Nach dem Frühstück schwingen wir uns schon bald auf die vollbeladenen Velos. Verlassen Rimini Richtung Westen und fahren einem schönen Naturweg entlang. Diesen verlassen wir bei Santarcangelo di Romea, fahren der Hauptstrasse SS9 entlang und statten dem Örtchen Savignano sul Rubicone einen kurzen Besuch ab. In Cesena gab es glücklicherweise einen Trinkbrunnen in einem schattigen Park, so legten wir dort eine Pause ein, füllten unsere Wasserflaschen und gönnten uns eine Aprikose. Weiter ging es teilweise dem zur SS9 parallel verlaufenden Veloweg entlang. Nun wurde es schon brutzelnd warm und wir waren froh, als wir in Forlimpopoli im Schatten einen Zwischenstopp machen konnten. Dieses schmucke Altstädtchen haben wir noch kurz fotografiert und uns wieder in die Hitze gestürzt. Zum Glück gibt es etwas Fahrtwind, so war die Hitze etwas erträglicher. Wir nahmen die letzten Kilometer in der brütenden Mittagshitze in Angriff und waren gegen 12:30h in Forli, wo wir uns im Schatten auf der Piazza Aurelio im Schatten ein Wasser und ein Gazosa gönnten.
Bei 35° über das Gebirge fahren mit Gepäck haben wir als too much empfunden und uns für die Zugfahrt entschieden. Um 13:30h kam der Regionalzug und wir fuhren mit dem ca 1h bis nach Bologna. Im Bolgona hatten wir ca 30 Minuten Aufenthalt und fuhren mit einem Intercity durch den Apennin nach Arezzo.
Hier in der Toskana wehte ein Wind und die Hitze war etwas erträglicher. Schnell unter die Dusche, die Dachterasse vom Hotel auskundschaften und dann Sightseeing. Nettes Städtchen mit gutem Ausblick in die Landschaft und hübschen Gebäuden.
Wir gönnten uns auf der Piazza Grande ein delikates Abendessen und ein Glas feinen Wein aus der Region. Verdauten das feine Essen bei einem Altstadtwalk und geniessen die Dachterrasse bei angenehmen 24°.