Tongariro Nationalpark

 

Ein wenig Bewegung für uns Sporthungrige wäre super. Wir beschlossen Joggingschuhe zu kaufen. Die Jungs wurden zu Schnäppchenjäger, währendem ich den normalen Preis bezahlen musste. Dies kommt davon, wenn man die Standardschuhgrösse wie die meisten anderen Frauen hat.

Shoppen gibt Hunger und wir genehmigten uns leckere Belgische Waffeln @Julian beinahe so lecker wie Deine;-)

 

Frisch gestärkt wollten wir noch ein wenig dem schönen Lake Taupo entlang schlendern, beim Hafen angelangt, gab es keine Brücke oder Fähre um ans andere Ufer überzusetzen. Für die Tage im Tongariro Nationalpark haben wir unsere Vorräte ergänzen und haben ein wenig zuviel eingekauft…. Beim Einkauf-im-Auto-verstauen mussten wir Tetrismaster spielen bis alle Einkäufe irgendwo im Auto verstaut waren. Paule und ich hatten Bier zu unseren Füssen und die heiklen Lebensmittel wie Früchte und Eier auf dem Schoss. Noch gut 70km bis zur nächsten Unterkunft, das ist ja nix.. Immer wieder hatten wir wunderbaren Blick auf den Lake Taupo und die teils schneebedeckten Vulkanberge. Bei einem privaten Campingplatz, der in einer schöner Bucht liegt, machten wir Halt. Leider gab es dort kein WC und so musste ich den nahen Wald aufsuchen. Schimmel aalte sich an der Sonne denn schliesslich darf er seine schöne Bräune aus Australien nicht verlieren;-) Ich wagte mich dann ins Wasser und genoss das Schwimmen im welligen Wasser. Paule bevorzugte den Schatten und bildete sich in der Fotografie weiter.

 

Gegen halb sieben sind wir dann in der Howard’s Lodge in Nationalpark (das Kaff heisst wirklich so) angekommen. Es war schon spät aber wir wollten die feine Guacamole zum Bier nicht missen. Anschliessend kochte Paule feine Bolognaise und wir sanken relativ spät vollgefressen in die viel zu weichen Better.

 

Am nächsten Tag stand die Tongariro Crossing Wanderung auf dem Programm. Lunch einpacken, Rucksack packen, soll ich das grosse Objektiv mitnehmen? O.k ich trage es den Berg hoch. Trinken.. reicht ein Liter oder soll ich noch mein Camelback füllen? Warme Kleider, Regenjacke, Sonnenschutz.. Food, all diese Gegenstände fanden in unseren Tagesrucksäcke Platz und um 8:30h wurden wir vom Shuttelbus abgeholt und zum Parkplatz vom Tongariro Crossing gebracht. Durch wunderbar grüne Landschaft ging der breite Weg, relativ sanft bergwärts. Immer wieder hatten wir schöne Sicht auf die umliegenden Vulkanberge und mussten einen Fotostopp einlegen. Ein Sumpfgebiet durchquerten wir auf einem Holzsteg, jetzt änderte sich langsam die Landschaft das Grün wird weniger und die Lavabrocken werden immer wie grösser. Wir legten eine erste Rast ein und ich beschloss die Leki Stöcke, welche ich aus der Schweiz mitgenommen habe auszupacken. Mit Stöcken ausgerüstet ging es jetzt über Treppenstufen aufwärts durch grosses erstarrtes Lavagestein.

 

Oben im Sattel angekommen war der imposante Vulkan Mount Ngauruhoe ganz nahe. Der Aufstieg zum Gipfel würde 3h in Anspruch nehmen. Dies reizte uns schon extrem. Doch leider war es unterdessen schon ganz hübsch warm geworden und wir wollten ja das Tongariro Crossing wandern. 35 Grad Aufstieg und Abstieg über Sand und Geröll und es gibt doch die Weisheit, auf dem Gipfel des Berges sollst Du vor Mittag sein. Unsere Vernunft siegte und wir setzten das Crossing fort. Am Rand des nächsten Kraters mussten wir über lose Steine und Geröll klettern. Dank meinen Stöcken war dies kein Problem und ich war oben beim Red Crater angekommen. Mittagspause und Aussicht geniessen stand auf dem Programm. Nach kurzem Imbiss mit sagenhaftem Panorama stiegen wir zum Kraterrand und blickten in den rot gefärbten Krater, wo es wieder nach faulen Eiern roch. Noch ein paar Höhenmeter weiter und wir guckten nun auf drei türkis, smaragdgrüne Seeli. Dort war auch schon der Punkt erreicht, wo wir wieder umkehren mussten. Der zweite Teil des Crossing war gesperrt, weil ein Seitenkrater des Tongariros wieder aktiv ist. Vor dem Abstieg wanderten wir ein paar Meter dem Gipfel vom Tongariro entgegen. Wunderbar war der Ausblick auf gelbe, rote, orange, schwarze, graue Landschaft und im Hintergrund die Dampfwolke des aktiven Vulkans und wunderbares Wetter. Beim Abstieg spürten wir schon ein wenig unsere untrainierten Beine und der Weg kam uns irgendwie länger vor. Immerhin waren wir um 16:20h wieder beim Parkplatz und warteten mit vielen anderen Leute auf die Shuttelbusse, welche uns zurück zur Lodge brachten. Eine erfrischende Dusche und ein kühles Bierchen warteten auf uns, bevor wir uns ein feines Chicken Curry kochten. Am nächsten Tag hat Schimmel Geburtstag und so habe ich für ihn einen Zitronenkuchen gebacken.

 

Kurz vor dem Morgenessen habe ich schnell den Zitronencake aus dem Zimmer geholt und mit Happy Birthday Kerzen dekoriert. Bald stand unser Geburtstagskind in der Küche und wir zündeten die Kerzen an. Wir gratulierten Philipp ganz herzlich zu seinen jungen 31 Jahren:-) Nach dem Geburstagstelefonat mit seiner Mutter machte sich Schimmel an das Werk und er bereitete uns super leckere Pfannkuchen zu, die wir zusammen mit Pflaumenkonfi und frischen Erdbeeren assen.

 

Philipp hat sich an seinem Geburtstag einen Ausflug in den Schee gewünscht. Wir machten uns auf den Weg zum noch mit Schnee bedeckten Mount Ruapehu. Beim Visitor Center in Whakapapa machten wir kurz Halt und erkundigten uns, was wir auf dem Mount Ruapehu unternehmen kann. Der Skywalk wurde uns empfohlen, da der Wetterbericht und die Sicht auf dem Gipfel schlecht waren und wir mal wieder zu spät aus den Federn gekommen sind, stand ein Aufstieg zum Kraterrand nicht mehr auf dem Programm.

