Schüttelbrot mit der gestrigen gekauften Konfiture und einem Teeli war unser erstes Frühstück. Kurz nach 8h schwangen wir uns auf das Velo und radelten schon bald der Etsch entlang hübsches Wetter aber im Schatten noch ziemlich kühl, zum Glück hatte ich mir meine Leggins übergestreift. Doch bald wurde es wärmer und ich verstaute diese im Gepäck. Nach gut 30km Fahrt erreichten wir das herzige Örtchen Rovereto, wo es einen feinen Cappuccino und ein Brioche gab. Frisch gestärkt schlenderten wir durch die Altstadt und bewunderten den Handwerkermarkt mit den hübschen Bonsai Bäumchen. Sattgesehen ging die Fahrt wieder zurück zur Etsch. Gegen 12h machten wir inmitten der Rebbergen, wo wir ein freies Bänkchen fanden Mittagsrast. Bald schon teilte sich der Veloweg und wir fuhren auf der linken Talseite vom Fluss abwärts. Spannende Signalisation, Veloweg ist angegeben, aber plötzlich standen wir vor einem verbarrikadierten Weg, den konnte wir Umfahren indem wir einen Rebstocks umfuhren 😉 Es ging dann mehrfach aufwärts, ab und zu durch den Wald und wieder durch Reben. Bald erreichten wir Dolcè, dort gönnten wir uns ein XXXL Apfel aus der Region und beschlossen noch etwas weiter zu fahren. Das Tal wurde nun sehr eng. Hohe Felswände umschlossen uns und wir radelten durch die enge Schlucht, wo es plötzlich ganz viele Fussgänger hatte. Spektakulär war die Schlucht Durchfahrt allemal. Unser Weg führte uns durch ein Dorf, wo sich die ganze Industriezone über mehrere Kilometer mit Steinabbau erstreckte. In Sega wechselten wir die Talseite und hatten mal den ersten etwas längeren Aufstieg zur Ciclopista del Sole zu bezwingen. Der Veloweg del Sole führte uns dem Kanal entlang nach Bussolengo. Unterwegs hatten wir immer wieder Aussicht auf das Valpolicella geniessen können. Zum Glück gab es in diesem Ort neben einem Hotel noch eine Pizzeria, wo wir uns verköstigen konnten und ein Glas Rotwein aus der Region probierten.