Kyoto

Als allererstes verabschiedeten wir dem Masaaki seinen Vater am Bahnhof Tazawa, welcher unser Gepäck mit dem Lieferwagen bis dorthin fuhr, währenddem wir im Taxi sassen.
In Matsumoto sagten wir Masaaki Tschüss. Wir 6 Schweizer fuhren mit einem Expresszug nach Nagoya, von wo aus wir per Shinkansen bis nach Kyoto fuhren.
Kyoto ist ja riesig und 3,5 km Walkingdistance doch etwas weit für unsere Vollbepackung und bei 30 Grad Gluthitze, so verteilten wir uns auf zwei Taxi welche uns ins Bifuku Roujiya brachten.
Dort stellten wir unser Gepäck ein und wanderten durch die Shoppingarcade auf der Suche nach einen Restaurant, wo sie uns Lunch servierten.
Unser Ziel war der Bahnhof wo wir die herrliche Architektur fotografierten, unglaublich dieses gigantische Gebäude mit seinen vielen Etagen und Gadgets, Foodcorners, Aussichtsplattformen und immer wieder andere Perspektiven um zu Fotografieren wo sich andere Teile des Gebäudes spiegelten.
Als sich die Sonne langsam dem Horizont zuneigte, beschlossen wir in die Höhe zu gehen und genossen Kyoto von oben auf dem Kyoto Tower.
Per U-Bahn, welche im Japan Railpass leider nicht included ist ging es dann zu unserem Bifuku Ryokan retour, wo wir einchecken konnten. Herrliche traditionelle Zimmer und ein Hausteil nur für uns 6:-)
Der Hunger zog uns wieder nach draussen, wo sind nur die feinen Restaurants zu finden.. Wir wurden fündig in einem kleinen Lokal wo sie kein Englisch sprachen, Irgendwie bestellten wir diverse kleine Schalen, leckeres Essen, wovon wir kaum satt wurden..
Via den vielen Shoppingcenter ging es dann wieder zurück. Mit einem Neko Bier / Katzenbier als Errungenschaft, herzig verpackten Crackers und sonstigem Schleckzeug ausgestattet ging es dann wieder zurück. Nun rollten wir die Futons aus, zum Glück gibt es doppellagige, so dass meine blauen Flecken Erholung geniessen können.

Herrliches Wetter, das Touriprogramm für heute ist auch schon fix, per U-Bahn an den Hauptbahnhof und raus per Lokalzug zum Bambuswald. Ach wie angenehm Wald sein kann. Mit meiner Fotokamera habe ich ein paar Belichtungsreihen erstellt, damit auch ich mich fotografisch noch etwas weiterbilde und ein paar Funktionen an meiner Kamera kennen lerne.
Die Tenryu-Ji Temple Anlage ein UNESCO Weltkulturerbe haben wir uns von Aussen angeschaut. Super schöner Garten und ich wurde von Schülern interviewt, welche den Auftrag hatten auf Englisch Touris zu interviewen:-) Mega herzig ich habe ihnen Chuchichästli beigebracht:-)
Nun stand wieder ein Kulinarisches Abenteuer vor uns. Gefüllte Teigtaschen und Sesamduplings waren mein Mittagessen:-)
Der See wollten wir noch sehen und pilgerten an tausenden von Touris vorbei. Boot Fahren wollten wir dann doch nicht, so beschlossen wir zurück zum Zug zu wandern und via Umsteigen am Hauptbahnhof in die andere Richtung zum Fushimi-Inari Taisha zu gehen. Ein Weg von lauter orange-roten Säulen gesäumt, wanderten wir gute 4 km bergwärts, bis wir auf den Inari Mountain kamen und dem Schrein. Dann wieder abwärts, wir knipsten tausende von Fotos da sich mit der sich dem Horizont zuneigender Sonne die Säulen sich auch wieder verfärbten. Unten angekommen ging es per Zug retour zum Hauptbahnhof wo wir nach Sushi ausschau hielten. Entdeckt haben wir ein Restaurant welches Boxen anbot mit ein paar Sushis.
Das Interessanteste in dieser Box waren kleine winzige Fischlein mit Äuglein, welche wir verspiessen. Also Essen, das einem anschaut:-)
Diesmal ging es mit Alain in den Uniqlo Laden, welcher sich neu einkleidete. Sogar in der Umkleidekabine muss man die Schuhe abziehen…

Heute regnet es und wir sind froh über die Schirme, welche beim Eingang bereit stehen. In der nahen Shoppingarcade halten wir Ausschau nach einem Café und der Bäckerei. In der Bäckerei kaufen wir interessante Gebäcke, welche wunderbar sind. Matcha Gebäck für mich, was salziges für die anderen und auch zuckersüsses kaufen wir uns. Als Schweizer Gewohnheitstier essen wir gleich vor dem Laden unsere Kost. Das passt einer Japanischen Kundin gar nicht und Motzt über die Brosen…
Huch wir müssen ja ein ungehobeltes Pack sein.. Beat vergisst etwas im Hotel und eilt nochmals zurück..Und auch er bekommt nochmals eine Portion gemotzte ab, der Grund war, dass wir unsere Getränkeflaschen noch nicht entsorgt haben. Dabei sammeln wir diese zum Recyclen… Was der guten Besitzerin wohl zu langsam ist.
Unser Sightseeing wird dann mit einer Kaffeepause in Angriff genommen, im Anschluss suchten wir die Station vom Hop on Hop Off Bus, warteten lange an der Busstation und als der Bus nicht fährt, gucken wir das Schild an.. Mhhh runs on Saturday, Sunday and Holiday..heute ist aber Mittwoch.. sau doof.. Tja so beschliessen wir mit dem Taxi die Tour zu den Sehenswürdigkeiten zu starten.. Der Tempel Kinkaku (The Golden Pavillon) wird als erstes in Angriff genommen.. Arg wie doof ich habe mein Ersatzakku in der Unterkunft vergessen.. Sparsam Föteli Knipsen, heisst das für mich. Das Wetter und die Spiegelung sind eh nicht so besonders und die vielen Schulklassen bevölkern die Sehenswürdigkeiten ganz besonders arg. Alain und Paule nehmen die Möglichkeit wahr ein schwarzes Sesam Glace zu degustieren.
Per Taxi geht es nun durch die halbe Stadt zum silbernen Tempel Ginkakuji, wo wir, silber als Farbe erwartet hätten, aber stattdessen gab es nur ziemlich neutral gehalten. Was aber umso hübscher war ist der Garten, welcher den Tempel umgab. Wieder einmal war ich Opfer von Englischschüler, welche mich aber diesmal nicht intervieweten, sondern ich wurde beschenkt mit einer von ihnen gestalteten Brochure über ihre Stadt Shizuka, ganz liebevoll gestaltet 🙂
Der Himmel wurde bedrohlich schwarz und so beschlossen wir uns mit einem Regenschirm einzudecken, wie es Masaaki uns empfohlen hat.
Leider gab es in den vielen Souvenirläden kein Hello Kitty Schirm, so kauften sich Alain und ich halt ein Pinker Schirm, welcher bei Regen die Kirschblüte zur Sicht bringt:-)
Silvia mit Violett und Caroline mit Türkis machten das Farbset komplett. Wir konnten gleich die Kirschblüten auf unseren Schirmen testen, da es begonnen hat zu regnen.
Relax im Hotel und dann Aufbruch ins Gion Viertel zu feinstem Sushi im separaten Räumchen mit Tisch für uns sechs. Die Privatsphäre wird hier gross geschrieben. Im Anschluss geht es per U-Bahn zurück, welche eine Störung hatte. Wir haben es schlussendlich doch noch zu unserem Hotel geschafft und sind nach Mitternacht dann auch mal in unsere Bettchen versunken.

