Wieder zurück in der Heimat

Der Tagesflug war ganz schön lange. Zum Glück war das Essen besser, welches wir bei Swiss erhielten, kein Vergleich mit dem grusligen Essen bei Air New Zealand:-) Fotos bearbeiten auf dem Laptop bis der Aku tot ist, 3 Filme gucken, wieder Essen und irgendwann waren dann die 12 Stunden über den Wolken vorbei:-)

Eine nette Flightattendant beschenkte mich mit chinesischem kalten Schwarztee, welcher vermutlich niemand trinkt ausser mir:-)

In Kloten wurden wir von meinen Eltern, Bruder mit Frau und Kind, meinem Cousin mit Frau und meinem Gottenkind herzlich begrüsst. Freu, die Familie wieder zu sehen und mega herzig die Kinder mit den  Schweizer T-Shirts, welche Isi zur Abholung designed hatte. Mit Schweizer, Bündner und dem Baselbieterfähnli wurden Paule und ich empfangen. Es gab natürlich noch eine Gutzischachtel voller Änisbrötli:-)

Da der Empfangsbereich in Zürich geschrumpft ist und viele Leute nun auf viel weniger Platz die Leute empfangen begaben wir uns zu einem Welcome Drink in den Food Court und stiessen auf unsere Rückkehr an.

Genial dieser Empfang. Danke vielmals:-)

Auch euch liebe Leser danken wir für das Lesen unseres Blogs.

Jetzt heisst es erstmal wieder Alltag in der Schweiz und Geld verdienen für die nächste Reise.

 

 

Die letzten Tage in Neuseeland

Heute wurden unsere Schlafsäcke, Mätteli und auch das Zelt auf der Wäscheleine ausgiebig lange getrocknet. Unsere Schlafsäcke und die Mätteli wurden auf kleinstes Packmass zusammengerollt und verstaut. Mit der Fähre ging es auf die andere Seite der Bay of Island und südwärts in Richtung Auckland. In Whangarei stoppten wir für ein Kaffee. Als nächstes galt es die Toll Station auf dem Highway zu umfahren und schon bald waren wir in Albany wo wir beim Icebreaker Outlet Halt machten. Leider war hier das Schnäppchenjagen nicht mehr so günstig wie in Otaki.

Den Weg zur Jugendherberge in Auckland fanden wir auf Anhieb. Paule ist unterdessen zum Navigationsprofi herangereift:-)

Falls ihr mal Ferien mit Paule plant gebt Paule eine Strassenkarte und ihr könnt das Navi sparen.

Jetzt entleerten wir unser Auto und schleppten unser Gepäck in den zweiten Stock in unser Zimmer. Mega viel Gepäck. Ich entleerte meine Rucksäcke und begann alles auf einen Haufen zu schmeissen. Unglaublich viel Ware. T-Shirts schmiss ich weg und packte alles, was wir Babsi geben wollten auf die Seite.

Nun pilgerten wir noch in die Stadt und umrundeten den Hafen mit seinen grossen teuren Yachten. @Adi Danke für die coole Empfehlung:-)

Auf dem Rückweg in die Jugi kauften wir uns noch rasch das Nötigste für das Abendessen ein. Oben auf dem Vulkanberg angekommen bereiteten wir unsere Guacamole zu, schnippelten Pepperoni und öffneten den letzten Käse aus Akaroa. Oliven, Nacchos und ein paar Scheiben Brot begleiteten unsere letzten Bierchen.

Nach dem Abendessen widmete sich Paule der Wäsche, währenddem ich einen Zitronenkuchen für Babsi backte.

Nach ein paar Runden Fotobearbeiten war es dann schon Bettzeit für uns.

Was ist dies für ein nerviger Alarm… jujuju…jujuju… jujuju… please go behind the line….Dieser Alarm weckte uns aus dem Schlaf und wir wussten nicht recht ob das eine Tsunami Warnung war oder sonst was lästiges. Zumindest raubte dieser Alarm unseren Schlaf:-(

Um 7h beschloss ich dann aufzustehen und genoss es mal wieder nicht unter Zeitdruck mit Warmwasser duschen zu müssen.

