Ronse via Kortrijk nach Ieper

Uh grau präsentiert sich uns der heutige Tag….Mal Zmörgelä, packen und oh Wunder der Regen wird weniger.. Aber genau als wir losfahren wollten begann es wieder stärker zu regnen. So zogen wir unsere Regenvollmontour an und nahmen Kurs auf Kortrijk. Leider verfuhren wir uns ein paarmal, aber die Sonne kam hervor und zeigte sich von der Besten Seite. Wir büssten etwas Zeit ein und kamen deshalb erst nach dem Mittag in Kortrijk an. Dort machten wir Sightseeing per Velo und als die dunklen Wolken immer wie düsterer wurden, beschlossen wir auf das Kaffee zu verzichten und die nächste Hälfte der Etappe nach Ieper in Angriff zu nehmen. Unterwegs mussten wir einen Umwege fahren, da eine Ralley die Strasse blockierte. Gegen 18h hatten wir es dann geschafft und waren nach 80 Kilometer und 5,5h im Sattel endlich im Geschichtsträchtigen Ieper.
Nach einem feinen Abendessen wanderten wir auf der Stadtmauer um einen Teil der Stadt und fotografierten im Abendlicht die Stadt. Sonnenuntergang ist erst um 22h

Schendelbeke – Ronse

Brüssel verliessen wir heute wieder mit dem Zug. Wir suchten uns einen Ort aus, welcher ohne Umzusteigen auf der Velo Strecke lag. So starteten wir unsere Velotour in diesem Schendelbeke. Die Route führte uns mal wieder bergauf und bergabwärts durch herrliches Kulturland, vorbei an einer Windmühle und schon bald waren wir in Ronse.
Das nach 30 Kilometer Fahrt. Wir hatten mit 60 Kilometer gerechnet, da hatten wir wohl falsch kalkuliert. In der Stadt Ronse war nicht viel los und so assen wir im einzigen guten Restaurant Znacht. Nachdem wir schon 3 andere Restaurants besucht hatten. Den restlichen Abend nutzten wir zum die weitere Reise zu planen und den Blog upzudaten.

Per Zug in die Hauptstadt Brüssel

Grau in grau und präsentiert sich uns der heutige Tag. Wir beschliessen bei diesem Wetter die einzige Regenpause zu nutzen um einigermassen trocken an den Bahnhof zu gelangen.
Kaum das Ticket gekauft, goss es wieder aus Kübel.
Nach etwas weniger, weder einer Stunde sind wir in der Zuidestation angelangt wo in der Nähe unser Hotel war. Die Velos durften wir in das Gepäckaufbewahrungsraum stellen, so waren diese Sicher aufgehoben.
Wir packten unsere Regenjacken und kauften einen Metropass und fuhren mit der Metro zum Comic Museum. In der Zwischenzeit regnete es wieder sehr intensiv und wir waren happy über unser Indoorprogramm mit den witzigen Comics.
Sattgesehen wagten wir uns nach draussen und oh wunder, hörte es auf zu Regnen. Auf dem Grand Palace glänzten nun die imposanten Gebäude mit den goldenen Verzierungen um die Wette.
Ein Besuch in der Shoppingstrasse und eine SIM Karte mit einem GB Datenvolumen erstanden wir uns.
Jetzt war Zeit um mal endlich im Hotel einzuchecken.
Wir nutzen den zweitägigen Aufenthalt als Handwaschtag und spannten durch das Hotelzimmer die Wäscheleine.
Ein paar Stunden später standen wir wieder auf dem selben Platz und warteten auf meinen Arbeitskollegen Raoul, welcher geschäftlich in Brüssel ist. Wir trafen ihn und genossen zusammen ein feines Abendessen und tranken lokale Biere bis spät in die Nacht.

Mal wieder Ausschlafen ist super. Heute Stand das Atomium auf dem Programm, so fuhren wir als erstes raus zu diesem Relikt aus der Expo 1958. Glücklicherweise waren wir früh dort und konnten nach dem Frühstück bei der ersten Besucherschar die Aussicht auf die Stadt geniessen und die Ausstellung bewundern. Kurz vor Mittag machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Um 13h war der Treffpunkt für die Freewalkingtour durch das Europaviertel.
Leider begann es während der Walkingtour zu Regnen und das nicht unbedingt leicht. Zum Glück kein Dauerregen, aber so 20 Minuten lang goss es wie aus Kübel und nach 20 Minuten war es vorbei bis es wieder erneut aus Kübel goss, das war das Wetter für den restlichen Tag. Wir besuchten den Plenarsaal des Europäischen Parlaments und gönnten uns eine belgische Schokolade.
Nun war schon wieder Essenszeit und wir gönnten uns ein feines belgische Essen. Witzigerweise sassen am Nachbartisch SIX Financial Leute:-)
In einer Bierbar gönnte sich Paule ein Erdbeerbier. Leider wurde es nichts mehr mit einem Treffen mit dem anderen Arbeitskollegen Michel, welcher mit seinen Leuten ausserhalb der Stadt den Abend verbrachte. Nun war es auch für uns Zeit zurück zum Hotel zu gelangen.

