In der Nacht haben sich die grossen Schiffe wie Perlenketten am Horizont aufgereiht. Heute war ich früh wach und konnte sogar denn Sonnenaufgang über der Adria einfangen.
Nach dem Zmorgen im Garten bepackten wir unsere Velos und fuhren ziemlich langsam durch die vielen Strandorte. In Cervia besichtigten wir per Velo die Salinen und beobachteten erneut Flamingos und Stelzenvögel. Danach radelten wir primär über Strandpromenaden. Schon bald führte uns der Veloweg, oder war es doch ein Wanderweg, bei Pinarella durch den Pinienwald bis fast nach Cesenatico. Dort stand eine Fähre und die haben wir dann auch gerade genommen um ans andere Ufer des Kanals zu gelangen. Wir schauten uns das hübsche Städtchen Cesenatico mit den farbigen Häusern und den vielen Schiffen an, kühlten uns von innen mit einem Affogato von der Hitze ab.
Abgekühlt ging die Tour weiter nach Süden immer schön brav auf den Velowegen durch die vielen Badeorte. Diese Velowege waren meistens mit Einfahrten und Schlaglöchern oder Wurzelunebenheiten durchzogen, so dass ein schnelles Fahren etwas riskant gewesen wäre. Bei Viserbella gab es unzählige Sportplätze mit Beach Volleyballfeldern, Paddel Areas und Tennisplätzen, mal was anderes als nur Sonnenschirme und Strandbars 🙂
Bald erreichten wir Rimini und suchten uns ein Hotel zwischen Strand und Bahnhof aus. Schlussendlich landeten wir im falschen Hotel, da es hier nur so von Hotels wimmelt. Im Gegensatz zur letzten Nacht ist das Zimmer sehr klein und das Bad ist auf Hongkong Style optimiert.
Erfrischt, radelten wir zur Altstadt von Rimini und schauten uns die schönen Gebäude und Sehenswürdigkeiten per Velo an. Gönnten uns einen Aperitivo und einen feinen Znacht in einer Osteria, bevor es zurück ins Hotel ging, wo wir die angenehmen Temperaturen auf dem Balkon geniessen.