Matsumoto

Als Seitenschläfer bekommt man blaue Flecken als Souvenir, wenn man auf Futons schläft…
Halb so schlimm, bei der Wärme und dem Sonnenschein hüpft man wie ein Rehlein aus dem Bett und freut sich über den Kaffee und die Miso Suppe und ein Schälchen Reis zum Frühstück.
Gegen 9h ging es los ein Taxi stand vor der Tür und Masaakis Vater fuhr uns mit seinem PW nach Matsumoto vor das Castle.
Wir knipsten einige Bilder vor dem herrlichen Koi Teich mit spiegelndem Schloss und den Schneebergen im Hintergrund:-)
Danach lösten wir uns Eintrittstickets und besichtigten das Schloss von innen. Auch diesmal hiess es Schuhe ausziehen und in Plastiksäcken packen und erst nach der Schwelle draussen durften wir diese wieder anziehen. Innwendig war das Schloss nichts besonderes. Holzböden mit ein paar Waffen und Bildern in den Schaukästen.
Nach einer Visite im Souvenirshop ging es ins Museum etwas über die Kultur lernen. Zum Glück hatten wir unser Private Guide Masaaki dabei:-)
Er führte uns im Anschluss durch die glutheisse Stadt Matsumoto an weiteren Souvenirläden vorbei bis wir ein kleinen Lokal fanden wo es Platz für uns gab und wir Zmittag essen konnten.
Im Anschluss ging die Stadtwanderung zum Kunstmuseum weiter wo wir die hübsche Fotoausstellungen bewunderten, und von der lokalen und international bekannten Künstlerin Yayoi Kusama gepunktete Werke bewunderten.
@Sändy sie hat sogar ein Cola Getränkeautomat designed:-)
Bei 36 Grad an der Sonne war die Matcha Glace eine herrliche Abkühlung:-)
Vorbei am Bahnhof reservierten wir unsere Tickets für die Weiterfahrt nach Kyoto und stöberten noch durch ein paar Einkaufszentren. Witzige Sachen gibt es hier in Japan zu kaufen.. Aber zum Glück hält uns die Reise vor voreiligem Shopping ab.
Mit zwei Taxis ging es zurück nach Matsmuoto. Nach einer Stunde Freizeit, welche wir zum Schlafen, Planen der Weiterreise oder auch zum Waschen nutzen ging es zu Fuss durch Reisfelder und vorbei an Velowegen begleitet vom herrlichen Licht der untergehenden Sonne zum Aquapark wo ich wohl als einzige das Angebot des Duschen nutze. Masaakis Vater hat wohl zu wenig warmes Wasser, dass es für uns 7 ausreicht um zu Duschen.
Was für eine Erfahrung Duschen in Japan… Zuerst einmal es ist nach Geschlechter getrennt wie bei uns zuhause.
Die Frauenumkleidekabine hatte ganz viele Wäschezeinen, welche die Japanerinnen füllten mit ganz vielen Waschlappen, Schampoos etc.
Kam mir gerad bescheiden vor mit meinen kleinen Reisebadetuch und einem Shampoo.
Interessanterweise reinigen sich die Japanerinnen mit Becken voller Wasser und im Sitzen, als wären sie im Haman.
Naja ich habe normal geduscht und war dann auch realtiv schnell wieder draussen und sauber:-)
Im Anschluss ging es zu einer Autboahnraststätte wo wir Curry Schnitzel zum Abendessen testeten.
Also Bettmümpfeli planten wir dann unsere Reiseetappe in Kagoshima, und stellten fest, dass beinahe alle Hotels dort ausgebucht sind. Zum Glück wurden wir noch fündig:-)

Snow Monkey Park und das japanische Barbecue

Wow 4:30h und es ist schon taghell, aber um aufzustehen doch noch etwas zu früh.
Aber der Snow Monkey Park ist verlockend. Deshalb kauften wir uns Ticket und fuhren für die ca 30km mit 3 verschiedenen Zügen und einem Bus. Das hat uns Übung im Zug finden gegeben:-)
Herrliche Landschaft, schneebedeckte Berge im Hintergrund und zuvor eine Bergkette mir ganz viel Wald. Kleine Häuser, gefüllte Flüsse mit klarem Wasser, Reisfelder und diverse Baumkulturen zogen an uns vorbei. In Yudanaka stiegen wir als einzige Fahrgäste in einen klapper Bus aus den 50er Jahren ein und liessen uns gut 2 km bis vor den Snow Monkey Park chauffieren.
Vorbei an blühenden Sträuchern und ein paar Hotelanlagen ging es noch ei paar hundert Meter bergwärts, dann flach durch einen Zedernwald bis wir zum Snow Monkey Park kamen. Kaum da steht schon der erste Affen vor uns auf dem Weg. Danach gingen wir weiter bis wir in den Talkessel kamen wo die vielen Affen sich aufhielten. Geniale Tiere, vor allem ihre Gesichtsausdrücke. Wir knipsten ganz viele Fotos und haben ihnen sogar zugesehen wie sie in der Warmen Quelle badeten. Witzig so nasse strubellige Affen:-)
Dank dem Japan Wifi waren wir mit der Aussenwelt verbunden und bekamen so mit, dass die anderen aus der Schweiz nun auch schon auf den Weg nach Nagano sind.
Retour in Nagano waren die anderen jedoch schon weiter gefahren. Wir folgten ihnen mit einem späteren Zug nach Tazawa.
In Tazawa kamen uns Masaaki, Alain, Silvia, Caro& Beat per Taxi abholen. Mit ihnen ging es in die Wasabi Farm, wo wir bei herrlichem Abendlicht eintrafen. Leider reichte es für eine Führung nicht mehr, aber es war trotzdem spannend mal zu sehen wo der Wasabi her kommt. Mal schauen ob meine Wasabi Pflanze zuhause auch so gedeiht.
Per Taxi ging es dann nach Azumino, zu Masaaki’s Farther’s House.
Wow so ein grosses Haus mit soooo vielen Zimmern und Anbau und das nur für Masaakis Vater.. Wir durften uns als erstes unsere Zimmer wählen.
Leider spricht dem Masaaki sein Vater kaum Englisch, er verzog sich in seine Küche, sein Reich, wo er uns die Weltbeste Miso Suppe zubereitet hat:-)
Wir Schweizer durften Holzabschnitte rollen und uns so improvisierte Stühle bauen. Den neuen Grill mit gigantischer Holzkohle entfachen und diese warm wedeln.
Danach gab es Muscheln, Gemüse aus dem eigenen Garten, Spargeln, Tintenfisch, Poulet, Lamm, Pepperoni und Zwiebeln vom Grill, wow super Essen:-)
Als Abschluss gab es eine Reisschale mit Reis vom eigenen Reisfeld, super Lecker:-)
Dazu degustierten wir verschiedene Japanische Biere, tranken Rotwein aus der Gegen und zum Abschluss tranken wir noch einen speziellen Sake, danach rollten wir unsere Futons aus und schliefen im Gästezimmer:-)

