Ein fauler Tag in Queenstown

Ein Schlaf wie die Siebenschläfer haben die Boys.

Als die Waschmaschienen frei waren, stopften wir unsere Wäsche hinein und hatten nun noch weitere 3 Stunden Zeit bis alles frisch und sauber gewaschen war.

Ich marinierte unser Poulet à la Satay und bereitete die Sauce zu.

Den Resten Filet mampften Schimmel und ich zum Mittagessen, bevor wir Paule von seinem “Bubu” weckten.

Nun ging es Downtown Queenstown den Blog updaten und anschliessend ins Kino Django schauen.

Bei Regen wanderten wir zur Unterkunft hinauf und kochten zur später Stunde unser Satay Hühnerfleisch zum Znacht:-)

 

Wanderung zum Ben Lomond

Die Gipfelwanderung klingt anspruchsvoll genug für uns drei. Gegen 9h marschierten wir zur Gondelbahn, welche uns ein paar Meter in die Höhe transportierte. Oben begann dann der 2,5h Anstieg oberhalb der Baumgrenze durch Grasbüschel bewachsene Wiesen. Ich legte mein Gemsengang ein und stieg relativ schnell zum Sattel empor, wo ich auf die Jungs wartete. Nun folgte die Schlüsselstelle, innerhalb einer Stunde ging es nun sehr steil bergwärts zum Gipfel. Genialstes Panorama wurde einem geboten. Die Besteigung war trotzt meiner guten Tagesform und meinem Fitnesslevel kein Kinderspiel. Lediglich Fotopausen legte ich ein und war in 50 Minuten auf dem Gipfel. Schimmel unser Steinböckchen unter den Berggänger folgte als nächstes. Paule war ziemlich entkräftet als er oben angekommen war. Wir genossen etwa eine Stunde lang die herrliche Aussicht, füllten unsere Energietanks mit Futter und machten uns dann an den steilen Abstieg zurück zur Gondel, wo wir im Gift Shop ein paar Souvenirs kauften. Schimmel kaufte sich ein geniales T-Shirt „Possums New Zealand’s little Speed Bumps“ 😉

Zurück in Queenstown waren wir froh über die erfrischende Dusche und das kühle Bier.

Nun backte ich ein Brot. @Leser weiss jemand wieviele Esslöfffel 20 Gramm Salz sind ?

Zum Abendessen begaben wir uns ans Zubereiten der Köngisdisziplin “Filet im Teig“ mit Riebli und Bohnen als Beilage:-)

Die lange Fahrt von Franz Josef nach Queenstown

Frisch gestärkt, wurde das Auto gepackt. Zur Abwechslung setze ich mich hinter das Steuer.

Nach gut einer Stunde Fahrt stoppten wir in einer Lachsfarm, wo wir uns mit feinem Lachs zum Mittagessen eindeckten. Paule und ich tranken einen Cappuccino, während Schimmel die Lachse fütterte.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Campingplatz beim Lake Paringa, wo wir Zmittag assen. Leider wurden wir von den Sandflies angegriffen und die beiden Herren flüchteten ins Auto. Nun war ich einziges Opfer und die Biester stürzten sich auf mich. O.k Zeit um weiterzufahren. An der Westküste genossen wir bei weiteren Viewpoints die wunderbare Sicht auf die Küste und die tosende Brandung und sahen sogar Delphinen, die aus dem Wasser jumpten.

Die Strasse führte uns bald zum schönen türkisblauen Lake Wanaka, wo wir nochmals einen Fotostopp einlegten. Nun war es nicht mehr weit bis nach Wanaka wo ein kühlendes Eiskaffee bei 30 Grad Aussentemperatur auf uns wartete. Jetzt nahm Schimmel hinter dem Steuer Platz. Er fuhr uns über die Passstrasse nach Queenstown. Hier bezogen wir das Zimmer in der Reavers Lodge mit „Gieribetter“. Nach einem Einkaufsstopp im Supermarkt genossen wir die Pizza in der Stadt.