 

Wir konnten bis zur Talstation des Sessellifts Iwikau Village fahren. Wow, was für lahme Sesseli, so alte Zweiplätzer habe ich die schon lange nicht mehr in der Schweiz angetroffen. Unglaublich das Iwikau Village bestand primär auf Felsen erbauten Häuschen. Nicht wirklich nett anzusehen und auch die ganze Sesselliftfahrt war die Landschaft zu unseren Füssen mit grossen Felsbrocken und keinem grünen Pflänzchen ziemlich karg. In der Mitte mussten wir den Lift wechseln. Auch dort wartete auf uns ein altes Model von Sessellift, aber immerhin schon mit auskuppelbarem System und wir hatten sogar alle zusammen auf dem 6er Sessel Platz:-) Oben auf 2020 m.ü.M war es nicht mehr so warm. Wir durchquerten ein paar Schneefelder und kletterten über Steinbrocken gut 1,5h in die Höhe. Leider war die Aussicht durch die aufziehenden Wolken gleich Null. Beim Aussichtspunkt spassten wir mit dem deutschen Ehepaar Erika und Kurt ein wenig umher. Weil es nun immer kühler wurde beschlossen wir uns wieder zum Sessellift herunterzuwandern. Jetzt war Zeit für ein feines Cappuccino mit Zimt im höchst gelegenen Restaurant in Neuseeland. Das nette deutsche Ehepaar Erika und Kurt trafen wir dort wieder und sie versorgten mich mit guten Reisetipps. Vor lauter Plaudern hätten wir fast die letzte Fahrt runter ins Tal verpasst.

 

Auf dem Weg zurück in die Unterkunft haben wir für Schimmel noch den Biervorrat aufgestockt und uns dann in der Abendsonne aufgewärmt. Endlich haben wir auch Zeit gefunden, um ein paar Karten in die Heimat zu schreiben.

 

Anschliessend haben wir in einem Restaurant Steak mit Pommes gegessen und dann in der Lodge noch eine Runde Scrabble gespielt und gejasst.

Taupo

Alles wurde aus dem Hotelzimmer getragen und im Auti verstaut. Ihr staunt, wir hatten Platz für unsere sieben Sachen und uns drei nicht unbedingt schmalen Würfe.

Das erste Ziel war Wai-O-Tapu geothermales aktives Gebiet. Wieder roch es übel nach verfaulten Eier. Den Gesyir Lady Knox hatten wir um wenige Minuten verpasst und waren erstaunt, als uns eine grosse Menge an Leute entgegen kam, welche das Schauspiel bestaunt hatten. Wir entflohen der Menschenmasse ins Kaffee. Als sich die Masse lichtete marschierten wir durch die Pfade und guckten immer wieder in Krater, wo  unsere Augen mit roten, grünen und gelben Seen entzückt wurden. Immer wieder blubberte und dampfte es aus der Erde. Die Sonne brutzelte von oben und die thermal aktive Erde erwärmte uns von der Seite. Nach einem Abstecher zum grossen blubbernden Schlammpool setzten wir unsere Fahrt nach Taupo fort. Bei einem Lookout bestaunten wir den grossen Lake Taupo und im Hintergrund die imposanten Vulkane und Schneeberge.

Unser Motel, Silver Fern war schnell erreicht. Wow eine halbe Suite haben wir bezogen. Schimmel mit seiner XXL Körpergrösse schnappte sich das King Double Size Bett, währenddem Paule im einen Doppelstock und ich im anderen Doppelstock Bettchen Platz nahmen. (Zimmer für 7 Personen) So lange die Sonne scheint, müssen wir diese geniessen, wir schlenderten in die Stadt und liebäugelten mit dem Kauf von Joggingschuhen. Ein wenig Fitness sollte schon drin liegen. Schliesslich trinken wir jeden Abend Alkohol und köcherln was Feines:-)

Ein Kaffee beim See stand auf dem Programm. Wir endeten im Pub bei Bier mit Nachos und Fried Fries. Als das Pint und der Jug geleert waren machten wir uns auf im Supermarkt unser Nachtessen einzukaufen. Eye Filet und noch weitere drei fette Stücke Filet wurden gekauft. Pilze, Pepperoni und Knoblauch, ein Bund Peterli und Chilis.

Bald waren wir wieder im Motel angekommen. Paule überspielte seine Memory Karten und Schimmel widmete sich seinem dicken Buch. Ich musste mich bewegen.. Also schnappte ich meine Kamera und lief ein wenig durch Taupo, wo ich primär die untergehende Sonne fotografierte. Zurück waren die Herren schon in der Küche fleissig tätig. Die Zutaten für das Chimichurri waren bald durch Paule geschnipselt. Schimmel nahm sich dem feinen Filet an. Mir blieben die Pepperoni und Pilze mit der aufgemotzten Creme Fraiche Sauce zu füllen. Ein wenig Parmesan darf auch nicht fehlen und schon bald beneideten uns die anwesenden Gäste um unser leckeres Mahl:-)

Es war wirklich Spitzenklassen @Polyalertler beinahe wie im Löwen in Niederglatt:-)

Vollgefressen mit einem zweiten Fleischgang hiess es für Paule und mich Fotos von White Island auszumisten,währenddem Schimmel TV schaute uns in seinem spannenden Buch las.

 

Wiedersehen mit Schimmel in Rotorua

A few showers.. Das gab es auch diese Nacht.. Wie trocknen wir nur unser Zelt? Aha ein Stewi (Anmerkung des Lektors: Für die deutschen Leser Stewi = Wäschespinne) auf dem Campingplatz und der Wind als Trockner, erledigte dies für uns.

Rasch waren alle Sachen im Ford Focus verstaut. Die Handgriffe sitzen nun im ff, wie ich mir das von Mulitouren gewohnt bin.@Isi: Gäll 🙂

Jetzt hiess es Gravel Road fahren und gemäss Reiseführer für über 100km! Die Strasse war mit Schlaglöchern übersät, demzufolge reduzierte sich unsere Durchschnittsgeschwindigkeit auf 17,3 km/h (gefühlt gemessen).