Nagano

Ein moderner Bahnhof und das Hotel gleich 200 Meter daneben.. Ah wie wunderbar eine Dusche nach über 24h auf den Beinen sein kann:-)
Wir begaben uns ins das ca 30° warme Nagano mit leichtem Gepäck, entlockten den Getränkeautomaten, welche beinahe die Strassenzeilen säumen spannende Getränke und flanierten zum Zenkoji Tempel wo wir bei herrlichstem Abendlicht die alten Zedernbäume und Tempelanlagen ablichteten.
Interessant sind in Japan die Toiletten mit ihren vielen High-tech Knöpfen.. Die Bahnhofstoillete in Nagano spielt beim Schliessen der Tür Vogelgetzwitscher ab…
Zum Abendessen kehrten wir in einem Nudelsuppenrestaurant ein.. Arg die dicken Nudeln mit Stäbchen ” à la Vietnam Technik” zu Essen ist doch etwa herausfordern..
Gesättigt vom Essen ging es zu japanischem selbstgebrautem Bier und ich konnte es nicht lassen, mir einen Japanischen Whiskey zu bestellen 🙂
Weil die Japaner jedoch im Pub rauchten, ergriffen wir die Flucht ins Hotel, in der Hoffnung unsere Kleider mit uns als Inhalt tragen nicht zuviel Rauchgeschmack als Souvenir davon…

Die Reise von Zürich nach Nagano

Wärmende Sonne strahlen genossen wir in Zürich.
Als wir uns in den LX160 Flug setzten und sich der A340 in die Lüfte erhob, blies uns arktischer Wind entgegen… Zum Glück erwärmte sich das Flugiklima, so dass wir es irgendwie doch noch schafften 11h Flug hinter uns zu bekommen.
Wir landeten in Narita Japan gegen 8h, was bei euch ca 1h in der Nacht ist..
Den Immigration Leuten sponserten wir unsere Fingarabdrücke und dann durften wir Einreisen:-)
Schnell zum Japan Railpass umtausch Schalter..Mhhh die Schlange isch noch kurz.. Aber wir hatten schon ein paar Minuten warten müssen.. Aber während dem wir dort waren wuchs die Schlange enorm an.. Also Tipp an alle Japan Reisende, falls ihr den Railpass abholen möchtet, macht das als Erstes nach der Ankunft.
Dem Postoffice im 4. Stock statteten wir auch einen Besuch ab und holten dort unser bestelltes Japan Wireless ab:-)
Nach einer Kaffeepause stiegen wir in den Narita Express, der uns nach Tokyo fuhr.
Wow die vielen Leute.. Rush Houhr in Zürich ist grad glimpflich.. Ok es war Mittagszeit, aber wir mussten schon aufpassen, dass wir einander nicht verloren haben.
Wir stöberten durch die Japanischen Kulinarischen Angebote…
Wow super Dumplings 🙂
Mit dem Shinkansen fuhren wir durch wunderbare grün gesättigte Landschaft mit Highspeed nach Nagono wo wir unser Hotel bezogen und uns eine Dusche gönnten:-)

Wieder zurück in der Heimat

Der Tagesflug war ganz schön lange. Zum Glück war das Essen besser, welches wir bei Swiss erhielten, kein Vergleich mit dem grusligen Essen bei Air New Zealand:-) Fotos bearbeiten auf dem Laptop bis der Aku tot ist, 3 Filme gucken, wieder Essen und irgendwann waren dann die 12 Stunden über den Wolken vorbei:-)

Eine nette Flightattendant beschenkte mich mit chinesischem kalten Schwarztee, welcher vermutlich niemand trinkt ausser mir:-)

In Kloten wurden wir von meinen Eltern, Bruder mit Frau und Kind, meinem Cousin mit Frau und meinem Gottenkind herzlich begrüsst. Freu, die Familie wieder zu sehen und mega herzig die Kinder mit den  Schweizer T-Shirts, welche Isi zur Abholung designed hatte. Mit Schweizer, Bündner und dem Baselbieterfähnli wurden Paule und ich empfangen. Es gab natürlich noch eine Gutzischachtel voller Änisbrötli:-)

Da der Empfangsbereich in Zürich geschrumpft ist und viele Leute nun auf viel weniger Platz die Leute empfangen begaben wir uns zu einem Welcome Drink in den Food Court und stiessen auf unsere Rückkehr an.

Genial dieser Empfang. Danke vielmals:-)

Auch euch liebe Leser danken wir für das Lesen unseres Blogs.

Jetzt heisst es erstmal wieder Alltag in der Schweiz und Geld verdienen für die nächste Reise.

 

 

Unsere Tage in Shanghai

Hups sind wir müde.. Immerhin habe ich es geschafft Herr der Ringe Teil 3 zu schauen ohne die Augen zuzuklappen. Schlafen kann man dies im Flieger eh nicht nennen, maximal Dösen. Das kulinarische Angebot der Air New Zealand  mundete unseren Gaumen nicht:-(

Irgendwann waren die 12 Stunden Flug beendet und wir landeten im dicken Nebel in Shanghai. Die Immigration war schnell erledigt und wir haben nun Chinesischen Boden unter den Füssen. Nachdem wir den Bankomat um ein paar Yuan geplündert hatten, suchten wir ein Taxi, welches uns im Morgenverkehr in gut einer Stunde zum Astor House Hotel fuhr.

Hier hatte Paule eine Zimmer für uns gebucht und wir konnten es sogar schon beziehen:-) Richtiger Luxus zwei 160 Betten, Kamin, TV, Pult, Minibar, Kühlschrank, riesiges Badezimmer und sogar noch ein Vorzimmer und dies alles in einem Kolonialstyle eingerichtetem Haus.

Nachdem wir uns andere Klamotten angezogen hatten ging es nach draussen zum Bund, einer Meile  mit 22 wunderbar alten Kolonialhäuser, welche den Fluss Huangpu säumen. Auf der Gegenseite lockt Pudong mit seinen futuristischen und hohen Wolkenkratzern.

Wir assen ein Subway Sandwich und unterquerten den Fluss Huangpu mittels eines Sightseeing Tunnels. In dem Tunnel geht es ein paar Rolltreppen abwärts und man steigt in kleine Gondelähnliche Kabinen ein. Diese fahren einem durch den Tunnel, welcher abwechslungsreich ausgeleuchtet wird. So à la Geisterbahn an der Messe muss man sich dies vorstellen. Für gewisse Exilchinesen aus Kanada in unserer Kabine war dies ziemlich scary???

Drüben angekommen bestaunten wir die modernen Hochhäuser und wollten natürlich wissen was sich alles in diesen Häusern verbirgt. Neben dem Oriental Pearl Tower und den anderen Gebäuden, welche im Skyfall James Bond Film vorkommen, entdeckten wir ein riesiges neues Shoppingcenter à la Hong Kong mit vielen Restaurants und jenstem Luxus. Alle grossen und teuren Marken waren dort vertreten. Aber mein Vorhaben ein neues Iphone4 Carbon Cover zu kaufen scheiterte.Anscheinend gibt es sowas nicht in China.. @Grisch, Regi, Bellesoeur es geht nichts über Carboncovers;-) Aber ich glaub das muss ich zuhause kaufen.