 

Vom Meer zum Gletscher an einem Tag

Ausschlafen juppi:-) Gemütliches Frühstücksessen und sogar Schimmel erfreute sich am leckeren Manuka Honig. Jetzt wollen wir nochmals den Strand und das Meer geniessen und in das nahe Okarito fahren. In Strandklamotten und mit dem Badezeugs im Rucksack fuhren wir die halbe Stunde nach Okarito. Dort angekommen war die Küste in Nebel gehüllt und ein etwas kaltes Lüftchen wehte uns entgegen. Definitiv kein Strandfeeling für unseren Beachboy. Das Meer mit den wunderbar brechenden Wellen war zwar hübsch anzusehen. Aber auch ein Blick in die Lagune passte den Jungs nicht und so fuhren wir wieder zurück nach Franz Josef.

In einem Pub assen wir Zmittag und schauten den Helikoptern zu, welche die Touris zum Gletscherrundflug mitnahmen.

Das schöne Wetter genossen wir in der Unterkunft und schrieben ein paar Karten in die Heimat.

Als sich das Sonnenlicht dem Abend zu neigte beschlossen Paule und ich mit unserer Fotoausrüstung ausgerüstet zum Franz Josef Gletscher zu fahren. Wir knipsten den Gletscher von den Viewpoints aus und waren dann zum feinen Pilz Poulet Pasta Abendessen wieder zurück.

 

 

 

Tageswanderung auf dem Fox Gletscher

Heute stand eine geführte Wanderung auf dem Fox Gletscher auf dem Tagesprogramm. Die Rucksäcke mit Lunch und Winterausrüstung waren schnell gepackt. Diesmal fanden sogar Handschuhe und Kappe den Weg in den Tagesrucksack:-)

Nach ca 30 km Fahrt erreichten wir das noch verschlafenere Örtchen Fox Glacier. Wir fassten dort Steigeisen, welche die Guides an unseren Schuhen anpassten.  Mit einem Bus ging es ncoh ein paar Kilometer zum Parkplatz des Gletschers. Hier folgten wir unseren Guides durch Regenwald, an Wasserfällen vorbei, über Leitern und Treppen entlang zum Gletschereinstieg. Schon bald waren wir auf dem Eis und konnten unsere Steigeisen montieren. Ein kühles Lüftchen wehte um uns herum. Ich zog mir meine neu angeschafften Gore Tex Hose an und dann wanderten wir über den Fox Gletscher. Unsere beiden Guides hackten immer wieder mit ihren grossen Pickel Stufen ins Eis, welche uns das Laufen vereinfachte. Der Fox Gletscher hat relativ viel Gestein und aus diesem Grund leuchtete er auch nicht so sehr in seiner blauen Farbe wie ich dies von den Gletscher in Südamerika her kenne. Nach dem Mittagsrast ging es noch zu einem Eisbogen und dann traten wir auch schon den Rückweg an. Hier hatten wir die Möglichkeit eine Eishöhle zu durchqueren, wobei man ganz schön nass wurde. Nachdem wir den Gletscher verlassen haben brutzelte die Sonne ganz schön und wir verstauten unsere wärmenden Kleider im Rucksack. Dem Fluss entlang ging es zum Parkplatz wo wir endlich wieder ein WC aufsuchen konnten:-) Zurück in Fox Glacier Township erfrischten wir uns mit Eisshakes.

Jetzt wollten wir noch den Lake Matheson mit den Spiegelung vom Mount Tasman und Mount Cook besuchen. Gesagt getan, leider windete es ein wenig und die Spiegelung kam nicht so gut zur Geltung. Aber immerhin war das Panorama auf die beiden höchsten Berge von Neuseeland wunderbar. Wieder zurück in unserer Unterkunft in Franz Josef kochten wir uns Anitpasti Gemüse, Süsskartoffelkochen und  Angus Beef Steaks  mit  einer feinen Pilzsauce.

Von der West Coast zu den Gletschern

Wir liessen uns mal wieder Zeit am morgen und standen relativ spät auf. Die Schweizer Velofamilie war mit Frühstücken fertig aber die Kinder waren nicht so glücklich über ein Zmorgen ohne Konfitürebrötchen. Ich strich den Kindern Julie und Dian Konfischnittchen, welche sie mit Genuss assen.