Zum Zmorgenessen gab es Tee da unser Kaffee schon aufgebraucht ist. Wir trauten unsern Augen nicht, es regnet mal wieder. O.K so packten wir unsere Regenschirme ein und fuhren die letzten Kilometer, um das Auto zurückzugeben durch die Stadt. 7296 Kilometer haben wir mit unserem Auto zurückgelegt. Nun liefen wir zu Fuss im Regen Richtung Hafen und verschwanden im nächsten Kaffee, um dem Regen zu entkommen. Wir beschlossen bei dem schlechten Wetter in das empfohlene Martime Museum zu gehen. Hier bestaunten wir die Geschichte der Seefahrt, der ersten Siedlern, den Americans Cup und die Segellegende Peter Blacke mit vielen Schiffen und allem zugehörigen Arsenal.

Um 12:30h verabredeten wir uns mit Babsi, welche uns abholen kam. Die Regenwolken hatten sich in der Zwischenzeit verzogen und machten der Sonne Platz.

Mit Babsi fuhren wir in den Cornwall Park wo wir einen Hightea genossen. Klassischen Tee mit Scones und anderen Leckereien, welche vor uns aufgetürmt wurden. Anschliessend wanderten wir über die Schafweide zum Gipfel und genossen die herrliche Aussicht auf die Stadt und die Umgebung von Auckland. 17:30h war nun ein wenig früh um schon im Italienerrestaurant Abendessen zu gehen. Wir gingen noch ein Apéro Bierchen trinken und plauderten ein wenig. Als dann Zeit war fuhren wir schnell bei der Jugi vorbei ,wo wir unser Te Koko Wein aus dem Kühlschrank holten. Nun war es Zeit zum Italiener zu gehen. Wir warteten recht lange auf unsere Vorspeise und dann nochmals so lange auf die Hauptspeise. Die Pizza war dafür Weltklasse und der Te Koko eine Klasse für sich. Nach einem Glas gaben wir den Resten des Weins Babsi ,welche auch Gefallen an diesem edlen Tröpfchen hat.

Babsi fuhr uns zur Unterkunft, wo wir unser Campingtischli, die Stühle, den Kuchen etc abgaben. Dann verabschiedeten wir uns von ihr.

Zurück in der Unterkunft galt es nun alles in den Rucksack zu packen, respektive zu quetschen. Ich habe natürlich keinen Platz für die Pfannen einkalkuliert, welche auf dem Hinweg Paule im Gepäck hatte. Er hat sich noch das Zelt dazugekauft und bangt um Übergewicht. Ich selber habe im Handgepäck kein Platz für die Pfannen da ich noch mein Objektiv und die Kamera hab.. Mhh mal schauen wie ich das anstelle.

Wie immer bin ich gegen 7:30h aufgestanden und widmete mich erneut dem Handgepäck.. Grrr da passt einfach nicht alles rein:-( Meine grüne Tasche @Sändy super praktische Tasche, macht einen zu überfüllten Anblick, wenn ich mit dieser auch noch am Flughafen aufkreuze.

Unsere letzten Essens und Materialüberbleibsel verschenkten wir beim Frühstück ein paar Deutschen, die beiden Essensschalen @Jon und Isi eure Empfehlung von Mucheln, haben sie als einziges nicht angenommen.

Wir packten unser Material ein und begaben uns in den Storrageraum ,wo wir die Gepäckstücke einstellten. Mit den Notebooks im Gepäck gingen wir Downtown und halten Aussschau nach einen Duffelbag, wo ich meinen Rucksack unterbringen könnte und die Pfannen als Handgepäck noch dazupacken kann.

Wir pilgerten der neu gestalteten Hafenmeile entlang und genossen die windige Aussicht auf das Meer und die Boote, welche draussen segelten.

In einem feinen Tapas Restaurant genehmigten wir uns einen kleinen Lunch. Nun wurden die Souvenirläden nach Kiwisouvenir durchstöbert. Wir verglichen die Preise und kauften mal nix. Auf dem Weg zum Skytower habe ich die wunderbarsten Kiwisouvenirs entdeckt, aber leider hab ich keinen Platz für einen 30cm grossen Stofftierkiwi. Und in der Hand diese Stofftierchen mitschleppen ist auch nicht so das Ding, hätte es einen Direktflug gegeben dann hätte es möglicherweise anders ausgesehen

Auf dem Skytower genossen wir die herrliche Rundumsicht von 360 Grad auf die Stadt, Bucht und das umliegende Land von Auckland. Auf gut 200 Meter konnten wir noch ein wenig mit den Scheiben posen und ein paar gute Schnappschüsse knipsen.

