Cuenca

Die Busfahrt von Banos aus kostete uns beinahe 8 Stunden, anstelle der geplanten 6 Stunden. Die Fahrt ging durch herrliche Landschaft, krage Berge, fruchtbare Täler, nebelumhüllte Berge, bis wir gegen 16h in Cuenca angkamen.
Beim Busterminal war kein einziges Taxi zu sehen, und so warteten wir bis dann endlich ein Taxi kam, welches uns zum Hostel Marcondo, einem sehr hübschen alten Kolonialhaus fuhr.
Eingechekt, stürzten wir uns schon bald in die neuen Kleider und gingen raus in die Stadt. Leider war es schon beinahe 18h und das Licht zum Fotografieren bereits weg.

Den Cajas Nationalpark wollen wir uns am Sonntag angucken, da die meisten Läden und Restaurants am Sonntag geschlossen sind. Die Empfehlung ist sehr früh los zu gehen. So beschlossen wir den ersten Bus ab dem Busterminal zu nehmen, welcher um 7:00h fahren sollte. Per Taxi waren es ein paar Minuten und wir kauften noch schnell paar Brötli. Danach stiegen wir in den Bus ein, wir als einzige Passagiere, wurden dann überpünktlich (10 Minuten zu früh) los chauffriert.
Aufwärts ging es an Häuser vorbei, die Strasse wurde immer wie steiler und die Berge gucken hervor. Ab und zu kam eine Forellenzuchtanlage mit Restaurant und nach gut einer Stunde Fahrt waren wir beim Cajas Nationalpark beim Visitor Center angelangt.
Wir liessen uns eine Route erklären, welche 5:30h Dauerte. So marschierten wir bei eher winterlichen Temperaturen los. Herrliche Seen und Moorlandschaft durchstreifen wir, und als ich die Sonne noch zeigte, knipsten wir einige Bilder. Der Weg führte uns durch ein “Märchenwald”, wo die Bäume knorrig wuchsen und Flechten behangen sind.
Der Nebel kam angekrochen und hüllte die Berggipfel ein. Wir selber hatten jedoch Glück und kamen ohne Regen durch. Ein Avocado Brötchenlunch war angesagt und schlussendlich wanderten wir noch ein paar Minuten einen Weg runter, wo wir einen Bus anhielten, der uns nach Cuenca zurück brachte.

In Cuenca war es nun hübsch warm und wir schauten uns die Stadt bei Tageslicht an. Per Zufall trafen wir auf unsere beiden Französinnen und ebenfalls auf den Amerikaner Arthur Bühler, den wir im Bus nach Cuenca trafen. (Dieser hat Deutsche und Schweizerische Wurzeln)
Wir verabredeten uns zum Abendessen und hatten ein wahres Sprachfeuerwerk. Französisch, Spanisch, Englisch und unser Schwiezerdütsch 🙂

Neuer Tag neues Glück heute gingen wir den Tag etwas gemütlicher an. Feines Zmorgenessen im schönen alten Kolonialhaus, danach begaben wir uns mal in die Stadt. Unsere Karten wollten wir als erstes endlich auf die Reise zu euch senden.
57.12 mussten wir für die Frankatur berappen, richtiger Wucherpreis.
Wir haben nun eine neue Referenz, 1h Stund Bus fahren, oder ein Mittagessen für 2,50 ist viel günstiger, weder eine Postkarte nach Europa zu senden.
Tja zum Glück hatte ich 60 USD im Portemonnaie.
Ich musste nun dringend ein Bancomat haben, aber das standen die Leute Schlange und so beschlossen wir ins Sombrero Museum zu gehen. Dort zeigten sie uns wie man aus Stroh Panamahüte herstellt.
Sattgesehen von den vielen Sombreros ging es zu einer Stärkung ins Kaffee.
Ein paar Weihnachtsgeschenk möchten wir noch kaufen und schlenderten den verschiedenen Shops entlang, welche nun geöffnet sind.
Nun war Mittagesssenszeit und wir genossen eine grosse Schüssel Suppe, ein Teller Reis mit Fleisch und ein Dessert.
Gesättigt ging es zum Bancomat der guten Banca Pinchinca, der nun brav Geld spuckte:-)
Retour ins Hostel gingen wir das viele Geld einschliessen und steckten die Kreditkarte ein.
Nun wollten wir die Stadt von Oben sehen und gingen in die neue Kathedrahle, wo wir gegen 2 USD die Treppen hoch steigen durften, herrlich zeigte sich uns die Stadt im Abendlicht. Im Anschluss guckten wir uns in der Kirche die Weihnachtsgeschichte mit bewegten Figuren an.
Sattgesehen wollte ich im Hutmuseum noch ein paar Hutbänder kaufen, da ich von Theresa zuhause noch ein Strohhut habe, den ich fertig stellen möchte.
Ich kaufte mir dann gleich noch den bequemsten Panamahut mit einem genialen Hutsack 🙂
Nun wollten wir uns zum Abendessen zu einer Belgischen Brauerei begeben, doch leider war diese geschlossen, so trafen wir die beiden Französinnen in der Stadt und luden Sie zu einem Bier ein, ab nun werden wir diese beiden wohl nicht mehr so schnell wieder sehen, diese Reisen nach Peru und Bolivien weiter.