Nachdem auch wir gestärkt waren hiess es alles ins Auto laden. Bald kamen wir zu den Pancake Rocks. Leider viel zu früh um das Spektakel bei Flut zu sehen. Wir knipsten dort noch einige Fotos und dann war die Lust selber Pancakes zu essen gross. Tatsächlich erhielten wir Pancakes im Café:-)

Es sind nun beinahe 2h verstrichen und wir Fotografen eilten nochmals zu den Rocks. Leider war das Spektakel noch nicht zu sehen. Aber dafür wurden wir mit Delphinen entschädigt, welche sich an der Küste zeigten.

Mit den beinahe den letzten Topfen Benzin im Tank erreichten wir Greymouth, wo wir uns mit Lebensmittel für 3 Tage eindeckten. Bald nahmen wir Abschied von der West Coast und fuhren durch eine Landschaft, die uns an das Schweizerische Mittelland errinnerte. Bald war Franz Josef erreicht. Wow soooo warm.. 30 Grad. Krass und dies in der Nähe der Gletscher… Unser Glühwürmchen Hotel war in dem überschaubaren Örtchen schnell gefunden. Nach der Buchung einer geführten Gletscherwanderung auf dem Fox Gletscher köchelten wir unter der Anweisung von Schimmel feine Pouletschenkel an einer Rahmsauce zum Znacht.

Zwei Tage im Abel Tasman Nationalpark

Gähn nach so wenig Schlaf schon kurz nach 6h aus den Federn. Ohne Morgenessen im Magen fuhren wir die 50 km nach Marahau zum Eingang des Abel Tasman Nationalpark, den wir in einer 2tägigen Kajak und Wanderung Tour besuchen wollten. Unser Guide Tom freute sich auf uns und nach ein paar Instruktionen und dem Anziehen der Schwimmwesten, war es dann soweit und ein Traktor mit Bootanhänger und einem Boot fuhr vor. Nun hiess es für uns drei auch in das Boot klettern. Mit dem Watertaxi, so nennen sie dieses Gefährt, ging es dann zur Rampe. Hier hievten die Guides unsere Kajaks an Board und dann ging es retour die Rampe nach unten ins Wasser. Dank High Tide konnten wir schon bald vom Bootsanhänger in die Tasman Sea entgleiten. Auf offener See gab das Wassertaxi ganz schön Gas. An uns zog wunderschöne Landschaften mit goldfarbenen Stränden vorbei. Nach ca 20 Minuten Wassertaxifahrt erreichten wir den Onetahui Beach wo wir unsere Kajak Tour startete. Nach ein paar Paddelübungen an Land folgte bald die Praxis im Meer. Ich hatte das Glück mit dem in Deutschland geborenen Guide Tom im Kajak zu sitzen. Schimmel und Paule teilten sich ein Boot und zwei weitere Jungs Christian und Andreas aus Deutschland paddelten zusammen. Mit 3 Booten war unsere Gruppe schön klein und wir umrundeten als erstes die Totaranui Insel wo wir Seehunde aus nächster Nähe beobachten konnten. Genial so nahe kommt man sonst nirgends an die Tiere ran. Als wir uns an der Insel und deren Bewohner sattgesehen hatten paddelten wir durch die gleichnamige Bay und entdeckten einen Pinguin:-)

Unser Guide war super er paddelte mit uns in eine Lagune in der Mosquito Bay. Wir hatten riesen Spass. 5 Minuten später und wir hätten aufgrund der bald nahenden Ebbe in dieser Lagune nicht mehr paddeln können. Im Abel Tasman Park gibt es den Gehzeitenunterschied von sage und Schreibe 4,2 Meter. Stellt euch das mal vor.. Echt krass in meinen Augen.