Danach begaben wir uns wieder in die Stadt und fanden noch ein Duffelbag, wo Paules Rucksack reinpasst. Ein Feierabend Bierchen genehmigten wir uns diesmal am Hafen in einer Bar mit Blick aufs Meer. Wir verabschiedeten uns vom Meer und gingen bergwärts mit Halt bei Souvenirshops wo wir Miniformat Souvenirs kauften.

Wir beschlossen uns nochmals ein leckeres neuseeländisches Beef zu genehmigen und assen stylish ein Steak mit Kartoffeln und Salat und tranken ein Gläschen Wein. Gesättigt, Paule nach dem Gingerpudding Dessert und dem Espresso, wanderten wir bergwärts zur Unterkunft. Hier packten wir nun alles um und zogen uns flugtaugliche Kleidung an. Per Taxi fuhren wir mit unserem schweren Gepäck zum Flughafen. Hier erlebten wir ein richtiges Eincheckprozedere..

Die alte Dame am Checkin Schalter nahm es übergenau. Das Bein unterstützen beim Gepäckwiegen zeigte beinahe Wirkung @hermano Du hast mir doch mal von diesem Trick erzählt.. Leider sah sie mein gebeutes Bein..Mein Rucksack war mit 21kg vollkommen im Rahmen, aber leider konnte ich kein einziges Gepäckstück mehr in den Rucksack packen, der war einfach zu voll mit Kleidern und Material. Die alte Dame nahm mir sämtliche Zündhölzli ab, welche ich im Rucksack hatte. Strange bis anhin hatte ich bei Zündhölzi nie ein Problem gehabt. Auch die MSR Fuel Bottel wollte sie mir wegnehmen.. Naja 60NZD wegschmeissen???

Nun wog sie noch unser Handgepäck und meine 14 kg waren der guten Dame doch zu viel. Nun gab sie uns die Möglichkeit sämtliche schweren Gegenstände aus dem Handgepäck zu entnehmen und separat zu packen. Wir entnahmen unseren Taschen sämtliches elektronisches Equipment. Fotokameras, Objektive, Zubehör etc seien von der 7kg Handgepäcklimite ausgeschlossen, meinte sie. Sie wunderte sich auch nicht, dass Paules Laptoptasche über 5kg wog … Ein paar schwere Bücher stopften wir noch in Paules Gepäcksack, wo schon sein schwerer Rucksack drin lagerte. O.K wir dachten, jetzt haben wir es geschafft. Nun zerrte die gute alte Dame uns zum Oversize Schalter. Hier mussten die Rucksäcke gescannt werden, da ich ja einen Brenner drin habe. Dem guten Mann beim Scanner habe ich erzählt das ich einen Whisperlighter mithabe. Er wusste scheinbar dass eine Flasche dazugehört und fragte mich ,wo ich die habe. Ich habe ihm gesagt, dass die alte Dame diese eingezogen habe. Er war richtig erstaunt und beschaffte mir die Flasche wieder da die alte Dame übervorsichtig war. Immerhin habe ich die Flasche und deren Wert von 60 NZD nicht verloren. Als dann auch Paules Gepäckstück gescannt wurde rief die eine Lady aus, da er 27 kg wog. Wir haben ihr erklärt, dass uns die alte Dame gesagt hat, wir sollen die Bücher in das grosse Gepäckstück packen. Naja so entfernten wir diese Gegenstände wieder und ich war wieder mit 14kg Handgepäck unterwegs. Paule sichtlich genervt und ich froh, dass ohne Zuschlag zu bezahlen mit der Verwirrung und der Umpackerei durchgekommen sind. Nun war auch schon bald Zeit um zu boarden. Somit blieb leider keine Zeit mehr um noch ein letztes Souvenir zu kaufen. Tja wer weiss evtl. beauftrage ich Babsi, wenn sie das nächste Mal in die Schweiz kommt mir ein Kiwi mit Realsound mitzubringen… Naja gegen Mitternacht haben wir unseren Platz im Flugzeug einnehmen können und die Maschine startete Richtung Shanghai.