Leuven Löwen wir kommen

Bei bestem Velowetter verliessen wir das alte Schlosshotel und wurden schon bald mit den ersten Hindernissen vom Regenschauer der vergangenen Nacht konfrontiert. Total verschlammten Strassen folgten wir und jenstem losem Kies versuchten wir auszuweisen sofern es möglich war. Die Bewohner standen mit Kärcher vor ihren Häuser uns spritzen den Schlamm weg. Ich hätte mein Velo auch gleich hinstellen können. Der Schlamm verklebte sich zwischen meinem Schutzblech, so dass ich mir ein “Putzstäbchen” suchen müsste um die Dreckstollen rauszunehmen, damit mein Rad wieder drehte.
Herrliche Mohnblumen säumten den Veloweg und boten sich immer wieder für einen Fotostopp an. Wir durchfuhren den Ort Hoegaarden, welcher bekannt für sein Bier ist. Bald darauf rasteten wir in einen wunderbaren Naturschutzgebiet, wo ich das zweite Mal in diesem Jahr ein Kuckuck hörte.
Nach 52 km Fahrt erreichten wir die schöne Studentenstadt Leuven wo das Hauptverkehrsmitte das Velo ist.
Wir schauten uns die Bibliothek an, steigen auf den Turm hoch, von wo wir einen herrlichen Blick auf die Stadt und Umgebung hatten. Die imposanten Gebäude wie das Rathaus und das UNESCO Weltkulturerbe Beginenhöfe guckten wir uns noch an, bevor wir uns vom einsetzenden Regen in die Flucht schlagen liessen.

Belgien wir kommen

Früh auf die Räder und los nach Tongern in die Mittelalterliche Stadt, alles der Strasse entlang mit dem aufziehenden Gewitter im Nacken. Nach gut 20 Kilometern erreichten wir Tongern. Wir schauten uns das hübsche Städtchen an, wo auch schon Cesar vorbei gekommen ist und es eine Asterix Statue gibt. Eine erst belgische Waffel genossen wir, bevor wir weiter nach Velm strampelten. Unterwegs kauften wir bei einem Aerdbeerautomat sehr feine Aerdbeeri:-) Dann ging es weiter in Richtung Sint-Truiden. Etwa 4 Kilometer vor dem Etappenziel Velm zog ein Gewitter auf und zwang uns zu einer Pause in einem Bushäuschen, welches uns als Regenunerstand diente. Nach 30 Minuten war der Spuck vorbei und wir konnten weiter nach Velm radeln. Dort angelangt erfuhren wir, dass das Restaurant geschlossen hat und wir wohl nach Sint-Truiden zum Abendessen aufbrechen müssen. So radleten wir nach 57km nochmal ein paar Zusatzkilometer in Richtung Sint-Truiden, fanden aber eine super gute Bierbeiz auf halbem Weg. Zuerst deckten wir uns noch mit einen Kilo Kerschen ein 🙂 Meine ersten Kerschen von diesem Jahr:-)
In der Brauerei gönnten wir uns spannende Belgische Biere und assen eine grosse Platte mit lauter kleinen Leckereien. Der Himmel verdunkelt isch bedrohlich und so beschlossen wir noch eine Weile im Restaurant zu verbringen. Es begann ziemlich heftig zu Regnen, respektive Schütten. Sämtliche Gäste verzogen sich in den Innenraum des Restaurants und warteten ab bis das Unwetter vorbei war. Genug Zeit für eine Apeltaart:-)
Gegen 21h war der Regen vorbei und wir fuhren zurück nach Velm. Teilweise hatten wir richtige Sandmuster auf dem Veloweg und sahen viel Wasser, welches die Felder runter läuft. Die Feuerwehr war überall im Einsatz und wir verkrochen uns dann schon bald mal in unserem Zimmer.