In der Mosquito Bay legten wir unsere Mittagspause. Das Wasser war ziemlich erfrischend.. In meinen Augen zu kalt um Baden zu gehen. Wir durchwateten das Wasser und erfreuten uns am grösser werdenden Strand. Dank der Ebbe war bald der Weg zu einem kleinen Inselchen in der Bucht frei. Noch vor ein paar Minuten hätten wir die Insel mit dem Kajak umrunden können. Frisch gestärkt platzierten wir uns in den Kajaks und paddelten nun mit Rückenwind der Küste entlang. Noch 3 weitere Pinguine konnten wir sehen und immer wieder diese blau schwarz eingefärbten Quallen. Von diesen gibt es dort ganz ganz viele. Tom hievte eine aus dem Wasser. Wir taten ihm gleich. Diese kann man anfassen und sie fühlen sich wie „Gschlüdder“ oder Pudding an. Noch einmal legten wir eine Pause ein, wo uns Tom die Lebewesen erkärte, welche sich sowohl bei Ebbe als auxh bei Flut wohl fühlen. Bald war die Anchorage Bay erreicht. Jetzt hatten wir die Gelegenheit mit unseren Kajaks zu segeln. Schimmel unser Muskelpaket hatte die Aufgabe die Boote zusammen zu halten, währendem wir auf den Aussenbooten das Segel hielten. Immer wieder spritze das Wasser zwische den Kajaks empor und wir waren froh über die Spritzdecken:-) @Tina und Adi ich komme ganz gerne mit euch mal wieder paddeln:-) Ich glaube für euch wären 5 Tage Paddeln ideal;-)

In der Anchorage Bay verabschiedeten wir uns Tom und unseren Kajaks, welche per Wassertaxi davon fuhren. Wir selber genossen noch den Strand und wurden dann abgeholt. Auf dem Hausboot Aqua Packers verbrachten wir dann die Nacht. Unsere Koje war in unseren 8 er Kajüte rasch bezogen und genossen das Dolce fare niente auf dem Boot:-) Zum Abendessen gab es feines BBQ:-) In unseren Kojen schliefen wir gar nicht so schlecht.

Toast und Muesli gab es zum Frühstück. Dann wurden wir mit dem Boot an den Strand gebracht wo wir uns auf die letzten 15km des Abel Tasman Tracks begaben. Die sympathische Katja aus Berlin begleitete uns auf dieser gut dreistündigen Wanderung. Immer wieder hatten wir vom Wald Aussicht auf die wunderbaren Strände und Buchten des Abel Tasman Nationalparks. Nach dem Mittagsrast auf dem Campingplatz wo Paule vor 10 Jahre übernachtete war es nicht mehr weit bis nach Marahau. Juppi wieder Zivilisation.. Die ersten Häuser waren Cafés. Da kann man nicht vorbei gehen ohne einen Eiskaffee oder Bier zu trinken. Genau dies taten wir nun auch.

Anschliessend fuhren wir rüber an die Westküste und erreichten nach 3 Stunden Punakaiki. Im schönen YHA Hostel inmitten des Regenwaldes bezogen wir zur späten Stunde unser Zimmer in einem kleinen Häuschen. Zum Abendessen kochten wir Rindfleisch Secuzan à la Schimmel. In der Küche machten wir Bekanntschaft mit einer Schweizer Familie, welche mit ihren zwei kleinen Kinder Neuseeland per Velo erkundet. Eine unglaubliche Leistung wie wir finden.

 

 

 

 

Nelson

Ausschlafen juppi.. Auch für euch Leserschaft war mal wieder Arbeiten angesagt, wir bloggten ein wenig nach und bereiteten Fotos auf. Dann war Zeit um in die Stadt zu gehen und den nächsten Ausflug zu organisieren. In der Stadt besuchten wir Claudia und Mac. Claudias Mutter kennt meine Mutter und mein Vater hatte zu seiner Baloise Zeit mit Mac zusammen gearbeitet. Ihnen überreichten wir ein Paket aus der Heimat mit den obligaten Schweizer Süssigkeiten:-)

Wir wurden von ihnen zu super gutem Cappuccino eingeladen. Dazu assen wir ein leckeres Panini, endlich mal wieder normales Brot:-) Nach dem Smalltalk mit Claudia verabredeten wir uns für ein abendliches Picknick am Strand.