Banos

Bei Regen startete der Tag etwas gemütlich. Zum Zmorgen stolperten wir einmal über die Strasse rein in das nächste Haus zum Dänischen teuren Frühstück, mit einer pessimistischen Innhaberin, welche uns so viel negatives berichtete und wir froh, waren, als neue Gäste kamen und wir “flüchten” konnten.
Das Wetter klarte auf und wir gingen uns die Stadt angucken. Dabei trafen wir auf unsere “Kanarienvögel” (das Pärchen, welches mit uns auf dem Cotopaxi war 🙂
Nachdem wir alles notwendige in der Stadt erledigt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Bus, welcher uns nach Rio Verde fuhr. Dort bestaunten wir den gigantisch grossen Wasserfall El Pailon del Diablo.
Inmitten vom Dschungel ging es abwärts zum tosenden Wasserfall. Da es wieder zu Regnen begann, suchten wir uns die Regenjacke hervor und verpackten den Rucksack im Regenschutz. Nun ging es ein paar Stufen rauf und wir waren froh um die Regenjacke, wir Duschten förmlich in der Gischt des Wassers. Durch eine klein kleiner Gang wo wir beinahe durchkriechen mussten, kamen wir zu einer Plattform, wo wir dann sozusagen unter dem Wasserfall standen. Schnell machten wir uns auf den Weg zurück und waren froh, als es aufhörte zu Regnen. Wieder oben angekommen, wollten wir uns die andere Seite des Wasserfalls angucken.
Diese Seite war super schön, ein Campingplatz gibt es dort sogar in wunderbaren Blumen eingebettet.
Eine Hängebrücke führte uns nach unten zum Wasserfall, provilaktisch mit Regenjacke ausgerüstet hatten wir eine bessere Sicht auf den Wasserfall und die hochspriessende Gischt, und die Touris auf der anderen Seite, welche klitschnass wurden.
Sattgesehen von dem eindrücklichen Wasserfall ging es wieder nach Banos zurück, wo wir melcocha, “Schleckstengel” kosteten und bei deren Herstellung zusahen. Gegen 18h würde es langsam Dunkel und wir machten uns auf zum Abendessen.

Yeah heute darf ich bestimmen, was wir Unternehmen 🙂
Zuerst bedanke ich mich für all meine Geburtstagswünsche aus der Heimat:-)
Nach einem Frühstück im Swiss Bistro, obligatem Kartenschreiben und dem Versuch diese abzuschicken.. Die Post hier in Banos hat keine Briefmarken.. So müsst ihr euch halt noch Gedulden, bis wir eure Karten Absenden könnnen.
Mein Geburtstagswunsch ist den Vulkan Tungurahua zu sehen.
Die Wanderung Mirador del Volcan ist meine Geburtstagswanderung. Wir beginnen in Banos auf 1880.m.ü.M, steigen Treppen empor zum Mirador La Virgen auf 2050 m.ü.M. Von hier aus hatten wir eine gute Sicht auf Banos. Nun wurde der Weg immer wie enger und steiler. Wir stiegen schweisstreibend auf 2500 m.ü.M auf. Hier assen wir unser Mittagessen und warteten bis sich der Nebel auf den Vulkan lichtet.. Nachdem wir keinen Erfolg hatten, wanderten wir noch etwas aufwärts zum Casa del Arbol, wo wir als erstes unsere verlorene Flüssigkeit wieder zu uns nahmen.
Frisch gestärkt waren wir nun bereit um uns auf den grossen “Rittiseili” oder auch Schaukeln genannt über den Abgrund zu schaukeln. Anstelle, dass sich der Vulkan uns gegenüber zeigt, hüllte sich das ganze Tal in Nebel ein. Wir warteten bis 15:30h in der Hoffnung der Vulkan zeigt sich uns. Nun begannen wir langsam mit dem Abstieg und schauten Adrenalin Junkies zu wie sie sich über die Stadt schwangen für 10 USD pro Person.
Ein Blick Richtung Vulkan, genügte um die Spitze hinter den Wolken kurz sehen zu können 😀
Wir hatten mit den Tieren etwas mehr Glück, als mit dem Vulkan, neben Lamas, jungen “Bippeli” könnten wir einen Kolibri beäugen.
Nach gut 1,5h abwärts laufen durch einen steilen ausgewaschen Pfad kamen wir wieder auf Banos zurück. Hier trafen wir auf unsere beiden Französinnen, welche wir auf der Quilotoa Wanderung getroffen hatten:-)
Nach einer Geburtstagspizza mit einem Gläschen Wein pilgerten wir noch etwas durch die Strassen von Banos und guckten beim einen oder anderen Souvenirladen vorbei.