Wieder zurück in die Zivilisation

Unser Gepäck verstauten wir im Auto und fuhren zum Maclean Fall, wo wir den Wasserfall und ein paar Waldfotos mit Stativ knipsten.

Entlang der Scenic Route, welche uns immer wieder Ausblick auf die Küste gab ging es zum Kaka Point weiter. Hier beehrte Schimmel den Namen mit einem WC Gang;-)

Hier genehmigten wir uns einen kleinen Imbiss und fuhren dann zum Nugget Point. Hier konnten wir nochmals Seelöwen oder waren es doch Pelzrobben??? beobachten. Wen es interessiert und sein Wissen zum Thema Robben aufbessern möchte, dem empfehlen wir den Wikipedia Artikel zu lesen.

Nach gut einer Stunde Fahrt erreichten wir Dunedin wo wir im Hulmes Bed&Breakfast, eine Villa aus viktorianischer Zeit ein Zimmer bezogen hatten.

Wir mussten die gute WLAN Infrastruktur nutzen und begaben uns dann hungrig zum feinen Hot Stone Abendessen. Unser letzter Abend zu Dritt muss schliesslich so aufhören wie wir ihn in Rotorua begonnen haben. Zumindest Essenstechnisch;-)

Auf gehts an die Catline Coast

Auch heute Morgen war das Wetter für den Flug zum Doubtful Sound zu schlecht 🙁 Wir bepackten unser Auto und fuhren über die Southern Scenic Route nach Invercargill, wo wir unser Proviant aufstockten. Die Buchungen für die nächsten 3 Nächte mussten inmitten der Zivilisation noch erledigt werden. (Wir hatten noch Handy Empfang)

Das Auto war nach dem Einkauf wieder randvoll… Noch gut eine Stunde Fahrt mit Bier auf den Knien für Paule ging es dann weiter zur Catlins Küste.

Hier bezogen wir unser Cottage in Waikawa. Dieses Örtchen, respektive Nest, besteht aus einem Museum, was zugleich das Tourinformation Center ist, einer Kirche und ein paar Häuschen. Aber unser Cottage beinhaltet alles was das Herz begehrt:-)

Mit frisch zubereiteter Guacamole und Bier im Gepäck fuhren wir in die nahe Curio Bay. Hier beabsichtigen wir Delphine zu sehen. Leider waren in der Bucht keine Delfine mehr zu sehen. Mehr Glück hatten wir ein paar hundert Meter weiter. Dort sahen wir fast ein Dutzend der seltenen Gelbaugenpinguine. Ein Pinguin watschelte aus dem Meer und fütterte sein Junges in etwa 4 Meter Distanz zu uns:-)

Als sich die Sonne dem Horizont zuneigte und uns die Sandflies beinahe auffrassen, begaben wir uns zurück in unser Cottage, wo Schimmel leckere Frikadellen kochte:-)

 

3 Tage Kepler Track

Mit unser schwerbeladenen grossen Rucksäcken verliessen wir Te Anau und wanderten bei schönem kalten Wetter dem See entlang bis wir auf den eigentlichen Keplertrack kamen.

Der Keplertrack führte uns ca 2h durch wunderbaren Wald mehrheitlich durch flaches Gelände dem See entlang.

Dann kam der giftige Aufstieg bis wir die Baumgrenze, welche hier bei rund 880 Meter über Meer liegt erreicht hatten. Ein lauschiges Plätzchen zum Mittagessen fanden wir, aber da die Temperatur gefühlt unter 10 Grad lag, rasteten wir nur kurz für einen Imbiss im Stehen und stiegen dann die letzten Höhenmeter zur Luxmore Hut empor.

