Nach dem Zmorgen einmal das Zelt nicht abbrechen zu müssen ist Erholung:-) Mit dem Auto nur in die nächste Stadt Whakatane fahren um dort in ein anderes Verkehrsmittel zu steigen, ist willkommene Abwechslung für mich Fahrerin. Gegen 9h legten wir im Hafen ab und schaukelten mit dem Boot durch die Bay of Plenty. Unser Boot wurde von Delphinen begleitet, welche gute Fotosujets gaben. Vor uns tauchte dann nach ca 90 Minuten Fahrt die Vulkaninsel White Island auf. Jetzt wurden wir mit Helmen und Gasmasken ausgerüstet. Dann wurden wir mit einem kleinen Zodiac Boot an Land gebrach. Genial welche Farben uns da präsentiert wurden. Aus der Erde blubberte und dampfte es. Vorbei an Fumarolen, gelben Schwefelablagerungen, rot eingefärbten Gestein ging es durch teilweise beissenden Dampf zum Krater.Leider war uns der Wind nicht so freundlich gestimmt und hüllte uns in den Dampf ein, so dass wir kaum den Krater erblicken konnten. @Markus fast so eindrücklich wie der Yellowstone. Auf dem Rückweg Richtung Strand kamen wir bei einer alten von der Korrosion zerfressenen Schwefelfabrik vorbei, welche nochmals ein paar Fotosujets ergab. Mit dem Zodiac setzten wir wieder zu unserem grossen Boot über. Leider lernten wir die Kiwi Regel “geh nirgendwohin ohne dein Badezeug mit zu nehmen” erst jetzt kennen. Tja die anderen Leute genossen ein Bad in dem wunderbar blauen Meer, währendem wir auf dem Boot in der Hitze schmorten.
Als alle Leute und die Besatzung inklusive dem Zodiac Boot an Bord waren, wurde uns ein feines Lunch Packet serviert und es ging auf dem Seeweg auf die Inselumrundung. Cool wie grün die Insel von der anderen Seite ist, dort gibt es sogar Lebewesen wie Vögel, welche sich dort niedergelassen hatten. Dann folgte die sanfte Überfahrt zurück nach Whakatane.
Noch schnell ein Znachtmenu einkaufen und dann zurück zum Campingplatz fahren. Nach der Homemade Guacamole (Leider gibt es keine Guacamolemischung im Supermarkt) , welche zum feinen Schwarzbier als Apéro vorzüglich schmeckte, ging es dann ans Couscous kochen mit ganz viel Gemüse. Paule brutzelte dann das super fein marinierte XXL Chicken auf dem Grill, und ich unser Knoblauch-Käse-Chil-Peterlibrot im Ofen überwachte.
Mampf war das ein Festessen:-) Mit vollen Bäuchen wollten wir euch nicht im Stich lassen und richteten uns ein Büro in der Laundry ein, um die Notebooks aufzuladen, Fotos raussuchten und Blog vorbereiten;-)