Ein Teil des Quilotoa Circuit

Heute ging es mit Sack und Pack ausgerüstet zur Neiges Tour Operation, wo wir die grossen Rucksäcke liessen. Mit den kleinen Wanderrucksäcken stiegen wir in deren Jeepchen ein und fuhren durch Nebel verhangene Landschaft bergwärts. Als es zu Regnen begann, hatte ich schon Angst, dass wir die kommenden Stunden wandernd im Regen verbringen werden. Auf 3850 m.ü.M in Quilotoa sah, die Welt wieder anders aus. Wir verabschiedeten Pablo unser Fahrer und vereinbarten dann mit ihm noch den morgigen Treffpunkt.
Nun guckten wir auf die Laguna Quilotoa, welche sich im Sonnenlicht immer wie grüner präsentierte. Wir wanderten ca 1,5h dem Kraterrand entlang bs der Weg nach Chugchilan abbog. Wir kreuzten eine Schwedin und ein Australisches Pärchen. Talwärts über sandige Pfade stiegen wir zur Ortschaft, Guayama Grande runter, wo wir das erste mal ca 20 Minuten in die falsche Richtung gingen. Als wir diese Extraschlaufe beendet hatten, kamen wir zum Rio Tachi. Dort legten wir mal eine Mittagspause ein. Schliesslich soll mein Rucksack um den Avocado, Käse und noch weitere Leckereien leichter werden. Nun sah das Wetter recht trübe aus und nach wenigen Minuten begann es zu Regnen. Jetzt hiess es schnell die Regenhosen und die Regenjacke auspacken, welche natürlich zu unterst im Rucksack verstaut waren.
Nach gut 2 km Wandern hörte es dann schon bald auf zu Regnen. Wir passierten nun das Dörfchen La Moya, wo wir wieder Zeit verloren hatten. Durch ein Pfad, welcher einem Bachbett gleicht ging es dann steil abwärts. Hier trafen wir auf zwei Französinnen, welche mit uns dann den restlichen Teil der Wanderung absolvierten. Wir stiegen weiter ins Tal runter und dann steil aufwärts nach Chugchilan. Dort wollten unsere Französinnen wieder zurück nach Quilotoa fahren, doch diese haben den Letzten Bus verpasst und versuchten per Anhalter nach Quilotoa und dann wieder nach Latacunga zu kommen. Wir verabschiedeten uns und machten uns zu unserem gebuchten Cloud Forest Hostel auf. Hier hatten wir den Konfort auf Hängematten abhängen zu dürfen und dem Nebel zuzuschauen wie er die Bäume einhüllte und bald wieder frei gab. Um 19h servierten Sie uns eine Suppe, ein Stück Chicken mit Spaghetti und Gemüse, und erst noch ein Erdbeer Bananendessert. Unterkunft mit Bad plus das Essen gab es für uns beide für 30 USD, ein Schnäppchen 🙂 Mit einer Amerikanerin, welche Volontiering macht kamen wir ins Gespräch und verbrachten den Abend dann noch mit ihr.
Auf dem Weg zurück in unser Zimmer fand der junge Hund gefallen an meinen Schuhbändel, und zu Paules leid auch an seinen Hosen, welche nun leider einen Schranz haben.
Falls jemand für Paule ein Weihnachtsgeschenk sucht, neue Fjällräven Hosen wären ideal.

Am Morgen weckte uns die Sonne und schon bald machten wir uns zum gewaltiggrossen Frühstück auf. 1 grosse Schale voller Früchten, 1 Glas Joghurt und ein Schälchen Müsli mit einer Scheibe Käse, ein Brötchen und ein Spiegelei.. So viel könnten wir beim Besten willen nicht essen.
Bald verabschiedeten wir uns vom Cloud Forest Hostel und begannen unsere Wanderung nach Isinlivi. Nachdem wir uns auf der Strasse warm gelaufen hatten, ging es durch einen hübschen grünen Weg, welcher ein wunderbares Panorama auf die Berge und Täler frei gab. Bald ging es abwärts über einen sandigen Pfad ins Dorf Itualo. Dort angekommen, wurden wir von einer alten Frau, welche Claudia uns anbot und ihre geknüpften Armbänder uns zum Verkauf anpries abgefangen, wir kauften ihr für 4 USD etwas ab. Und ich liess mich als Claudia mit den Claudias ablichten 😀
Wir folgten dem Fluss eine ganze Weile bis wir zur zweiten Brücke kamen. Nun überquerten wir den Fluss und begannen sachte hoch zu laufen. Vorbei an Häuser mit Pflanzplätzen und ihren Haustieren wurde der Weg dann immer wie steiler und teilweise auch wieder recht eng. Wir stiegen dann nochmals kurz bis zu einem Flüsschen runter und dann folgte der Schlussanstieg nach Isinlivi. Dort angekommen kehrten wir gleich im Hostel Lullu Llama ein. Nachdem wir fertig gegessen hatten, kam uns Pablo mit unseren grossen Rucksäcken abholen und fuhr mit uns durch die schönen Berge nach Banos runter.