Zu unserem Erstaunen war die Strasse nach gut 2,5h wieder in akzeptablem Zustand und wir konnten die Fahrt rasanter fortsetzen. Rotorua war kurz nach Mittag erreicht und wir bezogen unser Zimmerchen bereits before schedule.

Wieder einmal in einem in einem echten Bett schlafen und das auch noch drinnen! Sind unsere Rücken diesen verweichlichten Luxus überhaupt noch gewöhnt?

Bevor wir jedoch uns dem gesegneten Schlaf zuwenden dürften, musste noch einiges erledigt werden.

Alles musste aus dem Auto geräumt werden. Wäsche waschen war mal wieder angesagt, doch der Stromausfall liess uns dieses Vorhaben aufschieben.

Ein kleines Hüngerchen verspürten wir- der ideale Zeitpunkt um in der Stadt nach was Leckerem Ausschau zu halten. Ein Abstecher zum See und ins Visitor Center lagen noch drin, bevor wir zurück zum YHA gingen. Jetzt hatten wir Strom und konnten unsere Wäsche waschen. In der Zwischenzeit erledigten wir unsere Einkäufe im Supermarkt.

Zurück in der Jugi war die Wäsche gewaschen und wir füllten den Tumbler. Dann spannten wir die Wäscheleine quer durchs Zimmer um unsere noblen Merino Kleider aufzuhängen.

Gegen 19:30h war dann Zeit um Schimmel abzuholen, welcher mit dem Bus von Auckland herkam. Juppi, Schimmel ist da.. Sorry natürlich unser Lord Schimmel (heisst im Englischen übrigens Phil Moldypenny).

Nach dem wir Schimmels Gepäck verstaut hatten, freuten wir uns auf ein leckeres Filet Sirloin auf dem Hot Stone.. Mampf war das fein @Regi beinahe so gut wie in Argentinien:-)

Glücklicherweise mussten wir diese Nacht nicht im Zelt schlafen, es war empfindlich kühl, und wir waren froh über die warmen Faserpelzdecken in der Jugi.

Frühstücken.. Juppi wieder anständiges Brot aus dem Supermarkt:-)

Als wir satt waren fuhr Schimmel uns zum Volcanic Valley, wo wir die dampfende Erde und schön schimmernden Pools fotografierten und ein paar Meter durch die vulkanische Landschaft stampften.

Das nächste Highlight folgte nach dem Mittag. Nach Anfahrtsschwierigkeiten haben wir doch noch den richtigen Abzweiger erwischt und kamen zum Kerosene Creek. Einem Flüsschen, welches über ein Wasserfall plätschert und grausam nach Schwefel stinkt. Aber warm war das Wasser & so beschlossen Schimmel und ich baden zu gehen. Wow angenehm und mega cool, sich einfach so in den Fluss zu setzen und sich im warmen Wasser wärmen zu können:-)

Wenn nur dieser hässliche Schwefelgestank nach faulen Eier nicht wäre.. Irgendwie bevorzuge ich die Intensivsole wie ich das aus dem Sole Uno kenne:-)

Eine Dusche wäre super.. aber die fehlt natürlich an dieser Stelle. Schimmel und ich unternahmen dann eine Buschwanderung zurück zum Auto.

Paule und ich wollten uns in der Kultur noch ein wenig bilden und beschlossen ins Te Pui Culuture Center zu gehen.

Wir bestaunten das Kunsthandwerk der Maori, welche Flachs flechten, Jade Steine zu Schmuck verarbeiten und riesengrosse Bäume schnitzten. Die Geysire waren recht aktiv und es blubberte aus der Erde. Wir marschierten über die geologisch aktive Erde rund 3km ausserhalb der Stadt.

Schimmel erledigte in der Zwischenzeit die Einkäufe für das Nachtessen.

Den Rückweg beschlossen wir dann zu Fuss zu machen, ohne das Schimmeltaxi zu rufen.

Auf dem Rückweg stockten wir unser Futtersortiment um frische Erdbeeren und kühle Bierchen auf. .@Liebe Leser es ist genial in unserem Winter auf die andere Erdhalbkugel zu reisen, hier ist Sommer und man erhält da all die feinen Früchte wieder, welche Saison haben. Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Aprikosen, Nektarinen etc. 🙂

Zum Znacht kochte Schimmel uns ein Pastagericht mit Huhn und Pesto, welches er in Australien von schwedischen Backpackern gelernt hat. War sehr lecker. Und auch die neuseeländischen Biere sind vorzüglich 😉

 

 

 

 

 

Ein Abstecher in die Provinz zum Lake Waikaremoana

Hups wir sollten unser Zelt fixieren, wenn wir zum Morgenessen in die Küche sitzen. Anscheinend wurde es über den halben Zeltplatz geweht und unsere nette Camping Nachbarin fixierte es uns wieder mit ihren Heringen:-)

Trocken war unser Zelt und alles konnte im Ford Focus verstaut werden. @Schimmel wir haben Probe gepackt, es wird eng, aber wir müssen Tetris Master spielen damit wir mit all unserem Luxus ins Auto passen:-)

Bald war Wairoa erreicht und wir stockten unser Vorrat um ein paar Utensilien auf, genossen noch ein Cappuccino und tankten erneut unser Auti voll. Dann waren wir für die Fahrt in den Nationalpark Te Urewera gerüstet. Ab und zu hiess es wieder Gravel Road fahren. @Markus ich bin bald Gravel Road Profi;-)

Glücklicherweise hatten sie auf dem Waikaremoana Moto Camp Zeltplatz noch ein Stellplätzchen für uns.

Das Zelt war schnell aufgestellt, aber wir trauten der Wetterlage nicht wirklich. Leider fehlte uns das passende Werkzeug um einen Wassergraben um das Zelt zu graben. @Vren und Hermano das habt ihr mir mal gelernt… Wir beschlossen trotz der Regentropfen den Weg zum Visitor Center und zu ein paar Wasserfällen unter die Füsse zu nehmen. Natürlich mit Bergans und Gore Jacken ausgestattet. Beim zweiten Wasserfall packten wir diese dann tatsächlich aus und wir wurden so ziemlich „verschiffed“. Statt ein Bier Apéro mit home made Guacamole musste ein wärmendes Teelein her:-) Erst dann konnten wir uns ans kalten Bier wagen. Langsam trocknete auch unsere Kleidung im Aufenthalts & Küchenraum und wir machten uns ans Melanzane Pasta köcheln. Dabei machten wir Bekanntschaft mit ein paar Mitglieder der schweizerischen Nationalmannschaft der OL Läufer, welche hier einen Wettkampf absolvierten, Gratulation zur guten Platzierung:-)

Der Regenwald beehrte uns mit einer regenreichen Nacht, zum Glück blieben wir im neuen Zelt trocken, obwohl wir keinen Wassergraben gruben.