Mit ein paar Einkäufen im Gepäck ging es zur Unterkunft zurück, wo ich mich erneut ans Zitronencakebacken machte. Schliesslich wollte ich das Dessert für das Picknick beisteuern. Ein Apero Knoblauchbrot hat Paule noch gebacken und dann waren wir für das Picknick am Tahuanui Strand bereit. Dort warteten bereits die beiden auf uns. Wir organisierten noch leckere Fish and Chips und Jakobsmuscheln im nahen Fish and Chips laden. Zurück am Strand mit dieser grossen Portion Essen war unser Hunger gestillt und wir hatten kaum noch Platz für den super guten griechischen Salat von Claudia und den Zitronenkuchen. Als das Wasser durch das aufsteigende Wasser unser Hinterteile langsam immer mehr befeuchtete, zügelten wir und setzen uns noch eine Weile weiter oben an den Strand und genossen die friedliche Abendsonne. Mit dem Untergang der Sonne verabschiedeten wir uns von Claudia und Mac und fuhren zurück ins Backpacker.

 

Ein paar Kilometer Queen Charlotte Track

Die Wetterprognosen sind super und die Sounds sollte man schon bei Sonne sehen.

Um 9:15h bestiegen wir unser Boot, welches uns zum Kilometer 71 des Queen Charlotte Tracks brachte. Geniales Panorama wurde uns auf der Fahrt durch den Queen Charlotte Sound geboten. Immer wieder kleine Buchten, in welchen einsame Häuser stehen. In der Ship Cove wurden wir abgesetzt und mussten gleich den Fotoapparat zücken, als uns ein Kiwi-ähnliches Hühnchen neugierig in die Kamera blickte.

Wir wanderten nun ziemlich steil bergwärts und wurden mit einem schönen Ausblick auf zwei Sounds belohnt. Nun führte uns der Weg über privates Gelände und wir hatten immer wieder die Möglichkeit auf die Schönheit der Natur mit dem grünen Wald und den hübsch blau schillernden Buchten zu blicken. Nach ca 4h Wandern haben wir unseren Zielort die Furneaux Lodge erreicht, wo wir uns Eiskaffee und Bierchen genehmigten und das wunderbare Anwesen genossen. Dort ein Ferienhäuschen zu haben wäre echt nett, wäre es nur nicht so weit weg. Gegen fünf Uhr kam dann unser Boot und brachte uns mit einem Zwischenstopp zurück nach Picton.

Dort wurde als erstes die sprechende Toilette aufgesucht… Please Press the Button to Lock…. Door is locked…You will have ten minutes time, otherwise it get unlooked….Toilet will be flushed when you wash the hand…For Toiletpaper please press the Button… Jetzt ertönt Sound.. Fertig mit dem Geschäft… Bewegungssensoren stellen fest, ob die Hände gewaschen werden.. Auch die Seife wird einem auf dieselbe Art spendiert… Gespühlt wird wie versprochen und mit einem weiteren Drücken des Buttons erklingt die Stimme door open.. Muss sagen ein amüsantes WC:-)

Ich nahm zur Abwechslung wieder hinter dem Steuer im Auto Platz, wir fuhren die 2 Stunden Queen Charlotte Scenic Drive und kamen dann gegen 21h in Nelson beim super guten Backpacker an. Der Hunger musste nun gestillt werden. Beim dritten Anlauf erhielten wir in einem Lokal noch was zu Essen, bevor die Küche geschlossen wurde.

 

 

Schneller als gedacht nach Wellington

letzter Minute checkten wir in der Lodge in Nationalpark aus. Im nächsten grösseren Ort Ohakune erkundigten wir uns nach einer Kanutour auf dem Whanganui River. 3 Tage paddeln ist nichts für mich und wir hätten eh noch ein zusätzliches Boot benötigt da es keine 3er Kanus gibt. Ich beschloss nach Wellington zu reisen und die Jungs die Tour machen zu lassen. Leider hatte es keine Hütten mehr frei und so fuhren wir alle gemeinsam nach Wellington. Wir verabschiedeten uns von den hübschen Vulkan Bergen und hatten schon bald Strand zur Seite. In Foxtown legten wir einen Beachstopp ein. Wieder einmal kamen unsere gekauften Campingstühle zum Einsatz und Schimmel bevorzugte diesmal mein multifunktionelles Tuch, welches ich mal von der Familie Hutmacher als Dankeschön für das Flämmli hüten erhalten hatte. @Hutmachers ihr seht euer Mitbringsel existiert noch und leistet sehr gute Dienste:-) Ich musste mich bewegen und machte eine mini Joggingrunde dem Strand entlang.