Cotopaxi

Das Must auf einer Ecuadorreise.. auch für uns 🙂
7h wollten wir uns auf die Socken machen, doch unser Guide hatte Verspätung. Gegen 7:30h kam er dann. Wir und ein Spanisches Ehepaar, welches mit Doppelbürgerschaft Sie Kolumbianierin und Er Ecuadorianisch bestück ist begleiteten uns auf der Tour. Die beiden Leben auf Lanzarote und mieteten die warmen Kleider im Hostel, wir haben diese mitgenommen.
@Stefan zum Glück kaufte ich mir eine neue Gorotex Jacke:-)
Die Fahrt im 4×4 Jeep dauerte gute 1h bis wir beim Parkeingang waren. Dort waren wir im Nebel eingehüllt und hatten eine Temperatur von 8 Grad.
Von dort aus ging es aufwärts durch Pinienwäler, welche mystisch im Nebel waren. Die Landschaft änderte sich in Graslandschaft mit wenigen Bäumen und wir konnten “wilde” Pferde erblicken, welche von den Spaniern Freigelassen wurden um festzustellen, ob der Vulkan bald ausbricht. Incamöven auf 3800m.ü.M und ein Caracar Falke könnten wir erblicken. Dazwischen hatte es viele Steine, welche der Vulkan ausgespuckt hatte. Interessante Blumen und das Büschelgras, welches Regi so cool fand in Peru, gab es auch hier. Ein paar vereinzelte Bonsaibäume ragten empor. Eine Lagune passierten wir, und plötzlich begann sich der Nebel zu lichten und wir wollten die Landschaft mit unseren Kameras festhalten, so stiegen wir aus und knipsten ein paar Bilder. Heftiger Wind fegte uns um die Ohren, so dass mein Hut, beinahe davon flog. Wir hatten Glück und für wenige Minuten lichtete sich der Nebel und die Wolken wichen, so dass wir einen super Blick auf den Cotopaxi erhaschen könnten. Super Fotosujet 😀
Die Fahrt ging dann weiter aufwärts, nun würde die Landschaft karger, nur noch Steine und Sand gab es dort. Hier parkierten wir das Auto und zogen uns die Winddichten Kleider über. Kappe und Handschuhe kamen zum Einsatz und wir folgtem dem Windausgesetztem Sendero Zic Zac aufwärts. Unsere beiden Spanier kehrten schon bald um, da sie mit der Höhe Probleme hatten. Wir stiegen den Weg empor und liessen uns ein “Böllelischneee” Peeling geben. Zum Glück war es ein Zic Zac, so konnten wir die Halbe Zeit uns vom Wind, welcher uns ins Gesicht bliess erholen, bevor er uns wieder das Gesichtspeeling verpasste.
Bald war das Refugio auf 4800 m.ü.M erreicht. Hier könnten wir die Gipfelrückkehrer begutachten und tranken einen Coca Tee. Weiter empor bis zum Gletscher durften wir nicht gehen, da die Spanier unten warteten. Immerhin könnten wir noch ein Bild vom Cotopaxi Gipfel aus der Nähe knipsen und in das farbenfrohe Tal gucken. Abwärts ging es dann praktisch der Falllinie entlang durch sandigen Untergrund, immerhin war es dort Windgeschützt. Ein paar Touris kochen dieser Falllinie empor. Krasse Guides, welche die Touris dort hochschleppen und keinen Zic Zac nehmen.
Obligates Steinsammeln dürfte nicht fehlen uns wo hatten wir für unsere Spanier ein Souvenir dabei.
Nun ging es abwärts mit ein paar Fotostops und einem Halt bei der Lagune.
Wieder in Nebel gehüllt verliessen wir den Park und führen auf der Autobahn etwas Richtung Quito. Nach wenigen Meter bog das Auto rechts rein und wir konnten feines Mittagessen geniessen. Leider versteckte sich der Vulkan in den Wolken. Gesättigt ging es retour auf die Autobah, aber nicht Vorwärts, sondern Rückwärts auf dem Pannenstreifen ca 500 Meter bis ein Waldweg kam. Dort könnten wir einbiegen und unsere Reise zurück nach Latacunga fortsetzen.
Heil angekommen, liessen wir unsere Wäsche Waschen und organisierten unsere nächsten Tage.

Quito by Night und Mitad del Mundo

Um 6h haben die Marktfahrer begonnen die Strassen zu säumen und aufzustellen. Perfektes Fotolicht, und Breakfasttime für uns. Frisch Gestärkt klapperten wir weitere Bancomaten ab, endlich haben wir ein Bancomat gefunden, der uns 100 USD ausspuckte:-)
Nun wanderten wir über den grossen recht ruhigen Ponchomarkt. Schal um Schal, flauschige Lamas, Kissenbezüge, Täschli und ein Hut zu kaufen. Gegen Mittag verliessen wir Otavalo und fuhren per Bus nach Quito.