Zur Abwechslung eine Regennacht ohne Schwimmstunden auf meinem Federbett zu unternehmen;-) @ Isi, Jon, Alina & Schälchli, erinnert ihr euch an dieses Ereignis?

Leider hörten wir keinen Kiwi rufen und glücklicherweise war der Regen bald zu Ende. Alles war noch nass, und so frühstückten wir in der warmen trockenen Küche. Unser Mittagsproviant war schnell gepackt und die Wanderschuhe angezogen. Jetzt ging es zum Visitor Center, wo wir einen Schlüssel für ein Ruderboot abholten und uns mit Schwimmwesten ausrüsteten. Nach einer guten Stunde schweisstreibendem Aufstieg durch den Regenwald erreichten wir den Lake Waikareiti.

Hier wurden wir gefordert und es hiess das Ruderboot ins Wasser zu schieben. Zum Glück war dort ein erfahrener Kiwi, der uns half. Auf dem Wasser waren wir ein wenig hilflos. Rudern zu zweit auf dieser Nussschale…. Unmöglich.. OK und ich alleine rudern bedeutet Kreisverkehr.. Naja so überliess ich das kräftezerrende Rudern dem Capitan Paule. Der Wind, die Strömung und meine Ruder Unfähigkeit machten dieses Abenteuer nicht besser, so beschlossen wir nach gut einer Stunde die Fahrt einzustellen und wieder an Land zu gehen.

Ich war froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Beim Aussteigen habe ich bemerkt wie warm der See war. Wenn da nur nicht dieser kühle Wind wäre. So entschied ich mich meinen Bikini Unterteil anzuziehen und lief mit meiner Bergans Jacke gegen den Wind geschützt in den flachen See hinaus. Eine etwas spezielle Badebekleidung, aber für mich absolut zweckmässig. Wieder an Land, war ich das Chicken in Person.. Lange Hosenbeine, Merino Jacke und Berggans und Mittagessen halfen auch nicht.. Erst das Wandern talwärts wärmte mich wieder auf. Zurück im Camp war schon wieder Apéro Zeit, diesmal am Strand ohne Regen:-) Und zum Abendessen köchelten wir uns wieder feinen mexikanischen Reis.

 

Die East Cape Umrundung

Das Aussenzelt war heute sehr feucht und musste auf der Wiese eine Stunde in der Morgensonne getrocknet werden. Zeit genug, um die Einkaufsliste für die East Cape Umrundung zusammenstellen. Da das Angebot in den Supermärkten entlang des East Cape nicht mehr so gut ist, sind wir nochmals nach Whakatane gefahren um unser Food aufzustocken. In Opotiki tankten wir brav voll. @Alfi und Margreth guter Tip Dankeschön.

Vorbei an wunderbaren Sandstränden mit viel Schwemmholz aber keinen Leuten ging es bis nach Te Kaha, wo wir auf einer Felsklippe mit scharfkantigem Gestein Zmittag assen und die Lagunen umwanderten, welche die Ebbe zurückliess. Wasserpflanzen und Fischchen lebten in den kleinen Pools, an alle Taucherfreaks, ich glaube wir müssen da nicht extra in die Tiefe steigen, alles ist so nah an der Wasseroberfläche;-)

Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir beim Pacific Coast Macadamias in der Whanarura Bay vorbei. @Frank und Jeannine super Tip Dankeschön. Dort assen wir super feines Glace und überblickten die einsame Bucht.

Nach 5 Minütiger Fahrt war dann auch schon unser Zeltplatz in der Maraehako Bay erreicht. Wir durften auswählen, ob wir das Zelt lieber beim Strand unten oder doch etwas erhöht im Gras aufstellen möchten. Wir haben uns für das weiche Gras entschieden. Nach dem Zeltaufstellen trugen wir unsere Stühle zum Strand und genossen das Feierabendbierchen mit Blick aufs Meer. Leider zogen immer wie dichtere Wolken auf und die Sonne wurde verdeckt. So war für uns Zeit zurück zum Zelt zu gehen. Paule schnipselte sämtliches Gemüse, währendem ich den Whisperlighter in Betrieb nahm. @Beat wirklich eine guter Kocher:-) Im Nu war das abgekochte Wasser ready und ich konnte mit dem Gemüse anbraten beginnen. Schwupps war auch dieses gar und die Kürbisgemüsesuppe köcherlte vor sich hin. Dank der guten Schnipselarbeit von Paule hatten wir schon bald ein wunderbares Znacht:-) Dann musste nochmals Wasser gekocht werden, denn auf dem Zeltplatz gibt es kein Heisswasser um abzuwaschen. Noch eine kleine Pfanne voll Wasser für das Gutenacht Teeli. Während dem Teetrinken wurden wir von ein paar Regentropfen überrascht, welche aber schon bald das Weite suchten. @Regi, wenn Engel reisen, dann herrscht doch gutes Wetter oder 😉

 

Jetzt wurde Paule kreativ und begann mit der Taschenlampe Grüsse aus NZ in die Dunkelheit zu schreiben, währendem ich die Kamera bediente.

Wo bleibt die Sonne, welche mich normalerweise weckt? Alle umliegenden Hügel sind grau von Wolken überzogen, soll ich wirklich aus dem Zelt? 3 Minuten Duschzeit für 50 Cents stand zur Verfügung, das ist mehr als ausreichend:-) Jetzt kam der Whispi wieder zum Einsatz und das Morgenteeli wurde zubereitet. Trotz der wolkenverhangenen Hügel war es hübsch warm, schon beinahe heiss und unsere Reise konnte fortgesetzt werden. Bei einem hübschen Chileli am Meer sonnten sich zwei Gäule @Isi unglaublich was die Vierbeiner da für eine Ruhe geniessen, nicht einmal den Kopf wurde gehoben, sondern sie blieben seitwärts liegen, währendem wir mit dem Auto vorbei fuhren, fast so entspannt wie Mira auf dem Jenisberg:-)

Nach ein paar weiteren Kilometern wurden wir von ein paar Regentropfen begleitet und hatten schon die Hoffnung unser Auto wird durch den Regen gewaschen, doch schon bald war auch der Regen vorbei. Wir verliessen bald die Küstenstrasse und fuhren über Berge weitere nordostwärts.