Zum Glück habe ich warme Kleidung und meinen fetten Daunenschlafsack im Gepäck.. Dieser Aufstieg schlauchte mich ziemlich mit meinem Gepäck auf den Schultern. Auch die Alkoholsherpas (Paule und Schimmel) hatten zu beissen. Super Aussicht genossen wir von der Luxmore Hütte. Das Bier schmeckte uns super gut @Schimmel Danke für das Abgeben einer Dose Bier pro Tag:-)

Nachdem die anderen Wanderer ihr Wasser für die getrockneten überteuerten Instantmenus gekocht und diese ekligen Fertigmenüs gegessen hatten, bereiteten wir unser Dinner zu. Wir hackten Zwiebeln, Knoblauch und Rüebli, zerkleinerten Chilli und Pepperoni und gaben noch ein paar Pilze dazu. Nun wurde mit dem Resten der gestrigen Bolognaise und den frischen Zutaten eine leckere Pastasauce geköchelt. In der grossen Pfanne wurde die Pasta gekocht und anschliessend assen wir 500g feinste Pasta und tranken leckeren Wein, den Paule mitgeschleppt hatte. Die anderen Gäste waren richtig beindruckt von unserem Geköche:-P

Was für ein unruhiger Schlaf mit x anderen Leuten im Massenschlag. Dank den Ohrstöpseln erhielten wir doch noch ausreichenden Erholungsschlaf.

Gemütlich assen wir Zmorgen und quatschten noch ein wenig mit anderen Leuten. Gegen 11h zogen wir dann auch mal los und schulterten unsere etwas leichter gewordenen Rucksäcke. Gut 1h ging es bergwärts zum Mount Luxmore empor, wo wir Ovo Gipfelschoggi assen. Just in diesem Augenblick lichtete sich um uns der Nebel und gab uns herrliche Sicht auf die umliegenden Berge frei.

Wir genossen die herrliche Aussicht und knipsten ein paar Fotos. Nun ging es praktisch alles dem Bergkamm entlang auf und abwärts bis wir an der Sonne unser Mittagsrast einlegten. Wegen der herrlichen Bergwelt war sehr verlockend noch weiter zu verweilen, aber vor uns lagen noch gut 4h wandern. Es ging weiter auf und abwärts und immer wieder hatten wir sensationelle Aussicht auf die südlichen Alpen und Fijorde von Neuseeland.

Gegen 16h war dann der Abstieg angesagt und wir stiegen gut 1000 Meter ins Tal zur Iris Burn Hütte. Unsere Beine waren ganz schön schlapp vom Abstieg und wir freuten uns über die Ration Bier, welche uns Schimmel abgab:-) Die letzten Sonnenstrahlen genossen wir noch vor der Hütte und machten uns gegen 19h ans köcheln.

Diesmal gab es Mexikanischen Reis.. Der Chorizo passte beinahe nicht in die Pfanne mit den Pizen zusammen. Die zweite Pfanne mit den, Erbsen, Riebli, Pepperoni, Chilli und dem Reis war randvoll gefüllt. Diesmal hatten wir eine kleine Pfanne zuviel davon gekocht, welche ich schon den Gästen am Tisch anbieten wollte. Schimmel intervenierte und so behielten wir diese Portion Mexikanischen Reis für uns:-)

Um 8h wollten wir losmarschieren.. 20 Minuten später war es dann soweit und wir folgten dem davon eilenden Schimmel durch flaches Gelände. Innerhalb von 1:45h war die erste Etappe erreicht. Nun konnten wir etwas gemächlicher durch den Wald laufen. Es ging nun mehrheitlich geradeaus. Zur Mittagszeit waren wir bei der nächsten Hütte wo sich die Herren die Portion mexikanischen Reis aufwärmten und genüsslich assen.

Noch 2 weitere Stunden Wandern stand auf dem Programm bis wir die Rainbow Reach erreichten wo uns der Bus um 15h abholen kam.

Juppi wir waren rechtzeitig dort und enorm froh wieder zurück in der Zivilisation zu sein. Eine erfrischende Dusche nach 3 Tagen und frische Kleider anziehen ist einfach himmlisch:-)

Die wunderbare Abendsonne genossen wir bei  Steak und Bier im Restaurant.

 

 

Ein fauler Tag in Queenstown

Ein Schlaf wie die Siebenschläfer haben die Boys.

Als die Waschmaschienen frei waren, stopften wir unsere Wäsche hinein und hatten nun noch weitere 3 Stunden Zeit bis alles frisch und sauber gewaschen war.

Ich marinierte unser Poulet à la Satay und bereitete die Sauce zu.

Den Resten Filet mampften Schimmel und ich zum Mittagessen, bevor wir Paule von seinem “Bubu” weckten.

