Ferrara – Mesola 79km

Nach dem vollgeschlagenen Bauch am Zmorgenbuffet beluden wir unsere Velos. Da ist etwas nicht mehr gut, mein Gepäckträger steht etwas arg im Schiefstand. Tja da suchen wir doch in der Velofreundlichsten Stadt von Italien ein Velomech auf. In der Altstadt verwies und der Velomech Vitali Cicli zu Bikeafe, dieses Fahrradgeschäft hatte geöffnet und der Herr hatte auch einen Gepäckträgern, nur war kurz nach 9h kein Mechaniker anwesend, der komme um 10h. Wir spazierten noch etwas durch die Industriegegend, verweilten uns in dem grossen nahen Shoppingcenter und gingen gegen 10:15h langsam wieder zum Bikeafe. Vom Mechaniker noch keine Spur, der kam dann gegen 10:45h und nahm sich dann gleich meinem Velo an, welches einen neuen Gepäckträger erhielt. Die Montage war dann fix, aber das Problem war mein Rücklicht, da war mechanisches Handwerk gefragt. Mit zugeschnittenen und gebogenen Metallplättchen wurde dann mein Rücklicht wieder am Gepäckträger montiert und gegen 11:30h verliessen wir das Velogeschäft.

Via der Stadtmauer von Ferrara radelten wir zum Veloweg, der uns wieder an den Po zurück brachte. Ein Aufstieg auf den Damm von Po musste gemeistert werden und die Hitze war schon etwas gross, so dass wir uns eine Tenue Erleichterung gönnten. Nach wenigen Kilometern kam dann ein überdachter netter Picknickplatz, den wir gleich in Beschlag nahmen.

Danach folgten die letzten 60 Kilometer praktisch alles auf dem Damm, links von uns der Po und rechts Kulturland und Örtchen. In Berra wagten wir uns vom Damm in der Hoffnung ein Brunnen zu finden, aber als diese nicht auffindbar war, fuhren wir wieder auf den Damm hinauf, nahmen noch die eine oder andere Po Schleife mit und kamen kurz vor 17h in Mesola an. Ein kleines Nest, aber da haben wir uns in einem Bed & Breakfast ein Zimmer ergattert, wo wir aber erst nach 18h einchecken konnten. So vertrieben wir uns in der einzigen offenen Bar die Zeit bei einem Bier. Danach spazierten wir einmal um das Schloss und gönnten uns eine Pizza zum Abendessen. Ein kleiner Verdauungsspaziergang durch das Örtchen und zurück in unsere Unterkunft.

Mantua – Ferrara 108 km

Mantua haben wir kurz nach 8 Uhr verlassen und nach ein paar Veloweg Unsicherheiten sind wir auf die Veloroute del Sole gelangt. Durch Kulturlandschaft geradelt, Bisamratten gesichtet, unbemerkt unserem Mincio Flüsschen entlang geradelt, bis wir bei Malcantone den Po erreichten und der Mincio sich zum Po vereinte. Grosse Sandbänke konnten wir bestaunen und auch einen Fasan gab es zu beobachten. Wir gönnten uns nach 30km unser Zmorgen Brioche und verliessen den Po wieder. Auf dem Schutzdamm führte uns der Veloweg wieder etwas weiter ins Landesinnere, bevor wir in Ostiglia über eine der wenigen Brücken den Po überqueren konnten. Auf der anderen Seite in Revere sichteten wir ein Bänkchen und beschlossen Mittagshalt zu machen, man weiss ja nie, wann das nächste Bänkchen kommt. Paule überrollte beinahe eine Baby Schlange, welche sich auf dem Veloweg befand und wir sahen noch ein grosses Exemplar über eine gemähte Wiese huschen. In Bondeno verliessen wir den Po und folgten dem Canale di Burana, dort habe ich ein mittelgrosses Schlangenexemplar wohl mit dem Velo touchiert, welches sich in einer Kurve auf den Veloweg begab. Wir folgten einem Veloweg, der ganz weiss war, da viele Weidenbäume blühten und wir in Weidenwatte Schnee gepackt wurden. Danach ging es noch ca 4 Km in die Stadt Ferrara hinein. Nach dem Einchecken im Hotel waren wir hungrig und machten uns zur Tourinfo im Castel auf, wo wir mit ganz vielen Informationen und Karten für das Po Delta ausgerüstet wurden. Im Laden gegenüber deckten wir uns mit Gemüse und Früchten ein und gönnten uns noch Snacks:-)

Frisch gestärkt wanderten wir durch die Gassen von Ferrara bis es Cappellacci di Zucca gab und eine Torta di Tagliatelle. Ja ihr lest richtig, ein Pastakuchen 😉 @ Antonio den gibt es sogar auch in der süssen Variante:-)

Bussolengo – Borghetto – Mantua 67 km

Wow ein ausgiebiges Frühstücksbuffet gab es heute im Hotel und ich gönnte mit sogar ein Nutella Cornetto 🙂