Ab und zu hatten wir eine super Sicht auf die Buchten und sanften Hügellandschaften.

Immer wieder kamen uns schwer bepackte Velofahrer entgegen @Martin und Henz dies wäre was für euch Radler:-

Im East Cape Manuka Oil Cafe machten wir Halt und genossen dort ein leckeren Capucchino und stärkten uns für die Weiterfahrt. Ein paar Manuka Souvenirs fanden auch noch den Weg in unser Gepäck.

In Te Araroa besichtigten wir den gigantisch grossen Pohutukawa Baum und genossen den Blick auf die tosende Brandung des einsamen, wunderbaren Strandes.

Nach gut 2h Fahrt waren wir in Tokomaru Bay einer recht verlassene Gegend mit runtergekommenen Gebäuden, welche wunderbare Fotosujets gaben. Nach einem kleinen gesunden Picknick mit ein paar Früchtchen haben wir unsere Beine am Strand vertreten. Jetzt folgten nochmals 40km bis nach Tolaga Bay, dort wartete ein Eiskaffee und ein super feines Stück Kuchen auf uns. Frisch gestärkt wagten wir uns auf den zerfallenen 660 Meter langen Hafensteg. Er ist der längste Kai, welcher auf der Südlichen Erdhalbkugel 1920 erbaut wurde.

Nochmals eine Stunde Fahrt und wir waren in Gisborne, wo wir uns auf dem Luxuscampingplatz direkt am Meer einquartieren, und uns ein Abendessen im Pub gönnten. Alle im Reiseführer empfohlenen Restaurants hatten heute geschlossen. Und mit der Free WIFI Suche endeten wir im Mac, wo Paule privilegiert Web Zugriff bekommt. Meine beiden Devices scheuen sich angeblich vom MC Cafe:-) Gegen 22 Uhr waren wir die letzten Gäste im Mac, die Eingangstüre war bereits verschlossen. Wir hoffen für die Einwohner von Gisborne, dass an anderen Wochentage mehr los ist, als an diesem Montag.

Ausflug zur Vulkaninsel Whakaari auch unter dem Namen White Island bekannt

Nach dem Zmorgen einmal das Zelt nicht abbrechen zu müssen ist Erholung:-) Mit dem Auto nur in die nächste Stadt Whakatane fahren um dort in ein anderes Verkehrsmittel zu steigen, ist willkommene Abwechslung für mich Fahrerin. Gegen 9h legten wir im Hafen ab und schaukelten mit dem Boot durch die Bay of Plenty. Unser Boot wurde von Delphinen begleitet, welche gute Fotosujets gaben. Vor uns tauchte dann nach ca 90 Minuten Fahrt die Vulkaninsel White Island auf. Jetzt wurden wir mit Helmen und Gasmasken ausgerüstet. Dann wurden wir mit einem kleinen Zodiac Boot an Land gebrach. Genial welche Farben uns da präsentiert wurden. Aus der Erde blubberte und dampfte es. Vorbei an Fumarolen, gelben Schwefelablagerungen, rot eingefärbten Gestein ging es durch teilweise beissenden Dampf zum Krater.Leider war uns der Wind nicht so freundlich gestimmt und hüllte uns in den Dampf ein, so dass wir kaum den Krater erblicken konnten. @Markus fast so eindrücklich wie der Yellowstone. Auf dem Rückweg Richtung Strand kamen wir bei einer alten von der Korrosion zerfressenen Schwefelfabrik vorbei, welche nochmals ein paar Fotosujets ergab. Mit dem Zodiac setzten wir wieder zu unserem grossen Boot über. Leider lernten wir die Kiwi Regel “geh nirgendwohin ohne dein Badezeug mit zu nehmen” erst jetzt kennen. Tja die anderen Leute genossen ein Bad in dem wunderbar blauen Meer, währendem wir auf dem Boot in der Hitze schmorten.

Als alle Leute und die Besatzung inklusive dem Zodiac Boot an Bord waren, wurde uns ein feines Lunch Packet serviert und es ging auf dem Seeweg auf die Inselumrundung. Cool wie grün die Insel von der anderen Seite ist, dort gibt es sogar Lebewesen wie Vögel, welche sich dort niedergelassen hatten. Dann folgte die sanfte Überfahrt zurück nach Whakatane.

Noch schnell ein Znachtmenu einkaufen und dann zurück zum Campingplatz fahren. Nach der Homemade Guacamole (Leider gibt es keine Guacamolemischung im Supermarkt) , welche zum feinen Schwarzbier als Apéro vorzüglich schmeckte, ging es dann ans Couscous kochen mit ganz viel Gemüse. Paule brutzelte dann das super fein marinierte XXL Chicken auf dem Grill, und ich unser Knoblauch-Käse-Chil-Peterlibrot im Ofen überwachte.

Mampf war das ein Festessen:-) Mit vollen Bäuchen wollten wir euch nicht im Stich lassen und richteten uns ein Büro in der Laundry ein, um die Notebooks aufzuladen, Fotos raussuchten und Blog vorbereiten;-)

 

 

Coromandel Halbinsel Umrundung

Juppi heute am 1. Geburtstag von meinem Gottenkind Alina und seinem Ätti Jon konnten wir unser Auti, einen Ford Focus in Empfang nehmen. @Jon Herzliche Gratulation an Cousin Jon und mein Gottenkind:-) Yeah Automatic Gear.. Hups aber schon komisch als Fahrer auf der rechten Seite Platz zu nehmen. Dort wo normalerweise der Beifahrer sitzt.. Aber o.k das Steuerrad ist immerhin rund:-) Also ging es los.. Hilfe auf der falschen Strassenseite.. Und richtig Einspuren ist ja auf der anderen Seite.. Nach zweimaligem Verfahren ging es dann auf die Autobahn und dies mit Erfolg:-) Ich konnte mich langsam an die andere Fahrweise auf der linken Seite gewöhnen und wurde von Beifahrer Paule brav südwärts gelotst. Dies sogar nur mit der einer Karte, welche im Reiseführer ist. Bei einer Tankstelle shoppten wir uns einen Neuseeland Strassenatlas.. Aber jetzt konnten wir den richtigen Weg zur Coromandel Halbinsel gar nicht mehr finden.. Nachdem wir beinahe wieder zurück nach Auckland fuhren, beschlossen wir den Highway zu nehmen und die Suche nach der Küstenstrasse aufzugeben.