Die Unterkunft in Wellington, das Nomads Capital Backpacker war schnell erreicht. Hunger trieb uns in die Mac Brauerei, wo wir uns durch 12 verschiedene Sorten Bier degustierten und Znacht assen. Um ca 22h waren wir wieder die einzigen Gäste und suchten schon bald unser Backpacker mit den quietschenden Betten auf.

Das Wiedersehen mit Bill

Früh aus den Federn hiess es für mich. Ich will den Vormittag nutzen und mich mit Bill treffen. Ich habe ihn auf meiner Südamerika Reise kennengelernt. Er kam mich gegen 9h abholen und fuhr mich auf den Victoria Lookout. Von dort hätte man eine super Aussicht auf die Stadt, die Cook Strait und die umliegenden Hügel. Wäre nur das Wetter besser – viele tiefhängende Wolken verhüllen alles. Bei einem Cafe am Strand legten wir eine Kaffeepause ein. Man sieht direkt aufs Meer, welches ungewöhnlich ruhig ist, gemäss Bill. Er wies mich auf einen grauen Schleier hin, welcher auf dem Meer draussen hing und sagte dort regenet es enorm stark. Er als Meereswissenschaftler ist sich den diesigen Verhältnissen ja gewohnt. Es ging dann nicht mehr lange und die Regentropfen prasselten gegen die Scheiben. Nach ein paar Minuten war dieser Spuk vorbei und wir bestiegen wieder das Auto. Brr jetzt war der Wind aufgekommen und in diesen 30 Minuten, währenddem wir im Kaffehause sassen ist die Temperatur sicher um 10 Grad gesunken. Ziemlich chilli wie die Locals sagen. Er merkte an, dass es enorm gefährlich ist in Neuseeland ohne warme Jacke oder einen Pulli aus dem Haus zu gehen. Der Temperatursturz komme hier plötzlich und könne eine grosse Gefahr für unerfahrene Leute auf dem Meer sein.

Mit dem Auto ging es nun alles der Küste entlang bis zum Parkplatz wo man zu den Red Rocks wandern kann. Dann alles der Küstenstrasse entlang unter der Flughafenpiste durch, weiter alles hübsch der Küstenstrasse entlang, beim Filmstudio vorbei in den Stadtteil Miramar wo Bill wohnt. Bei ihm zuhause tranken wir eine Tasse Tee und ich spielte mit den 4 Hunden, welche zur Zeit bei ihm sind. Er zeigte mir super schöne Fotos von seiner Reise nach Java und den aktiven Vulkanen, welche er dort besichtigt hatte. Dann war schon bald Zeit und er hat mich zurück in die Stadt zum Hostel gefahren, wo die Jungs auf mich warteten.

Jetzt hiess es mit dem Auto auf die Fähre zu fahren. Im Bug des grossen Interislander Fähreboot parkten wir unser Auto. Wir stiegen ein paar Treppenstufen hoch bis wir uns in der Bar niederliessen. Beim Auslaufen aus dem Hafen von Wellington versuchten wir nochmals in paar Blicke auf die Stadt und die umliegenden Hügel zu erhaschen, doch leider war noch immer alles mit Wolken überzogen. Während der Überfahrt über die Cook Strait genossen wir Sushi und jassten mal wieder. Nach gut 2 Stunden welliger See waren die Sounds (Fijorde) der Südinsel erreicht.

Leider war das Wetter auf der Südinsel auch nicht besser und wir wagten uns mit Windstopper und Kapuze auf das Deck. Gegen 6h waren wir dann in Picton und bezogen unser Zimmer im fetten Kabeljau oder Dorsch Backpacker:-) (fat cod backpacker)

Der Wind blies enorm stark und Schimmel strotzte vor Energie, er setzte sich dem Wetter zur Wehr und joggte eine Stunde durch die Gegend, währenddem wir uns um das Wäsche waschen kümmerten. Hungrig von der Joggingrunde stand nun Nahrungsaufnahme im Pub an. Zur Feier des Backpackernamens assen wir Fish and Chips und ich trank dazu ein zero carb Bier @Pade wäre doch das ideale Bier für dich 😉