Im selben Hostel, das uns Nadja gebucht hatte checkten wir ein. Bald waren wir per Trolleybus auf dem Weg in die Altstadt, wo das Stadtzentrum nun offen war und wir die historischen Gebäude betrachten konnten.
Der Schweizer Chocolatier hatte auch dort ein Geschäft und wir hörten vom Chef persönlich wie man Schoggi herstellt. Im Anschluss genossen wir Pralinen und Deckten uns mit Schoggi ein.
Die Blaue Stunde war und angebrochen und wir schlenderten nochmals durch die Gassen um die schöne Altstadt einzufangen.
Als es Dunkel wurde begaben wir uns zum Restaurant Vista Hermosa, wie der Name schon sagt war von der Terrasse aus die Sicht wunderschön. So knipsten wir Quito by Nicht und assen dort ein Ecuadoriranisches Gericht:-)
Gegen 20h war die Stadt wie ausgestorben.
@Mami da hat Liestal sogar mehr Leben:-)
Auch wir machten uns zum Hostel auf, welches praktisch liegt.
@Nadja danke für das Buchen dieses Hostel 🙂

Die Mitte der Welt steht auf dem Program, doch wie kommen wir zu Ciudad Mitad del Mundo?
Wir fahren das erste Mal Metrobus, die stinkigen Busse in Richtung Ofelia. Das ging auch ca 30 Minuten lang. Dort eingetroffen suchten wir den Bus, welcher Mitad del Mundo als Destination hat. Wir fuhren mit dem bis Mitad del Mundo, wo wir uns auf dem Äquator Latitude 0.0.0 stellten. Hier gab es Experiment, wie ich es aus dem Technorama kenne. Ein Aussichtsturm wo wir uns nördlich und einmal südlich des Äquators stellen konnten.
Mein Pass hat nun Mitad del Mundo als Destination drin, mein letzter Pass hatte ien Fin de Mundo Stempel drin. Neben einem Schoggimuseum gab es noch ein cooles Argumented Reality Museum zu bestaunen. Gestärkt mit einer heissen Schoggi, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Quito. Von dort führen wir ca 45 Minuten südwärts per Taxi zum Busterminal Quitumbe, von wo aus wir einen Bus durch hübsch grüne Landschafts bis nach Latacunga nahmen.
Müde von der vielen Busfahrerei, liessen wir uns per Taxi zum Hostal Tiana fahren.

Übrigens unter der Kategorie Fotos können nun erste Alben bestaunt werden. Weitere werden folgen.

Ibarra

30 Minuten Busfahrt für 75 Centavos, da kann man nicht klagen. Die weisse Altstadt mit ihren Kirchen und Parques ist hübsch. Nachdem wir ein paar Stunden durch die Gassen schlenderten und nach guten Fotoobjekten Ausschau hielten, statteten wir der Heladeria, mit anderen Worten einer Eisdiele, welche als Highlight von Ibarra gilt, einen Besuch ab und genossen Handmade Glace:-)
Gesättigt folgten wir diesmal der Eisenbahnlinie, wo ganz viele Marktstände die Strasse säumten. Allerlei Sachen könnten man dort erstehen und davor sassen die Strassenhändler, welche wiederum andere Sachen anboten, ein buntes Treiben, das sich bis zum Busterminal entlang zog.
Da das Busterminal so gross ist, müssten wir für 10 Centavos ein Ticket kaufen, damit wir überhaupt zu den Bussen eingelassen wurden, die Fahrt selber, bezahlten wir dann im Bus.

Zurück in Otavalo machten wir uns per Taxi auf zum Wasserfall Peguche, hier rafen wir das erste Mal auf etwas mehr, weder 4 Touristen. Touris hat es im Moment sehr wenige. Die Hostel sind unterbesetzt und die Restaurants schliessen schon gegen 20h.
Mit einem Ortsbus ging es durch verschiedene Quartiere, bis wir schlussendlich wieder in Otavalo eintrafen.
Um 18h, pünktlich zu Sonnenuntergang marschierte die Blasmusik beim Hostel vorbei, gefolgt von Autos mit Lautsprecher ausgerüstet und dazwischen tanzende Schulkinder mit Weihnachtlichem Outfit:-D
Auf der Dachterasse des Hostel verfolgten wir das Treiben, bis wir uns dann auch raus auf die Strasse getrauten. Beim Parc Boliviar fand dann das Weihnachtsfest statt und es wurde die leuchtende und glitzernde Weihnachtsbeleuchtung mit einem Feuerwerk “angezunden”.
Mehr Weihnachtskitsch geht praktisch nicht mehr:-D