Wir erreichten die wunderbare Coromandel Halbinsel zur Mittagszeit und genehmigten uns dort feine Zmittag Muffins, bevor wir uns endlich bei unserem dritten Reisepartner Schimmel meldeten. Mit ihm telefonierten wir über das Meer nach Australien und vereinbarten, uns im Rotorua zu treffen.. Juppi wir sehen unseren Arbeitskollegen nach gut 2 Monaten wieder:-)

Die Strasse führte direkt der Küste entlang, die Gischt spritzte uns teilweise sogar über das Auto. Paule musste auf der Beifahrerseite die Scheibe schliessen, damit er nicht nass gespritzt wurde. Berge mussten ebenfalls bezwungen werden bis wir das Städtchen Coromandel erreichten. Dort folgten wir dem Empfehlung des Reiseführers und liessen uns im Long Bay Motor Camp nieder. Wir durften zwischen dem Luxus Camping mit Dusche, WC, Küche etc. wählen und dem abgeschiedenen Camping mit Plumpsklo in der nächsten Bucht. Die Entscheidung fiel zugunsten des Basic Camping in der Tucks Bay. So fuhren wir über einen Waldweg zu dieser Bucht und stellten das neue gekaufte Exped Zelt von Paule auf. Super Zelt das Gemini III, es trotzte dem heftigen Wind. Wir wagten wegen der super starken Böen nicht auf unserem Whisperlighter zu kochen. All unsere Fressalien packten wir in das Kochrucksäckli und marschierten in die Long Bay, wo wir in der Camp Küche unsere Pasta mit Tomatensauce kochten.

Windig war es den ganzen Tag und auch die Nacht über, doch das neue Zelt hielt dem Wind stand. Muss sagen das Zelt ist super schnell aufgebaut und solide verarbeitet. @Paule Super Kauf:-) In dieser Nacht haben wir beide vermutlich nicht viel geschlafen, sondern eher dem Rauschen der Bäume zugehört und gehofft unser Zelt fliegt nicht davon.

Am nächsten Tag begaben wir schon vor dem Morgenesssen mit dem Auto zur Long Bay wo wir duschten und frühstückten. Dann ging die Fahrt nordwärts nach Coville, einer winzigen Ortschaft, wo wir uns einen Kaffee genehmigten und mit Schweizer ein paar Worte wechselten. Nach Coville begann die Gravel Road. O.k ich bin es gewohnt Gravel Road zu fahren.. Erinnerst Du dich @Markus an Monument Valley? Nur diesemal war die maximale Geschwindigkeit 100 und ich fuhr auf der falschen Seite und über kurvige Strässchen. Die Aussicht die uns geboten wurde war super.. Schöne Sandstrände und das wunderbar türkisblaue Meer.. Paradiesisch.. Landschaftlich waren Hügel mit weidenden Kühen und Wald das Sujet. Irgendwann kamen wir wieder nach Coromandel Town zurück wo wir im Städtchen WIFI fanden und versuchten die Fotos von Hong Kong für euch hochzuladen.. Gar nicht so einfach wie wir das von zuhause gewohnt sind.

Auf der Speisekarte für das Abendessen stand Mexikanischer Reis. Dazu mussten noch ein paar Zutaten gekauft werden. Zurück im Camp bliess nach wie vor starker Wind und wir genehmigten uns als erstes ein kühles Bierchen. Immerhin haben wir direkten Meerblick von unserem Plätzchen aus. Damit wir genügend Hunger haben begaben wir uns noch auf einen Waldspaziergang zu einem alten Kauri Tree.

Zur Sonnenuntergangszeit beschlossen wir uns erneut zum Long Bay Camp zu begeben wo wir feinen Mexikanischen Reis kochten. Die 2 L Pfanne war bis zum Rand gefüllt. So luden wir spontan den Studenten John noch ein, welcher in den Semesterferien als Icecream Verkäufer jobbte @Heuby und Pade ihr seht es gibt noch andere dankbare Esser auf der Welt:-), Leidet ihr etwa schon Hunger im Büro?

Beim Abwaschen lernten wir das sympathische Pärchen Susanne und Oli aus Dresden kennen. Die beiden sind schon wieder auf dem Weg zurück nach Hause und konnten uns ein paar gute Tipps geben. Wir empfahlen ihnen von unserer Seite her im Macpac Shop in Auckland von der Aktion zu profitieren und warme Merino Kleider für ihre Rückreise ins winterliche Deutschland zu shoppen. Gegen 11 Uhr begaben wir uns zurück zu unserer Bucht, die einheimischen Camper war zu dieser Zeit schon alle am Schlafen.

Wow was für eine Stille diese Nacht, und es gibt sogar Vögel die man singen hört. All diese Geräusche wurden in der letzten Nacht durch den Sturm übertönt. Mich weckte mal wieder die Sonne und ich verliess das Zelt und begab mich zum Strand wo ich das erste Mal den Whisperlighter in Betrieb nahm und warmes Wasser für das Morgenteeli oder Käffeli zubereitete. Diesmal gab es gar keine spektakuläre Flamme wie man das von dem Materialtest auf der Dachterasse gewohnt war.

Nach dem Frühstück räumten wir unser Zelt zusammen und fuhren los. Im Long Bay Camp genehmigten wir uns noch eine Dusche und dann ging die Reise Richtung Coromandels Ostküste los. In Whitianga legten wir eine Mittagspause ein und genehmigten und im Cafe Nina ein Stück Rüblikuchen und einen Spinat Feta Krapfen @Julian und Bianca diese Variante ist beinahe so gut wie eure Spinat Feta Wähe:-)

Leider war nach Mittag die Suche nach anständigem Brot in den Bäckereien des Ortes kein Erfolg, ein braunes schweres matschiges Brot konnten wir noch erstehen.. Besser als gar nichts. Bald erreichten wir unser Etappen Ort Hahei, und zu Ehren von Captain Cook stoppten wir noch schnell am Cooks Beach wo wir ein Strandwalking einlegten. Herrlicher Sandstrand mit wunderbaren Perlmuscheln. Wir hatten die ideale Kulisse für ein paar Fotos. Zurück zum Auto hiess es noch ca 10km fahren bis wir im Hahei Beach Resort ankamen. Dort haben wir unser Zelt aufgestellt und den Luxus des riesigen Campingplatz inkl. Backpacker Cabins und allem „Chichi“ bestaunt.