Als sich die Sonne langsam dem Horizont zuneigte fuhren wir durch den Sightseeing Tunnel zurück auf die andere Seite und suchten unser Hotel auf.

Bevor wir  ins Bettchen legten, suchten wir uns noch was Essbares. Das empfohlene Restaurant in der Nähe gab es leider nicht mehr. Naja wir endeten in einem Restaurant mit bebilderter Speisekarte. Wir waren extrem froh über die fotografierten Speisen, denn Chinesische Schriftzeichen lesen, das überlassen wir den Profis. Paule bestellte Chicken mit Peanuts und ich ein Tofu mit Gemüse. Paule erhielt ein Chicken mit sehr viel Chilischoten, oder war es Chilli mit Chicken? Auf alle Fälle ein mega feines Gericht. Auch mein Tofu war o.k.

Nun waren wir super froh, als wir uns ins Bettchen legen konnten und nach über 24h auf den Beinen schliefen wir sehr schnell ein.

Wow richtig gut geht es einem, wenn man ausgeschlafen ist:-) Zum Morgenessen ein Costa Café und irgend ein Gebäck, dazu das Laptop um Fotogalerien zu erstellen.

Weil das Wetter so schön war, beschlossen wir eine Huangpu Schiffahrt zu machen. Wir kauften uns die Tics für die 90 minütige Fahrt. Danach bummelten wir durch die lebendige Altstadt zum Yuyuan Garden. Eine Oase der Ruhe mit vielen Pavillons, Teichen und Brücken, und Steinen beinahe wie ein Labyrinth. Nun waren wir durstig und besuchten das nahe Teehaus aus dem Jahr 1784 auf. Das Teehaus thront inmitten eines Teiches und wir mussten über die ominöse Brücke mit neun Biegungen gehen. Wir genossen herrlichen Jasmin und jungen Grüntee. Das Ganze wurde wie wir es in Hong Kong im Teemuseum lernten zubereitet und wir tranken gut eine Stunde Tee. Unser Körper hatte nun genügend Flüssigkeit getankt und wir gingen zur Bootstation. Dort warteten wir bis ca 15:30h und konnten dann unser Boot besteigen. Mit noch ein paar anderen Touris und Einheimischen teilten wir das Sonnendeck und knipsten die alte Häuserfassade entlang des Bund und die gegenüber liegenden, im Sonnenlicht funkelnden Wolkenkratzer von Pudong. Auf dem Huangpu herrscht reger Schiffverkehr, kleine Schlepper, welche vor Last beinahe untergehen fahren flussaufwärts, abwärts kommen grössere schnell fahrende leere Schiffe. Ab und zu ist auch ein gigantisches Kreuzfahrtschiff zu sehen.

Wieder zurück an Land, wurde es langsam dunkel und wir wollten unserem Magen etwas gönnen. In der Altstadt genehmigten wir uns neben dem Teehaus Dim Sum/Buns oder Dumplin wie die Teigtaschen mit unterschiedlicher Füllung auch immer heissen.

Mit vollem Bauch schlenderten wir der Wasserfront des Bundes entlang und knipsten Fotos der gegenüber liegenden Pudong Wolkenkratzer. Zum Glück haben wir ein Stativ gekauft, welches super Dienste leistet.

Huch schon so spät, wie kann dies uns passieren? Aha die lieben Hotelangestellten haben im Vorzimmer die dicken Vorhänge gezogen und um 9h war es finster wie um 6h in der Frühe. Schnell unter die Dusche und den Tag nutzen. Heute gab es Muffin und Cappucino im Starbucks und wir bearbeiteten noch gut 2h Fotos. Nun wollten wir den Blog veröffentlichen und stellen, fest, dass die Chinesische Firewall unsere Blogseite blockiert:-( Tja so müsst ihr euch leider auf die weiteren Blogs warten. Es gibt da noch die Möglichkeit mein lieber Kollege Grieche zu beauftragen. Welcher diesen wertvollen Job für euch Leser erledigt. @Grieche ganz vielen Dank für das Veröffentlichen von unseren Blogs, welche wir Dir per Mail zusenden.

Auch Picasa ist blockiert. Deshalb gibt es erst wieder Fotos, wenn wir zuhause sind.

Mit unserem Fotoequipment ausgerüstet ging es zur nächsten Metro Station, gut 20 Minuten entfernt. Zum Glück konnten wir eine Tageskarte am Schalter lösen und die Angestellte sprach sogar gutes Englisch:-)

Als erstes schauten wir uns den Jingan Tempel an. Ein buddistischer Tempel, welcher ein Buddha aus 12 Tonnen Silber beinhaltet und von einer Reihe Hochhäuser umgeben ist. Die Aussenmauer wurde zu Shops umfunktioniert. Wir wanderten dann ein wenig durch die Strassen bis zur Französischen Konzession. Dort haben wir viele Cafés entdeckt und genehmigten uns zum Mittagessen ein Baguette 🙂 Danach schlenderten wir durch den Park und entdeckten Strassenschilder, die auf Chinesisch und Französisch angeschrieben sind. Hübsche Villen und viele internationale Restaurants säumten die Strassen.

Unsere Beine waren nun langsam müde vom Betonhalbmarathon und wir müssen noch unser Geld ausgeben. So statteten wir den Elektronikshoppingmalls einen Besuch ab und kauften uns für gut 60CHF zwei 32 GB SD Karten für unsere Kameras. Danach ging es zum Hotel zurück uns für den Ausgang zu rüsten. Meine Reisegarderobe ist für den asiatische Ausgang leider nicht genügend gut ausgestattet und extra Schuhe und nobles Röckchen kaufen ist mir doch zu aufwendig. Schwarzes T-Shirt und die schwarzen Hosen müssen genügen. Das Stativtäschchen wurde zu meiner Handtasche inklusive Inhalt. Paule zog sich sein verknittertes Hemd über und wir machten uns auf den Weg ins Hyatt Hotel. Dort fuhren wir mit dem Lift in den 32. Stock in die Vue Bar. Coole Aussicht hat man von dort Oben auf den Bund, Pudong und auf den Fluss. Leider musste ich mein Stativtäschen abgeben:-( Naja immerhin ist Ladies Night und so bekam ich zwei Getränkegutscheine:-)

Wir setzen uns an die Bar und bestellten Cocktails, welche in witzigen leuchtenden Gefässen mit Lämpchen @Isi es sind Lämpchen wie Du sie in den Gummiballen hast, mit welchen Alina spielt.

Wir genehmigten uns dort ein Snack und plauderten ein wenig mit einer Chinesin, welche in Singapur lebt und für ein paar Tage ihre Eltern in Shanghai Besuchen kommt. Sie residiert im Hyatt.. Nicht schlecht.. Die lieben Chinesen müssen Geld haben.. Auch was die sich alles leisten um sich hübsch anzuziehen. Immer edel rausgeputzt à la England und Hong Kong. Es war noch witzig mit ihr zu plaudern. Sie erzählte uns dass sich ihre Eltern Sorgen machen, da sie mit 29 Jahren noch keinen Mann habe und im Ausland lebe. Wir wollten dann noch die Frischluft im 33. Stock geniessen, wo es sogar ein Jacuzzi gab. Leider löschten die Shanghaier um 22h ihre hübsche Beleuchtung der Häuser. Tja so gab es leider keine Fotos von oben bei Nacht:-( Müde schlenderten wir ins Hotel zurück und legten uns schon bald ins Bett.