Grenzübertritt nach Holland

Ausgeruht und frisch gestärkt geht es von Aachen aus ca 5km bis zur Holländischen Grenze. In Vaals befinden wir uns bereits in Holland. Ländliche Gegend durchradeln wir mit unseren Vollgepackten Velos. Ab und zu kam ein knackiger Anstieg welchen wir mit Bravour meisterten. Danach folgte wieder eine Abfahrt bis zur nächsten Steigung. Der Veloweg führte uns ab und zu durch den Wald, dann wieder über offene Felder und zur Abwechslung auch mal über einen unbefestigten Wanderweg. Zu Beginn zeigte sich die Sonne, doch nach dem Mittag zogen vermehrt Wolken auf und als wir nach mehr als 3h Fahrt Maastricht erreichten verzog sich die Sonne hinter den Wolken. Wir gönnten uns eine Dusche und schlenderten zu Fuss durch die schöne grosse Altstadt Maastrich, welche definitiv eine Reise Wert ist. Zum Abendessen folgten wir einem Tip von Marta und assen Zuurvlees, ein Schmorgericht aus Rindfleisch. Sehr Lecker 🙂

Nach Aachen im Zug mit dem Velo

Heute ist es soweit und die Ferien beginnen. Pünktlich um 11h fährt unser Zug in Zürich los und ist gegen 17h in Köln wo wir den Anschlusszug nach Aachen erwischen.
Die schönste Bahnstrecke von Deutschland, dem Rhein entlang durften wir geniessen, sehr schade, dass diese so wenig befahren wird.
Mit Sack und Pack checken wir ein und besichtigen den grossen Dom und die Altstadt. Bald knurrt unser Magen in einer Brauerei lassen wir uns nieder und probieren einen Salat mit glasierten Rhabarbern, ein wahrer Gaumenschmaus. Als Hauptgang folgt ein Sauerbraten mit Knödel und Rotkraut. Gesättigt ist es noch hell, als wir aus dem Restaurant kommen und stellen, fest es ist schon beinahe 22h. Zeit für in die Horizontale

Puerto Lopez

Am der Pazifikküste liegt das herzige Städtchen Puerto Lopez.
Hier gönnen wir uns im Hostel Mandala etwas Luxus. Aurelio aus Italien und Maja aus Basel sind unsere Gastgeber. Diese haben in 21 Jahren ein herrlicher Garten angepflanzt und mit viel Liebe ein Hostel erbaut. Alle Häuschen tragen Namen von Meerestieren. Wir logieren die ersten 3 Nächte im Pinguenio und die letzte Nacht in der Haifisch Residenz:-)
Im Garten gibt es weisse Fledermäuse und eine grosse hübsche Echse. Eidechsen und Vögel fühlen sich hier auch zuhause. Hängematten und bequeme Sessel, welche Aurelio hergestellt hat laden zum Verweilen ein.
Für Action sorgen die beiden jungen Doggen und eine etwas ältere Hundedame mit schön geflecktem Fell.

Einmal über die Strasse und man ist am Strand. Hier gibt es viele Krebse, welche sich vor uns in den Löcher verstecken.
Die Brandung ist im Moment ziemlich gefährlich, gestern sind beinahe Leute ertrunken, welche von den grossen Wellen erwischt worden sind.
Sonnenuntergang ist auch immer eine Augenweide, vor allem, wenn die Fischerboote an Land kommen und ihr Fang am Strand in die Camions umgeladen wird. Die Männer, welche die Kisten zum Strand tragen, werden von Fregattvögel und Pelikanen attakiert, welchen es ab und zu sogar gelingt einen Fisch zu stripizen.
Neben der Hauptstrasse gibt es noch die Strandpromenade, welche geteert ist. Die meisten anderen Strassen sind jedoch ungeteert und verwandeln sich bei Regen in einen Morast.
Nun lauft unsere Ferienzeit ab und wir werden bald unsere Reise nach Guayaquil antreten. Von dort fliegen wir heute Abend mit dem KL0751 nach Amsterdam. Um 16:40h sollten wir mit dem Flug KL1961 wieder in Zürich landen.