Nun ging es Downtown Queenstown den Blog updaten und anschliessend ins Kino Django schauen.

Bei Regen wanderten wir zur Unterkunft hinauf und kochten zur später Stunde unser Satay Hühnerfleisch zum Znacht:-)

 

Wanderung zum Ben Lomond

Die Gipfelwanderung klingt anspruchsvoll genug für uns drei. Gegen 9h marschierten wir zur Gondelbahn, welche uns ein paar Meter in die Höhe transportierte. Oben begann dann der 2,5h Anstieg oberhalb der Baumgrenze durch Grasbüschel bewachsene Wiesen. Ich legte mein Gemsengang ein und stieg relativ schnell zum Sattel empor, wo ich auf die Jungs wartete. Nun folgte die Schlüsselstelle, innerhalb einer Stunde ging es nun sehr steil bergwärts zum Gipfel. Genialstes Panorama wurde einem geboten. Die Besteigung war trotzt meiner guten Tagesform und meinem Fitnesslevel kein Kinderspiel. Lediglich Fotopausen legte ich ein und war in 50 Minuten auf dem Gipfel. Schimmel unser Steinböckchen unter den Berggänger folgte als nächstes. Paule war ziemlich entkräftet als er oben angekommen war. Wir genossen etwa eine Stunde lang die herrliche Aussicht, füllten unsere Energietanks mit Futter und machten uns dann an den steilen Abstieg zurück zur Gondel, wo wir im Gift Shop ein paar Souvenirs kauften. Schimmel kaufte sich ein geniales T-Shirt „Possums New Zealand’s little Speed Bumps“ 😉

Zurück in Queenstown waren wir froh über die erfrischende Dusche und das kühle Bier.

Nun backte ich ein Brot. @Leser weiss jemand wieviele Esslöfffel 20 Gramm Salz sind ?

Zum Abendessen begaben wir uns ans Zubereiten der Köngisdisziplin “Filet im Teig“ mit Riebli und Bohnen als Beilage:-)

Neuseeland ist erreicht

Uf was für ein Prozedere bei der Einreise.. Begrüssung durch Schnüffelhund am Gate..Kontrolle der Einreisedeklaration. Immigration und Passstempel, Gepäck in Empfang nehmen, Sichten der Outdoorausrüstung.. Zum Glück hatten wir die Wanderschuhe angezogen und streckten dem Zollbeamten die Füssen entgegen, der uns schnell weiter winkte. Jetzt wurde alles Gepäck durchleuchtet und nochmals von einem Hund durchschnüffelt, welcher in meine Tasche steigen wollte da ich dort noch ein paar getrocknete Apfelschnitze von meinem Geburigeschenk aufhob.

Per Shuttelebus fuhren wir zum YHA Central, welche zuoberst auf einem Vulkankegel liegt. Quite steep.. sehr, sehr steil..

Einchecken war noch nicht möglich. Wir liessen unser Gepäck im Storage Room und begaben uns zu Fuss in die Innenstadt wo wir durch die Outdoorshops schlenderten. Ich kaufte mir sogar einen neuen kleinen Rucksack, welcher besser gepolsterte Träger hat, als  der alte Veloplusrucksack.

Zurück im Hotel musste sich Paule mit einem Schläfchen erholen und ich fand Zeit im Reiseführer über Auckland zu lesen. Ein feines Resti ist mir dabei aufgefallen und für feines Resti liess sich Paule sogar überreden sein Schläfchen zu unterbrechen. Wir wanderten über ein paar Hügel von Auckland, durch den grossen Park mit den hübschen Bäumen bis wir die Parnell Road wo das Restaurant liegt fanden. Leider hatte das Restaurant geschlossen, so liessen wir uns in einem der Nachbarrestis nieder und assen dort feine Pasta. Schnell kamen wir ins Gespräch mit neuseeländischen Tischnachbarn, welche uns zu sich einladen, wenn wir bei ihnen vorbei fahren. Das Schlafmanko machte sich langsam bemerkbar und wir nahmen den Bus zurück zur Unterkunft wo wir tod müde in die Bettchen fielen.