Das selbe Ritual am Morgen…Starbucks und Laptop, retour ins Hotel um den Laptop zu deponieren und mit Kamera ausgerüstet in Richtung Metro zu gehen. Wir fuhren mit der einen Linie zur Haltestelle, wo die Maglev losdüst. Die Maglev ist die Magnetschwebebahn, welche den modernen Flughafen mit der Innenstadt verbindet. Im Nu beschleunigte diese Zug auf 300 km/h und nach wenigen Minuten war der Flughafen erreicht. Dort nutzen wir die Chance um Leute zu beobachten, welche ihren Flug nach Frankfurt hatten. Ihr Handgepäck wird nicht gewogen. Auch die Shoppingmöglichkeiten nach dem Checkin sind vorhanden. So können wir hoffentlich doch noch ein paar Souvenirs aus China mitbringen. Taktisch werden wir wohl all unsere schweren Sachen in die Jackentaschen packen und hoffen wir kommen ohne Übergewicht zu bezahlen durchs Einchecken. Immerhin haben sie das Handgepäck nicht gewogen und so hoffen wir das dies bei unserem Swissflug am Sonntag Morgen auch nicht der Fall sein wird.

Um dieses Wissen reicher fuhren wir mit der Maglev zurück und nahmen die Métro zum People Square einem grossen Park inmitten der Stadt, welcher früher eine Pferderennbahn war. In einem vegetarischen Restaurant assen wir unseren Lunch. Obwohl wir 3 Menus bestellten wurde Paule nicht wirklich satt. Der Arme macht in China Diät oder muss sich wohl 6 Menus bestellen um satt zu werden. Nun pilgerten wird über den Peoplesquare und stellten fest, dass es im Sommer mega heiss sein muss in dieser Metropole. Es herrscht noch immer Winter für die Bevölkerung, aber man kann bei 23 Grad locker im T-Shirt und kurzen Hosen umherpilgern. Im nahen Exhibtions Center schauten wir uns die Ausstellung über den Stadtbau an. Wahnsinn was die alles mit Shanghai vorhaben. Es gab dort eine Halle so gross wie eine halbe Turnhalle, welche ein Model der ganzen Stadt zeigt. Viele Wolkenkratzer, kleine Siedlungshäuschen, Strassen, Wasser etc. Gigantisch…. Wir glauben wir müssen in 20 Jahren nochmals nach Shanghai reisen um zu sehen wie sich die Stadt gewandelt hat.

Auch haben die Chinesen ein gigantisches Projekt für einen Tiefseehafen geplant. Eine 35km lange Brücke übers Meer soll das Festland mit dem Containerhafen verbinden. Auf alle Fälle wird es spannend, China in den nächsten Jahren zu beobachten.

Nach der Ausstellung wanderten wir der Fussgängerzone von Shanghai entlang, welche aufgrund eines Statikfehlers entstand. Die Strasse zwischen dem People Square und der Nanghing Road hat seit dem Bau der Metro zuwenig Tragkraft für Autos. Weiter ging es durch die Reste der Altstadt. Wir pilgerten durch ganz enge Gässchen und standen den Leuten beinahe in ihrem Wohnzimmer. So lebten wohl alle Leute in Shanghai noch bis vor 30 Jahren.

Abendessen wollten wir in einem im Reiseführer empfohlenen Restaurant in Pudong. Wir genossen  im 10. Stock eine super Aussicht und ein mega feines Essen. So viel Essen für 250Y …. Mhhh so werden wir wohl unser Geld nicht so schnell los… Naja es bleibt noch ein ganzer Tag um Shanghai zu geniessen und Geld auszugeben. Nach dem Essen eilten wir zur Wasserfront und klappten das Stativ auf, um den hübsch beleuchteten Bund zu fotografieren. Leider schlug es 22h und die Beleuchtung wurde abgeschaltet:-( Sniff schon wieder so spät.. Tja so begaben wir uns halt per Metro zurück zum Hotel.

Unser letzter Tag in Shanghai ist gekommen. Wie immer am Morgen gut 2h Fotos bearbeiten. Nun ging es gleich das Tagesgepäck packen.. Fotoausrüstung, Stativ, Kamera, Objektiv und dann los zur Metro. Heute hatten wir hohe Ziele. Wir wollten die Stadt von ganz oben sehen und so machten wir uns auf den Weg nach Pudong. Als erstes machten wir uns an die Aufgabe den Bund mit den hübschen alten Häuser bei Sonnenlicht zu knipsen. (Wir mussten uns beeilen bald war Mittagszeit und nur am Morgen scheint die Sonne an die Gebäude)

Nun wurden wir Geld los, da wir uns den Pearl Tower leisteten. Dies ist der runde Fernsehturm von Shanghai, das erste Hochhaus auf der Pudong Seite.  Wir wurden aufwärts auf 263m gefahren. Von hieraus bestaunten wir die 360° Sicht auf Shanghai. Leider konnten wir aufgrund des Smogs das Ende der Stadt nicht sehen. Auf 342m der höchsten Aussichtsplattform des Towers mussten wir uns so komische Schuhhäubchen anziehen und kamen uns vor, als ob wir im Weltraum seien. Das ganze wurde ja auch als Raumkapsel vermarktet:-) Als letztes wollten wir uns den Skywalk auf 262 Meter noch anschauen. Schon imposant, wenn man abwärts durch die Glasplatten schaut und dort unten die winzigen Autos und Menschen sieht.

Anschliessend ging es wieder über den Fluss in die Altstadt. Wir wollten nochmals Tee trinken und uns welchen kaufen. So wurden wir immerhin unser Geld los und mussten noch ein wenig mit der Kreditkarte nachhelfen. Guter Tee ist richtig teuer…  Diesmal hatte es in der Altstadt mega viele Leute aber wir hatten Glück und konnten den Tee im Teehaus mit Aussicht aus dem 1. Stock geniessen:-)

Jetzt wurde es schon langsam dunkel und wir furhen mit der Metro nach Pudong. Unsere Mägen wollten noch was Essen. Um Zeit zu sparen assen wir bei Burger King unser Abendessen. Frisch gestärkt knipsten wir die schön beleuchteten Gebäude des Bundes. Nun wollten wir auf das höchste Gebäude der Stadt. 492 Meter ging es mit einem schnellen Lift in den 94. Stock. Von dort aus mit einem anderen Lift noch bis in den 100. Stock. Hier hatten wir eine gigantische Sicht auf Shanghai und konnten dank den Lichter erahnen wie gross Shanghai ist. Einfach unglaublich und gigantisch.. Als wir uns satt gesehen hatten fuhren wir wieder zurück in den 94. Stock und genossen dort ein Bierchen mit super Aussicht.

Gegen 21:30h verliessen wir dieses Gebäude und fuhren zurück zu unserem Hotel. Nun hiess es packen. Mein Rucksack wurde schön zusammengestossen um möglichst viel reinzubekommen. Ein paar Kleider und Turnschuhe musste ich dort lassen. Zum Glück hatten wir eine Waage in unserem Zimmer und konnten somit das Gewicht der einzelnen Gepäckstücke genau bestimmen.