Vor dem Abendessen sind wir noch kurz den Hahei Beach Richtung Cathedral Cove durchwandert. Dann machten wir uns ans Znacht kochen. Diesmal stand ein Chorizo, Pasta, Käse, Peperroni Eintopf auf der Menu Karte. @Grisch wunderbare Inspiration, leider fehlt der rauchige Chili;)

Um Sechs weckte uns der Wecker, schnell war das Zmorgen im Rucksack verstaut und auf dem Weg noch ein Kaffee und Tee to go zubereitet. Es hiess für uns keine Zeit verlieren. Doch die Sonne stand schon ziemlich hoch, als wir dem Strand entlang wanderten und uns die Klippen hoch zur Cathedral Cove begaben. Leider zogen Wolken auf, welche uns das wunderschöne Morgenlicht raubten. Nicht so schlimm, immerhin waren wir praktisch die Ersten, welche bei der Cathedral Cove waren. Und so zmörgelten wir am Strand von einer Schar Möven umgeben, welche uns das Brot streitig machen wollten. Freche Viecher. Leider wollte sich die Sonne nicht mehr zeigen und so schleppten wir das Stativ beinahe unbenutzt wieder zurück zum Hahei Campingplatz. Dort angekommen, kämpfte sich die Sonne den Platz am Himmel zurück und wir hatten ganz schön geschwitzt beim Zelt abbauen.

Zeitlich lagen wir auch gut im Plan, denn um ca 11h ist Low Tide am Hot Water Beach.. So war auch unser nächstes Reiseziel fixiert. Auf dem Parkplatz hatte es beinahe keine Autos.. Ok wenig Leute und ein Blick auf den Strand bestätigte dies.. Ein paar wenige Surfer.. Aber als wir auf die andere Seite blickten erschraken wir… Eine riesen Ansammlung von Menschen.. O.k wir sind nicht alleine.. Wir wollten natürlich wissen wie warm das Wasser dort ist. Vorsichtig setzen wir unsere Füsse in die Pools und plötzlich wurde es an unseren Füssen schon ganz heiß. Wir haben eine Stelle mit sehr warmem Wasser erwischt. 60° da wollten wir nicht hin. Unten beim Meer bot uns ein Australier seine Schaufel an und gab ein paar Ratschläge wo wir den Pool graben sollten. O.k ich zögerte nicht und begann den Spatenstich für den Hot Water Pool. Paule löste mich ab und löste sein Versprechen ein mir einen Pool zu buddeln:-) Herrlich war es im selbst gegrabenen Pool zu sitzen. So richtig den Wellnessgenuss am Strand bei Sonnenschein:-) @Regi ich bin der Meinung auch diese Variante würde Dir passen;-)

Nette Touristen haben uns dann noch einen Zulauf mit warmem Wasser gegraben und wir wärmten uns. Mir wurde es dann zu warm und ich musste noch schnell ins Meer mich erfrischen gehen, bevor wir die Fahrt fortsetzten

In Tairua bog ich falsch ab und so beschlossen wir noch schnell die 10 Minuten Fussmarsch auf den Gipfel des Vulkans Mount Paku unter die Füsse zu nehmen. Mich dünkte 10 Minuten für diese Grösse vom Berg doch ein wenig knapp bemessen. Wir wanderten dann bei brühtender Hitze der Strasse entlang empor und stellten fest, dass man sogar bis fast nach oben hätte fahren können.. Tja Fitnessprogramm.. Immerhin war die Aussicht super, die wir auf die grüne Lagune und den wunderbaren Sandstrand mit dem türkisfarbigen Meer hatten:-

Zurück beim Auto war für uns beide klar, wir benötigen eine Abkühlung und so fuhren wir in die Stadt Tairua. Hier putzen wir das Eiskaffee runter als wäre es Wasser;-)

Frisch gekühlt hiess es dann nochmals Auto fahren. In Opoutere hatten wir auf einem wunderbar schön gepfegten und nicht so überluxuriös ausgestattetem Campingplatz unser Zelt aufgestellt. Uff auf dem Campingplatz verschmachteten wir beinahe, beim Empfang verkauften sie Glace und so schleckten wir eines. Mampf Pfefferminz Magnum sind super, schade das es die in der Schweiz nicht gibt ;-( Die Abkühlung war nur von kurzer Dauer und so beschlossen wir mit unseren Campingstühlen an den nahen Strand zu gehen. Einen schönen Kieferwald durchquerten wir und dann hatten wir wieder ein grossen Strand vor uns, der beinahe menschenleer war. Leider wehte ein starker Wind und es war uns zu kalt, um noch ins Meer zu gehen. Schliesslich sind wir uns Hot Water Beaches gewohnt;-) Zurück auf dem Zeltplatz gab es ein kaltes Bierchen und eine erfrischende Dusche. Als sich die Sonne hinter den Bergkuppen verzog nahmen wir die Küche in Beschlag und kochten uns ein feines Chicken Curry:-) In der Küche hatte es Stecker und so wurde die Küche von uns in Beschlag genommen um Fotos zu sortieren.

Die Sonne war auch heute mein Wecker, viel Tau lag auf dem Zelt und unserem Equipment. Wir konnten bereits wieder an der Sonne Zmörgele und trockneten unsere Utensilien. Gegen 9:30h begann die Fahrt weiter südwärts nach Tauranga. Dort legten wir in einem Mittagsstopp im Park ein und suchten in der Stadt noch WLAN. Leider reichte die Zeit nicht mehr aus um den Blog upzudaten. Beim Gemüsemarkt kauften wir uns noch eine Menge frisches Gemüse ein. Mit einem Starbuckcafe erfrischt fuhren weiter der Küste entlang nach Whakatane wo wir auf der Touri Info einen Trip auf die Vulkaninsel White Island buchten. Unser Abendessen kauften wir uns auch noch ein und fuhren dann zu Luxkus Campingplatz, wo wir für zwei Nächte unser Lager aufschlugen.

Als erstes genehmigten wir uns ein feines Schwarzbier an unserem Tischchen, wir gönnen uns den Clamping Luxus:-) Wir kennen aber auch den Begriff Xamping, was die Steigerungsform von Clamping ist. Unglaublich was die Kiwis alles anschleppen.. König Grill wie ihn Pade auf der Dachterasse hat, Kühlschrank in der Grösse wie ihn meine Gotte hat, Stewi wie ihn mein Mami hat und noch viel viel mehr.. Und für Xamping darf natürlich die kitischige Weihnachtsbeleutung nicht fehlen, mit welcher man das Zelt oder den Wohnwagen dekoriert. Couscous und feines Filet stand heute auf dem Menuplan. Uns bereitet das Kochen ganz grossen Spass und wir steigern uns von mal zu mal;-)

Auckland before we leave

Alles Mögliche muss noch erledigt werden bevor wir auf unsere Reise starten..

