haben es ans Meer geschafft:-) Nun gab es zu Belohnung ein Picknick am Meer. Auf dem Rückweg machten wir noch beim Sacca degli Scardovsari halt. Kein Vogel weit und breit, wir waren wohl noch etwas früh unterwegs. Sahen jedoch vom Damm aus noch ein hübscher Bienenfresser vorbeifliegen und Oystercatcher. Danach ging es wieder retour nach Ca’ Tiepolo wo es Spaghetti Carbonara und ein Salame de Chocolate gab.