Als alles gepackt war gab es für uns noch ein paar Stunden Schlaf bis um 5:30h der Wecker klingelte. Um 6:15 stand unser Taxi bereit und fuhr uns in schnellem halsbrecherischem Tempo die 40km zum Pudong Airport. Dort mussten wir noch 10 Minuten warten bis der Checkin Schalter geöffnet wurde und wir hatten diesmal Glück. Die prall gefüllte Laptoptasche wurde nicht gewogen. Diverse Bücher haben wir in Jacken und Hosentaschen versteckt. Unser Handgepäck war mit mit 10kg nur wenig über der Limite. Die Antwort ob wir Laptops und Cameras drin haben konnten wir bejaen und so waren wir durch:-)

Nun noch die Security Durchleuchtung und die Immigration und jetzt waren wir bei den Gates. Noch ein Capuccino zum Frühstück und dann shoppten wir ein Teeset und Tee mit dem letzten Geld und berappten die Differenz mit der Kreditkarte. Nun konnten wir unser Gepäck beinahe nicht mehr in die Hände nehmen. Glücklicherweise stand unser Flugzeug schon bereit und wir konnten Platz nehmen und alle Gepäckstücke verstauen. Gegen 9:50h verliess der Airbus Shanghai und vor uns lagen 12h Flugzeit Richtung Heimat.

 

 

 

 

 

Die letzten Tage in Neuseeland

Heute wurden unsere Schlafsäcke, Mätteli und auch das Zelt auf der Wäscheleine ausgiebig lange getrocknet. Unsere Schlafsäcke und die Mätteli wurden auf kleinstes Packmass zusammengerollt und verstaut. Mit der Fähre ging es auf die andere Seite der Bay of Island und südwärts in Richtung Auckland. In Whangarei stoppten wir für ein Kaffee. Als nächstes galt es die Toll Station auf dem Highway zu umfahren und schon bald waren wir in Albany wo wir beim Icebreaker Outlet Halt machten. Leider war hier das Schnäppchenjagen nicht mehr so günstig wie in Otaki.

Den Weg zur Jugendherberge in Auckland fanden wir auf Anhieb. Paule ist unterdessen zum Navigationsprofi herangereift:-)

Falls ihr mal Ferien mit Paule plant gebt Paule eine Strassenkarte und ihr könnt das Navi sparen.

Jetzt entleerten wir unser Auto und schleppten unser Gepäck in den zweiten Stock in unser Zimmer. Mega viel Gepäck. Ich entleerte meine Rucksäcke und begann alles auf einen Haufen zu schmeissen. Unglaublich viel Ware. T-Shirts schmiss ich weg und packte alles, was wir Babsi geben wollten auf die Seite.

Nun pilgerten wir noch in die Stadt und umrundeten den Hafen mit seinen grossen teuren Yachten. @Adi Danke für die coole Empfehlung:-)

Auf dem Rückweg in die Jugi kauften wir uns noch rasch das Nötigste für das Abendessen ein. Oben auf dem Vulkanberg angekommen bereiteten wir unsere Guacamole zu, schnippelten Pepperoni und öffneten den letzten Käse aus Akaroa. Oliven, Nacchos und ein paar Scheiben Brot begleiteten unsere letzten Bierchen.

Nach dem Abendessen widmete sich Paule der Wäsche, währenddem ich einen Zitronenkuchen für Babsi backte.

Nach ein paar Runden Fotobearbeiten war es dann schon Bettzeit für uns.

Was ist dies für ein nerviger Alarm… jujuju…jujuju… jujuju… please go behind the line….Dieser Alarm weckte uns aus dem Schlaf und wir wussten nicht recht ob das eine Tsunami Warnung war oder sonst was lästiges. Zumindest raubte dieser Alarm unseren Schlaf:-(

Um 7h beschloss ich dann aufzustehen und genoss es mal wieder nicht unter Zeitdruck mit Warmwasser duschen zu müssen.

Zum Zmorgenessen gab es Tee da unser Kaffee schon aufgebraucht ist. Wir trauten unsern Augen nicht, es regnet mal wieder. O.K so packten wir unsere Regenschirme ein und fuhren die letzten Kilometer, um das Auto zurückzugeben durch die Stadt. 7296 Kilometer haben wir mit unserem Auto zurückgelegt. Nun liefen wir zu Fuss im Regen Richtung Hafen und verschwanden im nächsten Kaffee, um dem Regen zu entkommen. Wir beschlossen bei dem schlechten Wetter in das empfohlene Martime Museum zu gehen. Hier bestaunten wir die Geschichte der Seefahrt, der ersten Siedlern, den Americans Cup und die Segellegende Peter Blacke mit vielen Schiffen und allem zugehörigen Arsenal.

Um 12:30h verabredeten wir uns mit Babsi, welche uns abholen kam. Die Regenwolken hatten sich in der Zwischenzeit verzogen und machten der Sonne Platz.

Mit Babsi fuhren wir in den Cornwall Park wo wir einen Hightea genossen. Klassischen Tee mit Scones und anderen Leckereien, welche vor uns aufgetürmt wurden. Anschliessend wanderten wir über die Schafweide zum Gipfel und genossen die herrliche Aussicht auf die Stadt und die Umgebung von Auckland. 17:30h war nun ein wenig früh um schon im Italienerrestaurant Abendessen zu gehen. Wir gingen noch ein Apéro Bierchen trinken und plauderten ein wenig. Als dann Zeit war fuhren wir schnell bei der Jugi vorbei ,wo wir unser Te Koko Wein aus dem Kühlschrank holten. Nun war es Zeit zum Italiener zu gehen. Wir warteten recht lange auf unsere Vorspeise und dann nochmals so lange auf die Hauptspeise. Die Pizza war dafür Weltklasse und der Te Koko eine Klasse für sich. Nach einem Glas gaben wir den Resten des Weins Babsi ,welche auch Gefallen an diesem edlen Tröpfchen hat.

Babsi fuhr uns zur Unterkunft, wo wir unser Campingtischli, die Stühle, den Kuchen etc abgaben. Dann verabschiedeten wir uns von ihr.

Zurück in der Unterkunft galt es nun alles in den Rucksack zu packen, respektive zu quetschen. Ich habe natürlich keinen Platz für die Pfannen einkalkuliert, welche auf dem Hinweg Paule im Gepäck hatte. Er hat sich noch das Zelt dazugekauft und bangt um Übergewicht. Ich selber habe im Handgepäck kein Platz für die Pfannen da ich noch mein Objektiv und die Kamera hab.. Mhh mal schauen wie ich das anstelle.

Wie immer bin ich gegen 7:30h aufgestanden und widmete mich erneut dem Handgepäck.. Grrr da passt einfach nicht alles rein:-( Meine grüne Tasche @Sändy super praktische Tasche, macht einen zu überfüllten Anblick, wenn ich mit dieser auch noch am Flughafen aufkreuze.

Unsere letzten Essens und Materialüberbleibsel verschenkten wir beim Frühstück ein paar Deutschen, die beiden Essensschalen @Jon und Isi eure Empfehlung von Mucheln, haben sie als einziges nicht angenommen.

