Perugia per Treno

8:42h fuhr in Passignano sul Transimeno der Zug nach Perugia, obwohl heute der Streiktag der Italienischen Eisenbahn ist. Nach gut 30 Minuten Fahrt kamen wir in Perugia an. Dort ging es auf die selbstfahrende Metrobahn und mit ihr in die Altstadt hinauf. Um 10h war es schon recht schwül warm als wir vor dem Dom standen. Wir spazierten durch die vielen Torbögen und bestaunten das Panorama auf die unterschiedlichen Stadteile.

Wir passierten einen Markt, wo ich der Marktfrau sehr feine italienische Aprikosen und ein paar Chirsi abkaufte. Bei einem Stadttor ging via der Chiesa di San Michele Angelo ging die Tour weiter. In der Zwischenzeit war es ziemlich heiss geworden, Zeit für eine Abkühlung. Die fanden wir in der Rocca Paolina, einer unterirdische Festung mit vielen hohen Gängen. Wieder abgekühlt genossen wir einen Torta al Testo zu Schinken und Salami. Es ist ein typisches feines Brot aus Umbrien, guckt euch das verlinkte Rezept an und bringt etwas Italien auf euren Esstisch 😉

Gestärkt ging es nun zum Aquädukt runter, das gerade in Rennovation ist und schauten uns einen anderen Stadtteil an, genossen die Aussicht und gönnten uns noch ein Dessert, bevor wir mit 4 unterschiedlichen Baci de Perugia die Heimreise antraten. In der Zwischenzeit verdunkelte sich der Himmel und erstes Donnergrollen war hörbar. Mit der Mini Metro ging es zum Bahnhof zurück und als wir auf den Zug warteten, fegte das Gewitter über die Stadt. Wir reisten 30 Minuten retour nach Passignano sul Trasimeno und bekamen noch letzte Regentropfen ab. Es hat ziemlich abgekühlt und wir planten noch etwas die Weiterreise südwärts, da am 2.6. ein Feiertag ist, sind viele Hotels schon ausgebucht.

Heute gab es violette Gnocchi mit Fisch zum Znacht, die violetten Kartoffeln lassen grüssen Nun verzogen sich die Gewitterwolken und wir gingen noch zum See, ein paar Sonnenuntergang Bilder einfangen begleitet von Mückenschwärmen.