Unsere Ausflüge von Puerto Lopez aus

Bola de Oro
Hinter diesem spannenden Namen verbirgt sich unser Tagesauflug. Abgeholt am Meer in unserem hübschen Hostel Mandala fuhr das Taxi uns ca 20 Minuten landeinwärts in ein Dörfchen.
Unser Guide Carlos wollte uns Gummistiefel anbieten. Wir fragten nach der Wegbeschaffenheit und entschieden uns für die eigenen Wanderschuhe.
Wir durchstreiften einen grünen Wald und kamen an interessanten Pflanzen vorbei, eine davon roch nach Zwiebel, die ist gut gegen Mücken, ich glaube Paule müsste sich davon einreiben, er dient mir mal wieder als Mückenfänger;-)
Pflanzen welche gut gegen Männerleiden, Magenverstimmung, und auch ganz giftige hatte es darunter, von welchen wir uns fern hielten.
Kakaopflanzen, Mango, Papaya und auch Kaffeepflanzen konnten wir im “Gemüsegarten” anschauen. Wir lernten auch etwas über die verschiedenen Bananensorten und hielten Ausschau nach Tukanen, leider zeigten sie sich uns nicht. Nur herrlich gelb blühende Bäume bekamen wir zu Gesicht.
Nun folgten wir einem Weg, und überquerten etliche Bächlein auf Steinen, so wie wir das aus der Schweiz gewohnt sind.
Interessanterweise Leben in diesen “Waldbächen” Shrips, Langusten und andere Schalentiere.
Plötzlich blieb unser Guide stehen und sagte wir sollen hoch schauen, da können wir Affen beobachten, welche sich über die Bäume schwangen.
Tja Zeit um das Zoomaufzusetzen und die Affen zu knipsen.
Paule, der kein Zoom hatte, sichtet dafür eine etwa 3 Meter lange Schlange, welche sich aber aus dem Staub machte.
Wieder retour im Dörfchen könnten wir beim Carlos zuhause Mittagessen. Seine Mutter kochte für uns Poulet mit Reis.
Das war für uns die Gelegenheit mal in ein einheimisches Häuschen zu gehen.
Hinter den Mauern verbarg sich die Küche und ein grosser Tisch, etwa so wie auf der Alp.
Im Obergeschoss, welches aus Holz besteht und man durch eine Leiter emporgehen kann, befinden sich die Zimmer der Familie.
Das Obergeschoss überragt die Küche, so dass man einen geschützten Vorplatz hat, welcher als Stube dient.
Wir verabschiedeten uns von der Familie und fuhren perTaxi wieder an den Strand zurück.

Isla de la Plata nur die silberne Insel und nicht die goldige, wie Galapagos auch genannt wird, besuchen wir.
Mit einem Boot fahren wir ca 1h bis zur 41 km entfernten Insel. Dort angekommen sahen wir schon bald die ersten Tiere, Eidechsen und Schlangen.. Es war ganz schön warm auf dieser ausgetrockneten Insel und wir waren froh, als wir den Aufstieg gemeistert hatten und uns eine Pause im Schatten gönnen durften. Nach den ersten Meter konnten wir die ersten Blaufusstölpel beobachten. Witzige Viecher mit ihren blauen Füssen. Die nisten gleich auf dem Weg und lassen sich trotz ihren teilweise noch nackten oder gar flauschigen Jungtieren nicht aus der Ruhe bringen. Wir knipsten mal wieder Vögel:-)
Allzunahe sollte man jedoch doch nicht gehen, gewisse Paare waren ziemlich agressiv, vor allem gegen die grossen Männer.
Ein Nazcatölpel, welcher auf den Galapagosinseln heimisch ist, flog diese grosse Distanz und rastet wohl auf der Silberinsel, so dass wir diesen auch noch sehen konnten.
Auf der anderen Seite der Insel gab es ein Wunderbarer Ausblick aufs Meer.
Sattgesehen, wanderten wir wieder aufwärts und runter zum Boot, wo wir hübsch rote Krebse beobachteten. Auf dem Boot gab es ein Stück Wassermelone für uns, die Schale, wurde den Wasserschildkröten, welche dort leben angeboten, welche sofort auftauchten und sich über den Leckerbissen freuten.
Weiter ging es in eine ruhige Bucht wo wunderschöne grosse Doktorfische zum Boot gekommen sind. Weitere Fische könnte man beim Schnorcheln beobachten, was wir jedoch unterlassen hatten. Wir fütterten viel lieber die Fische mit Chips Ahoi Cracker und knipsten und filmten vom Boot aus.
Bald war die Zeit für die rauhe Überfährt nach Puerto Lopez gekommen. Die Fahrt fühlte sich an, als ob man Achterbahn fahren würde, zum Glück würde niemandem Schlecht.

