Mantua haben wir kurz nach 8 Uhr verlassen und nach ein paar Veloweg Unsicherheiten sind wir auf die Veloroute del Sole gelangt. Durch Kulturlandschaft geradelt, Bisamratten gesichtet, unbemerkt unserem Mincio Flüsschen entlang geradelt, bis wir bei Malcantone den Po erreichten und der Mincio sich zum Po vereinte. Grosse Sandbänke konnten wir bestaunen und auch einen Fasan gab es zu beobachten. Wir gönnten uns nach 30km unser Zmorgen Brioche und verliessen den Po wieder. Auf dem Schutzdamm führte uns der Veloweg wieder etwas weiter ins Landesinnere, bevor wir in Ostiglia über eine der wenigen Brücken den Po überqueren konnten. Auf der anderen Seite in Revere sichteten wir ein Bänkchen und beschlossen Mittagshalt zu machen, man weiss ja nie, wann das nächste Bänkchen kommt. Paule überrollte beinahe eine Baby Schlange, welche sich auf dem Veloweg befand und wir sahen noch ein grosses Exemplar über eine gemähte Wiese huschen. In Bondeno verliessen wir den Po und folgten dem Canale di Burana, dort habe ich ein mittelgrosses Schlangenexemplar wohl mit dem Velo touchiert, welches sich in einer Kurve auf den Veloweg begab. Wir folgten einem Veloweg, der ganz weiss war, da viele Weidenbäume blühten und wir in Weidenwatte Schnee gepackt wurden. Danach ging es noch ca 4 Km in die Stadt Ferrara hinein. Nach dem Einchecken im Hotel waren wir hungrig und machten uns zur Tourinfo im Castel auf, wo wir mit ganz vielen Informationen und Karten für das Po Delta ausgerüstet wurden. Im Laden gegenüber deckten wir uns mit Gemüse und Früchten ein und gönnten uns noch Snacks:-)
Frisch gestärkt wanderten wir durch die Gassen von Ferrara bis es Cappellacci di Zucca gab und eine Torta di Tagliatelle. Ja ihr lest richtig, ein Pastakuchen 😉 @ Antonio den gibt es sogar auch in der süssen Variante:-)