Silvester in Hong Kong

Waaah help schon wieder verschlafen.. Das kommt davon wenn man bis spät in die Nacht wach bleibt und noch für die Daheimgebliebenen Posts schreibt. Wir hoffen ihr lest und kommentiert diese auch brav:-)

Blauer Himmel – sofort waren die Kameras gepackt und wir zogen uns diesmal warm genug an. Cappuccino gab es diesmal beim Starbucks mit Blick aufs Meer:-)

Bei Sonnenschein fuhren wir mit der Fähre auf Hong Kong Island. Mussten dann schon bald bei einer Metro Station die Octopus Karte aufladen und wanderten dann langsam Richtung Peak Tram Station.. Wartezeit ca 2h.. Naja die Sonne schien und so warteten wir halt diese Zeit brav in der Queue und entwickelten unsere  Abwehrstrategien gegen Drängler. Paule setzte sich wie ein Fels in die Brandung, ich lehnte mich mit dem Schildkrötenrucksack am Rücken einfach mit meinem Körpergewicht zurück bis ich keinen Widerstand mehr spürte;-P Wir wurden zumindest nicht überholt und konnten dann mit der Drahtseilbahn auf den Peak fahren.

Oben hiess es für mich 22 Ladies vor mir abwarten bis auch ich aufs Stille Örtchen durfte.. Ein Tag des Anstehens…

Auf dem Besucherdeck genossen wir die Sonne und die Sicht auf die 7 Millionenstadt Hong Kong und die umliegenden Berge und das Meer. Mit Brasilianerinnen, einem Franzosen und einem Spanier, welche alle in China Arbeiten haben wir noch eine Zeit lang geredet bis es beinahe 17h war.

Wir wollten bei Tageslicht den Peak erreichen und Paule rennte förmlich den Berg hoch. Den Peak erreichten wir zum Sonnenuntergang. Und dann sagten wir Happy New Year zur Sonne 🙂

Als wir bei der Peak Station angekommen waren, war es schon dunkel. Zeit für unser Neujahrsessen, wir wählten wieder ein Japanisches Restaurant:-)

Als Vorspeise gab es einen Dragon Fruit Salat, es folgte eine Auswahl mit Sashimi. Alles roher Fisch. Lecker, das muss ich sogar als none Fisch Esserin sagen… Ja Mami ich esse Fisch und dies erst noch roh, er fischelte nicht;-)

Der nächste Gang bestand aus einem lecker gebratenen Kabeljau Teppanyaki.

Als nächstes wartete ein Lobster Teppanyaki auf uns, zum Glück waren die essbaren Teile schon herausgelöst, so dass wir diese nur mit den Stäbchen packen konnten;-) Ich bin so was unerfahren wie man Lobster isst.. Brauche mal eine Anleitung im Lobster Essen.

Jetzt kam die Hauptspeise Angus Beef sliced mit Frühlingszwiebeln. Mmmh lecker.

Eine Schale Reis mit Speck, Bohnen und sonstigem feinen Grünzeig gab es dazu und die berühmte leckere Miso Suppe:-)

Zum Dessert gab es eine Kugel Red Bean Cake Vanille Ice Cream:-)

Wir tranken nebst dem warmen Tee noch eine Flasche warmen Sake und ein kaltes Sapporo Bier zum Apéro.

Um 21h waren wir kulinarisch schon bedient und wanderten noch ein wenig durch die Shops. @Anita für deine Hard Rock Cafe Sammlung hab ich ein Shirt gekauft:-)

Jetzt war nochmals Fotoshooting by Night angesagt. Wir stiegen nochmals auf die Aussichtsplattform und fotografierten Hong Kong by Night und  von oben. Bitter kalt zog uns der Wind um die Ohren.. Handschuhe und Kappen haben wir im Guesthouse gelassen.. Aber mein super gutes Häglöffs leistete gute Dienste @Isi und Jon super Sache das Kleidungstück:-)

Paule konnte ich zum Fussmarsch über die alte Peak Road in die Stadt überzeugen.. @Dragica deine Empfehlung auch bei Nacht super:-) Paule wärmte sich mit einer grossen Tasse Milchkaffee auf für den Marsch hinunter in die Stadt.