Als erstes gingen wir zur Apex Car Rental, wo wir unser Auto gemietet haben. Wir erledigten den Papierkram und vereinbarten ein Pick up am nächsten Tag bei unserer Unterkunft.

Lebensmittel Einkaufen stand als nächstes auf dem Programm. Eine Neuseeländisches SIM Karte legte ich mir auch zu. Ihr könnt uns unter der nachfolgenden Nummer erreichen: +64 21 216 20 42 .

Wir begaben uns noch schnell zum Kathmandu Outdoor Shop und deckten uns mit zwei Campingstühlen und einem Tischchen ein. Jaa Luxus Camping ich weiss, oder eher Clamping;-)

Bei einem feinen Inder gab es super gutes Abendessen @Linda ich werde meinem verfressenen Image gerecht;-)

Dann folgte ein Treffen mit Babsi meiner Kindergartenkollegin und ihren Schweizer Kolleginnen, welche in Auckland leben, in der Chaple Bar im Ponsbay Quartier. Wir genossen den Ausgang und ich versteh nun, weshalb es den Schweizerinnen da unten in NZ so gut gefällt 😉 Babsi fuhr mich sogar wieder zurück ins Guesthouse. Danke @Babsi

Rangitoto Island

Mit der Sonne sind wir heute aufgestanden und haben nach ein paar Konfiturenbrötli den Food gepackt und sind mit den schweren Wanderschuhen Richtung Hafen geeilt. Um 7:30h fuhr nämlich unsere early bird Fähre nach Rangitoto Island. Uff in letzter Sekunde und einem Sprint mit den Wanderschuhen haben wir die Fähre doch noch erwischt. Nach ca. 30 Minuten Fahrt sind wir auf Rangitoto angekommen. Eine Vulkaninsel, welche super schön bewaldet ist. Wir stiegen dann als erstes bergwärts auf den 260m hohen Krater. Von hier genossen wir einen wunderbaren Blick auf das Meer und die beiden Vulkane, welche wir gestern in Davenport bestiegen haben. Abwärts ging es mit einem Abstecher zu den Lava Caves, wo wir über die Lava kraxelten. Harte Lava fühlt und hört sich an, als ob man über Tonscherben laufen würde. Die Insel ist rund 600 Jahre jung und der jünste und grösste Vulkan von Auckland.

Wunderbare Vegetation mit verknorrten Bäumen, auf welchen teilweise Moos wächst, hübsch hellgrüne Sukkulenten und sagenhaft rot blühende Pohutukawa Bäume gedeihen dort. Wir genossen das schon fast heisse Wetter und wanderten dort noch ein wenig dem Strand entlang, bis wir eine Fähre erwischten, welche uns zurück nach Auckland brachte.

In Auckland ging es zuerst bergwärts zu unserer Unterkunft wo ich genüsslich eine Dusche nahm und im Reiseführer ein paar Zeilen las, währenddem sich der Paule bei einem Nap von dem Ausflug erholte.

Um 17 Uhr wurden wir von Babsi meiner Kindergartenkollegin, welche in Auckland lebt, abgeholt. Sie fuhr uns beide zum Mission Beach, wo wir in einem Thai Resti was assen und uns gut unterhielten und austauschten was unsere alten Gspänli aus der Schulzeit so alles unternehmen und wie sie leben. Es hat mich gefreut nach bald 10 Jahren Babsi wieder einmal zu treffen. Hoffentlich folgen  noch ein paar weitere Treffen mit Babsi in Auckland. @Babsi vielen herzlichen Dank für den Taxidienst und das feine Nachtessen. Es freut mich, das wir dieselbe Lieblingsschoggi haben:-)

 

 

 

 

Davenport

Heute mal zu Zeiten aus den Federn, ein wunderbar sonniger Tag darf man nicht verschlafen.. Nach dem Frühstück im YHA ging es  zum Hafen, wo wir die Fähre nach Davenport bestiegen. Drüben angelangt, pfiff uns der Wind kräftig um die Ohren. Ein Cappuccino muss schon noch drin sein, so begaben wir uns als erstes zum Kaffeehaus. Frisch gestärkt kraxelten wir durch hübsche, schmale Pfade den Vulkan Mount Victoria hoch. Auf der Windschattenseite war es hübsch warm und die Sicht auf das hübsche Davenport und das wunderbar türkisblaue Meer fantastisch. Es mussten ein paar Fotos geknipst werden. Oben angekommen pustete uns der Wind fast weg. Aber die Sicht auf Auckland und die Bay war super. Als ein paar Regentropfen zu uns getragen wurden, stiegen wir wieder zum Meer hinab und folgten der windigen Uferpromenade bis zum nächsten Vulkan North-Head. Auch von diesem hatten wir eine super Aussicht, aber der Wind verunmöglichte beinahe anständige Fotos zu knipsen. Dem Ufer entlang ging es zurück und wir wurden von der Gischt der Wellen auch ganz schön nassgespritzt. Jetzt war Zeit für ein gesundes Salätchen mit feinem Brot und ein paar veschiedene Dipsaucen mit einem kühlen frisch gebrauten Bier. Die Fähre fuhr uns dann erstaunlich sanft über das wellige Meer zurück nach Auckland.

Jetzt stand Shopping auf dem Programm. Im Mac Pac Outdoorladen gab es 40% Reduktion auf Merino Kleider. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und bin mit 2 Merino Jacken und zwei T-Shirts reicher aus dem Geschäft gekommen. Auch Paule hat seine Merino Garderobe erweitert.

Der Zeltkauf gestaltete sich schwieriger, in einen Laden war es ausverkauft und der andere war, aufgrund von Weihnacht und Neujahr schon geschlossen. Immerhin haben wir jetzt eine grosse MSR Flasche mit Brennstoff und können in der Zukunft selber kochen;-)

Auch dem empfohlenen italienischen Restaurant konnten wir einen Besuch abstatten und haben feine Holzofenpizza verschlungen:-)

Der Heimweg führte uns diesmal durch den schönen Auckland Domain Garden.