Wir packten unser Material ein und begaben uns in den Storrageraum ,wo wir die Gepäckstücke einstellten. Mit den Notebooks im Gepäck gingen wir Downtown und halten Aussschau nach einen Duffelbag, wo ich meinen Rucksack unterbringen könnte und die Pfannen als Handgepäck noch dazupacken kann.

Wir pilgerten der neu gestalteten Hafenmeile entlang und genossen die windige Aussicht auf das Meer und die Boote, welche draussen segelten.

In einem feinen Tapas Restaurant genehmigten wir uns einen kleinen Lunch. Nun wurden die Souvenirläden nach Kiwisouvenir durchstöbert. Wir verglichen die Preise und kauften mal nix. Auf dem Weg zum Skytower habe ich die wunderbarsten Kiwisouvenirs entdeckt, aber leider hab ich keinen Platz für einen 30cm grossen Stofftierkiwi. Und in der Hand diese Stofftierchen mitschleppen ist auch nicht so das Ding, hätte es einen Direktflug gegeben dann hätte es möglicherweise anders ausgesehen

Auf dem Skytower genossen wir die herrliche Rundumsicht von 360 Grad auf die Stadt, Bucht und das umliegende Land von Auckland. Auf gut 200 Meter konnten wir noch ein wenig mit den Scheiben posen und ein paar gute Schnappschüsse knipsen.

Danach begaben wir uns wieder in die Stadt und fanden noch ein Duffelbag, wo Paules Rucksack reinpasst. Ein Feierabend Bierchen genehmigten wir uns diesmal am Hafen in einer Bar mit Blick aufs Meer. Wir verabschiedeten uns vom Meer und gingen bergwärts mit Halt bei Souvenirshops wo wir Miniformat Souvenirs kauften.

Wir beschlossen uns nochmals ein leckeres neuseeländisches Beef zu genehmigen und assen stylish ein Steak mit Kartoffeln und Salat und tranken ein Gläschen Wein. Gesättigt, Paule nach dem Gingerpudding Dessert und dem Espresso, wanderten wir bergwärts zur Unterkunft. Hier packten wir nun alles um und zogen uns flugtaugliche Kleidung an. Per Taxi fuhren wir mit unserem schweren Gepäck zum Flughafen. Hier erlebten wir ein richtiges Eincheckprozedere..

Die alte Dame am Checkin Schalter nahm es übergenau. Das Bein unterstützen beim Gepäckwiegen zeigte beinahe Wirkung @hermano Du hast mir doch mal von diesem Trick erzählt.. Leider sah sie mein gebeutes Bein..Mein Rucksack war mit 21kg vollkommen im Rahmen, aber leider konnte ich kein einziges Gepäckstück mehr in den Rucksack packen, der war einfach zu voll mit Kleidern und Material. Die alte Dame nahm mir sämtliche Zündhölzli ab, welche ich im Rucksack hatte. Strange bis anhin hatte ich bei Zündhölzi nie ein Problem gehabt. Auch die MSR Fuel Bottel wollte sie mir wegnehmen.. Naja 60NZD wegschmeissen???

Nun wog sie noch unser Handgepäck und meine 14 kg waren der guten Dame doch zu viel. Nun gab sie uns die Möglichkeit sämtliche schweren Gegenstände aus dem Handgepäck zu entnehmen und separat zu packen. Wir entnahmen unseren Taschen sämtliches elektronisches Equipment. Fotokameras, Objektive, Zubehör etc seien von der 7kg Handgepäcklimite ausgeschlossen, meinte sie. Sie wunderte sich auch nicht, dass Paules Laptoptasche über 5kg wog … Ein paar schwere Bücher stopften wir noch in Paules Gepäcksack, wo schon sein schwerer Rucksack drin lagerte. O.K wir dachten, jetzt haben wir es geschafft. Nun zerrte die gute alte Dame uns zum Oversize Schalter. Hier mussten die Rucksäcke gescannt werden, da ich ja einen Brenner drin habe. Dem guten Mann beim Scanner habe ich erzählt das ich einen Whisperlighter mithabe. Er wusste scheinbar dass eine Flasche dazugehört und fragte mich ,wo ich die habe. Ich habe ihm gesagt, dass die alte Dame diese eingezogen habe. Er war richtig erstaunt und beschaffte mir die Flasche wieder da die alte Dame übervorsichtig war. Immerhin habe ich die Flasche und deren Wert von 60 NZD nicht verloren. Als dann auch Paules Gepäckstück gescannt wurde rief die eine Lady aus, da er 27 kg wog. Wir haben ihr erklärt, dass uns die alte Dame gesagt hat, wir sollen die Bücher in das grosse Gepäckstück packen. Naja so entfernten wir diese Gegenstände wieder und ich war wieder mit 14kg Handgepäck unterwegs. Paule sichtlich genervt und ich froh, dass ohne Zuschlag zu bezahlen mit der Verwirrung und der Umpackerei durchgekommen sind. Nun war auch schon bald Zeit um zu boarden. Somit blieb leider keine Zeit mehr um noch ein letztes Souvenir zu kaufen. Tja wer weiss evtl. beauftrage ich Babsi, wenn sie das nächste Mal in die Schweiz kommt mir ein Kiwi mit Realsound mitzubringen… Naja gegen Mitternacht haben wir unseren Platz im Flugzeug einnehmen können und die Maschine startete Richtung Shanghai.

Bay of Islands

Heute ging es wieder Ewigkeiten bis das Zelt getrocknet war. Gegen 10h verliessen wir den Campground und fuhren durch den Kauri Wald, um eine Baumgruppe mit dem Namen 4 Sisters und dem zweitgrössten Kauribaum Neuseelands anzusehen. Zu diesem Bäumen führen Spazierwege durch den hübschen Wald. Gigantisch war der zweitgröste Kauribaum von Neuseeland, so gross dass er kaum auf ein Foto passte.

Nach gut einem Kilometer Fahrt war auch der höchste Kauribaum von Neuseeland erreicht und wir bestaunten diesen riesigen Baum. Nachdem wir von Kauribäumen gesättigt waren, liessen wir den Wald schon bald hinter uns und fuhren weiter Richtung Nordosten. Bei einem Knobelspielladen 4 km abseits der Haupstrasse mussten wir Halt machen, um diese leidenschaftlichen Knobler mit ihren Sammlungen an Holzspielsachen zu besuchen.

Danach ging es weiter nach Opononi, wo wir einen Kaffee mit Sicht auf die grössten Sanddünen von Neusseland tranken. Bei einem Aussichtspunkt in der Nähe bestaunten wir nochmals die imposanten Sanddünen auf der gegenüberliegenden Meeresseite @Regi diese Dünen sind noch etwas grösser als Le Pilat bei Arcachon.

Nun fuhren wir bis nach Opua und nahmen dort die Autofähre, welche uns auf die andere Seite der Bay of Islands übersetzte. Hier war es nicht mehr weit bis Russel, wo wir uns im Holiday Park Campground einrichteten. Nach dem Einkauf in der Stadt begannen wir Flammkuchenteig und Brotteig zu machen. Endlich ein Backofen. Nur leider stürzten sich gleich 3 Partien auf den Ofen, so dass wir Mühe hatten unser Flammkuchen richtig gar zu bekommen.