Wir marschierten dann ca. 30 Minuten z.T sehr abwärts bis zur City. Dort wimmelte es von Festleuten. Leider ging unser Plan das Feuerwerk auf der Fähre zu sehen nicht auf. Die Fähre hatte nämlich ihren Betrieb eingestellt. Naja so sahen wir halt nur Teile vom nicht gerade spektakulären Feuerwerk. Mit der Menschenmasse liessen wir uns dann zur U-Bahn schieben und fuhren aufs Festland zurück wo es noch viel, viel, viel mehr Menschen auf der Strasse hat, welche bis in den frühen Morgen feierten.

 

Hong Kong Island bei Sonnenschein

Ausschlafen und Erholen vom Jet Lag war angesagt. Zum Fenster rausschauen, um zu sehen ob die Sonne scheint, ist gar nicht so einfach.. zuviele und zu hohe Gebäude…

Wir zogen mal Richtung Uferpromenade los und stellten schon bald fest, dass wir uns viel zu warm angezogen haben. Die Sonne schien so grell und Paule wollte als erstes Sonnencreme kaufen. Ich bestand jedoch auf einem Kaffee, den wir gemütlich mit Blick auf das Meer und an der Sonne tranken:-)

Wir machten uns auf die Suche nach einer Octopus Karte, welche wir schliesslich auf Hong Kong Island erstehen konnten. Die Octopus Karte wird in Hongkong als Zahlungsmittel für den gesamten öffentlichen Verkehr verwendet. Einfach Geld auf die Karte laden und schon kann in jedem Bus, U-Bahn, Tram oder Fähre das Ticket bezahlt werden, in dem die Karte auf ein entsprechendes Lesegerät gelegt wird. Die Karte wird auch in vielen Geschäften akzeptiert und z.T noch mit Rabatt. So erhielten wir beispielsweise im McCafe 2 kleine Cappuccinos mit 2 Muffins für 42 HK$ statt über 70 HK$, was umgerechnet etwa 5 Franken entspricht. Wäre doch auch ein tolles System für die Schweizer ÖV Betreiber. Nie mehr Kleingeld!

Als nächstes wollten wir den alten Gerichtscourt besichtigen, hatten aber das ganz schöne Problem den richtigen Ausgang zwischen all den Luxuskaufhäuser mit den Nobelmarken, Armani, D&G, Burgler, etc zu finden.

Langsam plagte uns der Hunger, gemäss Reiseführer soll ein gutes Dim Sui Resti in der Nähe sein, doch die Sucherei musste aufgegeben werden. Stattdessen landeten wir in einem Chinesischeen Fastfood Restaurant, wo viele Einheimische assen. Die Tischnachbarin, eine Hongkongerin mit Sohn, war im März in der Schweiz und der Kleine erzählte uns wie er einen Schneemann gebaut hatte:-)

Frisch gestärkt ging es 800 Meter bergwärts auf Rolltreppen, vorbei an diversen Pubs und Kneipen @Dani das wäre eine Fläche by Night Rolltreppentour durch Hong Kong;-) Abwärts ging es zu Fuss, mit einem Abstecher über den Markt wo wir uns Minimangos und ein paar Mandarinen kauften.

Jetzt wollten wir auf den Peak, den höchten Berg auf Hongkong Island, stellten jedoch fest, dass die Waiting Time für das Peak Tram über eine Stunde beträgt und beschlossen den Ausflug in die Höhe zu verschiebeb. Wir begaben uns auf den Citywalk zum Leidwesen von Paule, welcher sooo gerne ein Bier in einer der Kneipen eingenommen hätte. OK ich wurde schwach und wir nahmen so kurz vor sechs ein Bierchen. Leider war es dann schon dunkel und der Stadtspaziergang musste by Night fortgesetzt werden.

Im Western Market, einem alten historischen Gebäude, kauften wir in der Bäckerei “das Gute” ein. Das Gute bestand aus ein  paar feinen knusprigen Brötchen:-)  welche wir als Apéro auf der Fähre zurück auf das Festland genussvoll verspiesen.

Auf dem Festland angekommen, waren wir von einer Menschenmasse umgeben, die meisten mit Stativ und Kamera ausgerüstet, denn schon bald ging the Symphony of Light Show los, einer anscheinend spektakulären Lasershow.  Naja so super war diese Show unserer Meinung nach nicht.

Gegen 21h waren wir schlussendlich zuhause und machten uns zum Late Abendessen zum scharfen Inder auf.