Bird Watching, heisst früh aus den Federn, 5:15h klingelte der Wecker. 45 Minuten später waren wir bereit und wir fuhren ca 20 Minuten südwärts der Küste entlang bis wir in nächste Dorf gekommen sind. Dort fuhr uns das Taxi in den Wald, und wir versuchten die vielen Vögel, welche hier leben zu Sichten. Im Wald waren die Vögel gut versteckt. Ich hatte nur mein Zoomobjekt dabei und war nicht so schnell wie die Sandra, unsere Ornithologin und Paule, welche Feldstecher haben.
Immerhin sahen wir ein paar hübsche Vögel. Dann begann es recht heftig zu regnen und das in einer enorm raschen Zeit. Es blieb uns nur Zeit die Regenjacke auszupacken und anzuziehen. Danach versuchten wir in einem Baum Schutz zu finden, aber ohne erfolg. So wanderten wir bis auf die Unterhose nass durch den Wald ins Dorf runter. Unten angekommen, hörte es auf zu regnen und wir konnten ein paar weitere hübsche Vögel sichten.
Nun ging es über die Strasse und den Mangrooven entlang wo neben Eisvögel, Stelzen weitere Vögel sitzen und brüten.
Sogar ein Bodenbrüter könnten wir sehen.
Sattgesehen von der Vogelwelt fuhren wir nach dem Mittag zurück nach Puerto Lopez.

Parque Nacional Machalilla-Ecuador Centro de Rehabilitation Fauna Marina, mit anderen Worten,Auffangstation für Meerestiere war unsere nächste Destination. Bei Mar Alta oder auch Flut genannt spazieren wir dem Strand entlang nach Norden. Am Strand sehen wir riesige angespühlte Fische, Holz, Knochen von Vögel und weiteres Treibgut. Bei der Auffangstation angelangt schauen wir in die grossen Becken und sehen viele Schildkröten, welche verletzt wurden und dort aufgepäppelt werden, damit sie dann wieder in die Freiheit entlassen werden können. Blaufusstölpel, welche Flügel gebrochen hatten, und noch nicht Fliegen können, sind dort. Wenn sämtliche Federn nachgewachsen sind, werden diesd wieder in die Freiheit entlassen. Ein erbärmlich zugerichtet Pelikan mit offenen gebrochenen Flügel könnten wir anschauen. Der Arme, hoffentlich wird dieser morgen operiert, und bei den Leuten aufgepäppelt, damit er weiter Leben kann.

Puerto Lopez ruft

4200 meter Höhenunterschied an einem Tag, diese Strecke legen wir die ersten 3 Stunden mit einem Van zurück. Wir durchfuhren die Wunderbare Landschafts vom Cajas Nationalpark. Auf der anderen Seite hüllte sich der Nebel um die Berge und die Sicht würde schlecht. Die Landschaft wurde wieder etwas grüner Farne und dichte Dschungelpflanzen säumten die Strassen und da netzte sich auch der Nebel. Plötzlich war der Nebel weg und wir kamen durch einen Teil des Fruchgartens von Ecuador. Riesige Bananenplantagen, Reisfelder, Mangobäume vollbehangen mit Früchten und immer wieder Strassenstände wo die Früchte hübsch zum Verkauf angeboten wurden, zogen an uns Vorbei. Gegen 12h erreichten wir Guayaquil, wo die bequemen Van Fahrt beendet wurde. Ein Taxi fuhr uns ca 500 Meter zum Busterminal wo wir uns ein Ticket für die Weiterfahrt nach Puerto Lopez kauften. Gegen 13h ging die Fahrt im öffentlichen Bus los. Wir kamen an Dörfchen vorbei, wo die Leute einfache Häuser haben und es häufig keine geteerten Wege gibt. Interessant ist die Bauweise der Häuser, die stehen sozusagen auf Stelzen stehen.
Gegen 16h sichteten wir das erste Mal den Pazifik 🙂
Auf der anderen Seite war es sehr trocken, Es gab Bäume, aber die waren alle kahl und auch die darüberwachsenden Lianen waren primär braun, nur ab und zu sticht ein grüner, oder blühender Baum ins Auge. Bald war Puerto Lopez erreicht und wir machten nach dem langen Sitzen erste Schritte. Ein Tucktuck Fahrer verstaute unsere beiden Rucksäcke in seinem Tucktuck und auch wir nahmen mit unserem Handgepäck Platz. Bald waren wir bei unserem Hostel Mandala wo wir ein hübsches Häuschen Pinguin mit Hängematten inmitten von Palmen und nahe beim Meer beziehen durften.
Just zum Sonnenuntergang waren wir beim Strand und könnten dem schwindenden Tag Adieu sagen. Nun war es an der Zeit unsere Wasserreserven aufzufüllen und uns italienische Pasta zu gönnen.