Otavalo

Nach einer Panoramabusfahrt von gut 2h sind wir in Otavalo eingetroffen, leider hatte der Bus keine Panoramafenster.
Hier war es grad sommerlich Warm und wir beschlossen uns mit einem Taxi ins gut 1km entfernte Hostal Flying Donkey bringen zu lassen.
Durst und Hunger plagten uns, so dass wir in einem Netten Restaurant mit Garten uns niederliessen.
Frisch gestärkt wanderten wir über den Poncho Markt, und bewunderten angepriesene Handwerksartikel.
Der Parque Condor lockte uns, aber wie kommen wir pünktlich zur Flugshow dorthin.. Taxi 🙂 Und so liessen wir uns über steile Strassen zum Parque Condor chauffrieren. Begutachteten die Flugshow von Greifvögel, unter anderem einem schönen Weisskopfadler, welcher das Wappentier der USA ist. Dieser hörte auf den Namen Gringo 😀
@Regi, Thomi und Adi mögt ihr euch noch an Estamos los Gringos Suizas erinnern? 😉
Eine Schleiereule und noch weitere Greifvögel zeigten uns ihre Flugkünste. Im Anschluss beobachteten wir Condore, und weitere Vögel in ihren Volieren. Gegen 17h kam uns das Taxi wieder abholen. Nach einem Stop beim Mirador El Lechero und dem alten Baum fuhr uns das Taxi wieder zum Hotel zurück.. Wir haben wohl kaum Schritte gesammelt…

6h aus den Federn und bald mit gepacktem Wanderucksack auf dem Weg Richtung Busterminal, schon bald fuhr uns ein Bus nach Quiroga, von dort liessen wir uns per Taxi zum Eingang des Parkes auf 3000 m.ü.M bringen. Hier haben wir unsere Wanderung begonnen uns stiegen auf beinahe 3500 Meter auf den Kraterrrand auf. Wir umrundeten den Kratersee Laguna Cuicocha und hatten immer wieder einen anderen Blick auf die Inselchen. Der Pfad war mit vielen wunderbaren Pflanzen gesäumt und wir konnten sogar die eine oder andere Zimmerpflanze, von uns in Natura sehen. Der Nebel verzog sich und wir bekamen die brutzelnde Sonne von Ecuador zu spühren. Doch schon bald hüllten Wolken die Berge wieder ein und wir konnten unsere Wanderung ohne Sonnenhut fortsetzen. Nach gut 5h wandern sind wir beim Ausgangspunkt angelangt, wo uns der Taxichauffeur abholen kam. Wir hatten ein gutes Timing und erwischten gleich den Bus nach Otavalo.

Quito

Ausgeschlafen aber schon um 6h sind wir aufgewacht und haben uns die Zeit bis zum Frühstücks vertreiben müssen. Gegen 7:30h war es dann soweit und wir konnten ein Rührei und ein Maisbrötli mit der Erdbeerkonfi (gäll Regi Du kennst es noch von unserer Reise) geniessen.
Zürück im Zimmer packten wir unser Stadtrucksack und fuhren mit dem Trolleybus in die Altstadt. Unser Ziel waren die vielen UNESCO Welkulturerbe Gebäude anzuschauen, doch leider versperren uns Polizeitblockaden den Weg. So schlenderten wir ausserhalb der Polizeisperre durch die Altstadt und machten uns zur Basilica auf. Etliche Treppenstufen und ein Holzsteg und weitere Leitern führten uns auf einen der Türme. Von dort aus hatten wir eine sehr gute Aussicht auf die sehr grosse Stadt Quito, welche ca. 2,2 Mio Einwohner zählt.
Auf dem Rückweg könnten wir den Demonstrationsumzügen zuschauen, welche wohl der Grund waren, weshalb das Stadtzentrum gesperrt war. Eine Mischung von “Guggenmusik” Sechsiläuten mit Pferden und ein paar friedlich Demonstrierenden Menschen in traditionellem Outfit zogen uns in ihren Bann.
Retour in unser Hostal Jhomana ging es wieder per Trolleybus bis zur Station Santa Clara. Nun war Mittagszeit und wir beschlossen uns im Quartier La Mariscal ein Restaurant zu suchen.
Gesättigt mit viel Gemüse und Platanos Fritas schlenderten wir durch dieses Schmucke Quartier und bestaunten die schönen Häuser.
Im Ocho y Media Kulturkaffee gönnten wir uns ein Pause, bevor wir auf dem Rückweg einem Supermarkt einen Besuch abstatteten.

Neben einem Polizeiposten zu Übernachten hat nicht nur Vorteile, so Wachten wir in der Nacht mehrmals auf..7h die Sonne scheint und wir sind noch im Bett.. Sofort raus an die Sonne.. Aber weit kommen wir nicht.. Die Frau, welche uns das Frühstücks zubereitet war erst gegen 8h eingetroffen…
Gestärkt ging es erneut in die Altstadt, neuer Tag, neues Glück mit dem gesperrten historischen Kern. Uns gelang es ein paar Bilder auf der Plaza Grande zu knipsen, bevor auch diesen Tag erneut die Polizeisperre in Takt gesetzt wurde. Diesmal mit dem Grund, der kolumbianische Staatspräsident komme zu Besuch.. Echt lästig…
Auch mit der Freewalking Tour Quito, welcher wir uns anschlossen, gab es kein Durchkommen.
Wir genossen die Freewalkingtour und hörten viel Interessantes über Quito, Ecuador und seiner Geschichte. Zum Abschluss gingen wir mit dem Guide auf den Markt und assen sehr gutes traditionelles Fisch Gericht mit Reis und Kartoffeln.
Nach der Verabschiedung gingen wir zur Schokoladenfabrik indeminibaez.ec, welche von einem Schweiz-Ecuadorianischem Familienunternehmen geführt ist. Wir konnten Kakaobohnen kosten, verschiedene Schokoladen und genossen einen Te de Cascarilla. Mit der Tochter hatten wir die Gelegenheit uns auszutauschen, welche alle 2 bis 3 Jahre in die Schweiz fliegt ihre Grosseltern zu besuchen.
Gefüllt mit echt guter Schoggi und neueme Wissen über die Schoggiherstellung machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Hostel.
Heute wollten wir eine Geldautomat 500 USD entlocken, woran wir kläglich scheiterten.. Ganze 100 USD hat er uns rausgespuckt, nicht gerade die Menge. Hoffentlich finden wir einen generöseren Bancomat, dem wir mehr Geld entlocken können.
Im Restaurant Mama Clorinda genossen wir super feines traditionelles Ecuadorianisches Essen.