Immerhin hatten wir gegen 23h auch unser Brot gebacken und ein paar Fotos für euch zuhause ausgewählt und konnten in unsere Schlafsäcke kriechen.

Am nächsten Morgen hatten wir bereits nach dem Morgenessen begonnen Couscous zu kochen für den abendlichen Salat und sind deshalb beinahe in Zeitnot geraten. Um 10h mussten wir beim Hafen unten sein, da hier unsere Segelyacht Phantom wartete. Capitan Rick und seine Frau Robin begrüssten uns ganz herzlich. Nebst uns beiden kamen noch sechs Reisende aus Deutschland mit,  welche am Vorabend mit uns den Backofen teilten. Ein australisches Paar und die beiden Iren Martin und James vervollständigten die ‘Crew’ .

Leider war es windstill, als wir vom Hafen ablegten.  Wir sahen dank des glatten Meers Pinguine im Wasser und fingen sogar ein Seeforelle. Mit Hilfe des Motors sind wir zur Robertson Insel gefahren und haben dort in einer Bucht mit ganz vielen Lagunen Halt gemacht. Rick setze uns an Land über und wir hatten die Gelegenheit die Insel von Oben anzuschauen, indem wir 15 Minuten auf einen Hügel kletterten. Super Panorama Sicht hatten wir von dort oben über fast die ganze Bay of Islands. Um die Mittagszeit wurden wir wieder abgeholt. An Bord hatte Robin in der Zwischenzeit feinstes Mittagessen für uns zubereitet, welches wir in Form eines Buffetlunches an Deck offeriert bekamen. Spinat Feta Wähe, Rübli um zu Dippen Guacamole, Pfirsichchutney, wunderbares Brot mit Feigen und die frisch gefangene Forelle, welch ein Festmahl, dazu gab es Tee mit Zitronensaft zum Trinken:-)

Unterdessen ist der Wind aufgekommen. Als wir mit dem Essen fertig waren, wurden die Segel gehisst und wir durften das Boot steuern. Als wir das Boot wendeten, übernahm der erfahrene Segler Martin das Steuer. Wir waren ganz schön beeindruckt wie rasant man mit diesem Schiff segeln kann. Rick und Martin erläuterten uns ein paar Segelbegriffe und erklärten, dass es darum gehe ein Vakuum auf den Segel zu erzeugen damit man vorwärts komme.

Gegen 16h erreichten wir dann Russel und wir verabschiedeten uns von den sehr netten Segelgastgebern. Wenn Segeln in der Schweiz nur nicht so teuer wäre, dann würde ich das vermutlich auch mal versuchen:-)

Aber ich denke zuerst werden wir mal nach Irland zu Martin reisen und mal schauen wie es ist in kälteren Gewässern zu segeln.

Im nahen Supermarkt kauften wir BBQ Fleisch und nochmals ein wenig Bier ein. Auf dem Campingplatz angekommen bereiteten wir Couscoussalat zu und brutzelten unser Fleisch auf dem Grill. Anschliessend demonstrierten wir den interessierten deutschen Kollegen vom Schiff unsere Fotobearbeitungsprogramme auf dem Laptop. Paule ist der Meinung wir sollten von Adobe Prozente erhalten für unsere Kaufempfehlungen 😉 Bevor im Camp die Lichter ausgingen haben wir die besten Fotos vom Milfordsound hochgeladen.

 

Kauri Wald

Wir haben noch etwas an Zeit übrig und die grossen gigantischen Kauri Bäume, wollen wir uns schon noch ansehen. So fuhren wir nachdem wir in Piha den heiligen Lion Rock erklummen haben über viele windige Strässchen ca 5 Stunden in den Kauri Wald.

@Autofreunde unter euch, wer meint 250km seien hier vor dem Morgenessen zurückzulegen, den müssen wir enttäuschen. Die Maximalgeschwindigkeit ausserorts und auf Autobahnen beträgt 100km/h. Häufig kann man diese Geschwindigkeit aufgrund der Strassenbeschaffenheit oder eines vorausfahrenden Fahrzeuges nicht halten.

In Dagarsville stockten wir unsere Vorräte auf. Brot, im Falle wir keinen Backofen vorfinden, Speck und Hockey Pockey Schoggi.

Nun waren es noch gut 50 Kilometer bis zum Campingplatz. Den Holiday Park hatten wir verpasst und fuhren dann zum DOC Campground in Waipoua. Inmitten des Waldes auf einer Lichtung lag das Visitorcenter und dahinter der Campground.

Schnell war das flache Plätzchen für unser Zelt gefunden und das Zelt aufgestellt. Unsere Vorräte verstauten wir diesmal in unserer Kühltasche in der Küche. Dann begaben uns zu einem Apéro Bierchen zu unserem Zelt und genossen die Sonne.

Bald war Zeit um unsere Kürbissuppe zu kochen und wir gingen mit unserem Gemüse und der Küche (kleines Rucksäcken mit Pfanne, Brettchen, Kellen, Besteck und Gewürzen) zur Küche.

Dort angekommen entdeckten wir eine Hündin die uns unschuldig anblickte.. Mir kam dies sehr verdächtig vor. Normalerweise sieht man in Neuseeland keine Freilaufenden Hunde.

In der Küche war unsere rote Box geöffnet und die Dörrfrüchte lagen auf dem Boden. Aha ich wusste das muss ein Hund gewesen sein. Einmal um die Hausecke gucken und da fanden wir auch die Überreste unserer Hockey Pockey Packung. Der Hund hat eine verschweisste Verpackung aufgebissen und fast alle darin verpackten kleinen Schoggiriegel gefressen. Noch ein einziges Riegeli hat er uns überlassen. Naja nicht so schlimm, solang es nur die Hockey Pockey Schoggiriegel sind.

Wir begannen Speck anzubraten und das Gemüse für die Kürbissuppe zu schnippeln. Beim Kochen der Suppe stellten wir fest, dass wir unser frisch gekauftes Brot auch nicht mehr haben. Ein weieres Opfer des verfressenen Hundes. Glücklicherweise haben uns nette Österreicher ein Stück von ihrem Brot abgegeben, so dass wir noch Brot zum Frühstück haben.

Nach dem Abendessen gingen wir mit einem Maori Guide auf eine Abendspaziergang. Als erstes lernten wir wie man mit Flachs Freundschaftslilien flechtet. Nach Maori Tradition mussten wir dann unsere geflochtenen Blumen einander schenken.

Danach hörten wir den rufenden Kiwis zu und erhielten amüsante Informationen über die hiesigen emanzipierten Kiwiweibchen. Weil wir nur zu zweit auf der Nachttour waren, konnten wir mit unserer Maori Führerin im Auto losfahren. Sie hat uns zu verschiedenen Kauri Bäumen in der nahen Umgebung gefahren und uns etwas darüber erzählt. Anscheinend läuft ein Baumpflanzprogramm mit Japan und so wurden ganz viele Kauri Bäume von Japanern gepflanzt.

Zuletzt haben wir in einem stehenden kleinen Bach noch Aale beobachtet und sahen ein Wiesel durch den Bach schwimmen. Zum Abschluss sang sie für uns noch ein traditionelles Maori Lied und dann war es schon wieder Zeit zu schlafen.