Die Reise nach Ecuador

4:15h krass früh um aufzustehen. Mit Sack und Pack geht es zum Bahnhof wo die vielen Nachtschwärmer das Perron bevölkern.
Irgendwo dazwischen treffe ich Paule. Der erste Zug 5:10h ist mit vielen Reisenden mit XXL Koffern befüllt, welche das gleiche Ziel wie wir haben.6:30h dürfen wir das erste Mal ins Flugzeug steigen, welches bald mit uns an Bord sich in den Regenhimmel erhob.
Amsterdam zeigt sich uns von der grauen Seite, interessant, dass man mit dem Flugi neben Grachten, auch eine Autobahn überquert.
Nach einem überteuerten Croissant hiess es dann schon bald wieder Boarding, diesmal in eine grosse Boeing Maschine, welche gegen 10:30h abhob.
11h Flug, ziemlich lang, zum Glück war das Essen gut und es gab amüsante Nachbarn.
Riesenbeschäftgung des Flugpersonals, da sie es nicht fertig gebracht hatte, die Englische Sprache auszuwählen. Gefolgt von dem Glühbirne abschrauben, beim Versuch Licht zu machen 😀
Kletteraktionen über die Sitze um in den Gang und wieder zurück zu gelangen, Selbstbedienung beim Wein, was das Flugpersonal nicht wirklich schätze, uns aber ziemlich viel Unterhaltung bot 😀
In Quito angekommen, würden wir effizient und herzlich in Ecuador empfangen von der Immigration.
Per Taxi ging es zum Hostel Jhomana, welches und Nadja dankenderweise mitgebucht hat.
Das nächstgelegendste Restaurant würde von uns ausgesucht, bevor wir uns in den 24h auf den Beinenschlaf begeben durften.

Tokyo

Ist ja ein wahres Labyrinth, vor allem der Bahnhof mit seinen vielen Zuglinien, Metrostationen und den unheimlich langen und verwirrenden Gängen.. So wanderten wir mit voll Packung bei hoher Luftfeuchtigkeit beinahe 1km bis wir auf der Metro waren.
Roppongi Roppongi hier ist unser Hotel und Masaaki wartet schon auf uns. Wir haben mit ihm ausgemacht, dass wir zusammen Abendessen gehen.
Ein Walk zum Tokyo Tower von 25 Minuten stand auf dem Programm. Dort genossen wir den Deutschen Biergarten und liessen uns von Masaaki überraschen, was er uns alles bestellte.
Als dann Zeit für ihn war nach Hause zu gehen, sind wir noch auf den Tokyo Tower und hatten Tokyo by Night begutachtet.. Eindrücklich.. aber leider waren die Scheiben ziemlich verdreckt und verkratzt, dass es schwierig wurde schöne Aufnahmen zu knipsen.

Shibuya da kommt einem das Bild mit der grossen Kreuzung in den Sinn, wo stündlich wohl 10000 Leute über die Strassen gehen. Das wollten auch wir Einfangen und setzen uns nach einem Quartierwalk in das Starbucks, das oberhalb der Kreuzung seine Filiale hat.
Erfirscht machten wir uns auf in das Shinjuku Quartier, durch eine kleine Fussgänger Promenande mit ganz viel Grün konnte wir Blick in die kleinen engen Gassen des Golden-Gai Districts werfen. Auch Kabukicho mit seinen vielen Leuchtreklamen muss wohl in der Nacht aus dem Nachmittäglichen Schlaf verwachen.
Weiter wanderten wir an Einkaufszentren vorbei, wo wir einen Blick auf die neusten Laptops warfen.. Coole Geräte 🙂
In der Kamera Abteilung habe ich noch ein paar Kamerautensilien gekauft.
Vorbei an Interessanten Gebäude, wie dem Cocoon Tower machten wir uns zum Government Zwillingsgebäude auf.
Im Südtower konnten wir gratis und franco hoch und die Aussicht geniessen. Ein wenig konnte man auch den Mt. Fuji in der Shilouette erkennen.
Gesättigt von den Eindrücken ging es nach Roppongi, wo wir uns zum Sonnenuntergang auf die Roppongi Hills Rooftop Terasse wagten.
Leider waren wir nicht alleine und Möglichkeiten die Kamera abzustützen waren Mangelware. Stative durften wir nicht mitnehmen:-( Naja ich hoffe das eine oder andere Bild von Tokyo by Night mit Vollmond ist doch was geworden:-)

Eine Bäckerei haben wir entdeckt, leider öffnete diese erst um 8:30h. So nahmen wir im nahen Kaffee ein Cappucino.
Mit interessanten Brötli, sehr viele sind mit süsser Bohnenpaste gefüllt, haben Algen untergemischt oder sind mit Matchacreme gefüllt. Immer wieder eine Überraschung, da wir die japanische Schrift nicht lesen können:-)
Sumida Rygoku war unser erstes Quartier, das wir besuchten, dort steht der 634 Meter hohe Tokyo Skytree. Trotz der etwas milchigen Sicht sind wir auf die 450 Meter hohe Plattform und haben Tokyo und seine Umgebung bestaunt.
Sattgesehen ging es ins Asakusa Quartier, von der Brücke aus konnte man Fotos mit dem Skytree im Hintergrund knipsen.
Ein Matchaladen säumte den Weg wo wir ein Glace Stopp einlegten.. 31 Grad warm ist es heute in Tokyo und mit der hohen Luftfeuchtigkeit etwas brutzelnd..
Der Sesoji Tempel mit der überdimensionalen Lampion am Eingang sahen wir uns auch an. Dann pilgerten wir der Nakamise Shopping Street entlang.. Mega viele Leute, so dass man zum Anschauen anstehen musste. Wir machten uns bald wieder aus dem Staub.
In Marunochi schauten wir uns die grossen Gebäude an und wanderten durch den offenen Teil des Imperial Gardens. Ganz viele Föhrenbäume säumen die Strassen, aber man darf keinen Schritt unter die Bäume machen. Viele Jogger drehen wohl ihre Runden um den Imperial Palace oder Chiyoda-ku.. Leider konnten wir nicht in den Königspalast, sondern nur einen Blick von Aussen auf die Anlage werfen. Etwas enttäuschend in unseren Augen.
Einen Garten wollen wir doch noch sehen und fuhren nach Shinjuku raus, wo wir den Shinjuku Gyoen National Garden besuchen. Etwas bizzar früh schliessen diese schon, nämlich um 16:30h. Dort gab es viele Leute, welche im hübschen Park Picknickten oder die Pflanzenvielfalt bewunderten, oder sich einfach nur ruhe in der grünen Oase gönnten.
Heute gönnten wir uns ein Bonito und Chicken auf Stroh grilliert. Dazu ein Algentempura und ein Miso Bambus Gemüse mit Pilzen. Wunderbar war das Essen und das zuschauen der Zubereitungsart wärmend:-)

8:00h ist Zmorgenessen mit Masaaki angesagt. Er hat sich bei uns entschuldigt, da er am Sonntag arbeiten muss. Deshalb gab es anstelle eines Abendessens mit ihm, halt ein Morgenessen:-)
Klassisches Japanisches Frühstück:-)
Reis, Gemüsesalat, Kartoffelsalat, Miso Suppe und eine Portion Natto für mich. Gar nicht so schlecht diese fermentierten Sojabohnen. Paule hat mir gesagt das sei scheusslich.
Das war aber gar nicht so schlecht, die Bohnen zogen einfach etwas Fäden.
Gestärkt nahmen wir mit Masaaki noch ein Kaffee bevor er zur Arbeit eilte und wir ins Ginza Quartier fuhren.
Dort staunten wir nicht schlecht, als um 10:00h die Leute vor dem einen Einkaufzentrum Schlange standen..Extrem viele Luxusshops… Wir pilgerten durch die schönen Shoppingcenter durch, all die Nobelmarken sind definitiv nichts für uns.
Uniqlo war für uns etwas erschwinglicher und so kauften wir dort ein paar T-Shirts ein.
Wieder draussen war nun die Strasse für den Verkehr gesperrt und die Leute schlenderten durch die Strassen. Wir haben uns eine Verschnaufpause in einem noblen Japanischen Teehaus gegönnt und feinen japanischen Grüntee getrunken und ein Buchweizenhärdöpfelstock mit Misopaste, Seetang und den roten Bohnen gegönnt.
Danach war auch für uns Zeit dieses noble Viertel zu verlassen. In Roppongi Roppongi suchten wir Midtown auf, nochmals eine Portion Luxus, nur in einem Langstrassen ähnlichen Viertel.
Shibku by Night war angesagt. Zuerst hielten wir noch ein wenig Ausschau nach Souvenirs und wurden prompt fündig mit Spicy Brushes:-)
Nun gab es noch ein paar Leuchtreklamenaufnahmen von den schillernden Werbeschildern und dann hiess es retour nach Roppongi Roppongi zu fahren und uns in Don Quijchotte noch mit letzten Souvenirs einzudecken, bevor alles in den Rucksack verpackt werden muss.
Hoffentlich muss ich morgen die Tax Free Items nicht zeigen.