Mit gefülltem Energiespeicher ging es schon bald aufwärts, oben angekommen konnten wir einen Blick auf den Gardasee erhaschen, bevor es wieder abwärts ging. @Sandra wir passierten sogar ein Ort Sandra und im Anschluss sogar Colà, fehlte nur eine Cola 😉

Plötzlich war das Verkehrsaufkommen sehr hoch und wir wunderten uns weshalb? Aha! Gardaland ist die Attraktion für die vielen Autos, das am Weg lag. Auf dem Weg lag auch ein Einkaufszentrum und wir füllten unseren Gemüsevorrat auf. Nach wenigen Velokilometern fuhren wir noch schnell zum Gardasee und erhaschten einen Blick auf das schöne klare türkisfarbene Wasser. Der Veloweg führte uns dann über die Touristische Porta Brescia, wo es von Touris am Markt wimmelte. So schoben wir das Velo durch die Menge und waren froh, als wir dem ebenfalls wunderbar türkisfarbenen Fluss Mincio entlang radeln konnten. Nach dem Stauwehr hat der Fluss seine Farbe und vor allem das Wasser verloren. Dafür haben wir ein mega grosses rotes Mohnfeld entdeckt, das uns als Fotosujet gelegen kam.

Bald haben wir das hübsche Örtchen Borghetto mit seinen Restaurants am Wasser entdeckt. Beeindruckend ist auch die Visconti-Brücke, welche zur Abhaltung der Venezianer von dem Mailändern gebaut wurde, damit die Venezianer nicht zum Gardasee vordringen konnten.

Weiter radelten wir dann dem Mincio Flüsschen weiter und hielten nach einem Bänkchen für den Mittagsrast Ausschau, nach 40km hatten wir einen knurrenden Magen, so, dass wir ein Weglager Picknick abhielten. Wir hätte ja auch die Karte konsultieren können, knapp 500 Meter weiter, gab es ein Bicigrill mit Picknick Tischen. Das nächste Mal schauen wir wohl beser auf die Karte, bevor wir uns ans Weglager Picknick machen;-) Zum Glück kam nun wieder das schöne türkisfarbene Wasser hervor, aber das wurde dem Fluss wieder entnommen der Veloweg führte uns an dem hässlichen Scaricatore Pozzolo Maglio Kanal entlang, bis kurz vor Gambarara. Dieser Kanal hatte kaum Wasser. Nach Cittadella kamen wir wieder ans Wasser, diesmal sogar über einen Damm über den Lago die Superiore und den Lago die Mezzo. Aber die schöne Farbe hatte der Fluss in dem See verloren 🙁 Wir machten an dem See noch ein XL Apfelstopp und verspiesen die letzten Bärentätzli. Danach radelten wir in die Altstadt von Mantua. Schon bald stiegen wir vom Sattel, üble Kopfsteine, diese Erschütterungen wollte ich meinem Velo ersparen und so schob ich es bis zum Hotel.

Nach der erfrischenden Dusche spazierten wir durch die Stadt und schauten uns die alten Gebäude an und gönnten uns in einem Restaurant einen Fenchelsalat mit feiner Pasta und ein lokales Dessert, sozusagen eine Japonaise – Torte mit Zabaione.

Trento – Rovereto – Bussolengo 95km

Schüttelbrot mit der gestrigen gekauften Konfiture und einem Teeli war unser erstes Frühstück. Kurz nach 8h schwangen wir uns auf das Velo und radelten schon bald der Etsch entlang hübsches Wetter aber im Schatten noch ziemlich kühl, zum Glück hatte ich mir meine Leggins übergestreift. Doch bald wurde es wärmer und ich verstaute diese im Gepäck. Nach gut 30km Fahrt erreichten wir das herzige Örtchen Rovereto, wo es einen feinen Cappuccino und ein Brioche gab. Frisch gestärkt schlenderten wir durch die Altstadt und bewunderten den Handwerkermarkt mit den hübschen Bonsai Bäumchen. Sattgesehen ging die Fahrt wieder zurück zur Etsch. Gegen 12h machten wir inmitten der Rebbergen, wo wir ein freies Bänkchen fanden Mittagsrast. Bald schon teilte sich der Veloweg und wir fuhren auf der linken Talseite vom Fluss abwärts. Spannende Signalisation, Veloweg ist angegeben, aber plötzlich standen wir vor einem verbarrikadierten Weg, den konnte wir Umfahren indem wir einen Rebstocks umfuhren 😉 Es ging dann mehrfach aufwärts, ab und zu durch den Wald und wieder durch Reben. Bald erreichten wir Dolcè, dort gönnten wir uns ein XXXL Apfel aus der Region und beschlossen noch etwas weiter zu fahren. Das Tal wurde nun sehr eng. Hohe Felswände umschlossen uns und wir radelten durch die enge Schlucht, wo es plötzlich ganz viele Fussgänger hatte. Spektakulär war die Schlucht Durchfahrt allemal. Unser Weg führte uns durch ein Dorf, wo sich die ganze Industriezone über mehrere Kilometer mit Steinabbau erstreckte. In Sega wechselten wir die Talseite und hatten mal den ersten etwas längeren Aufstieg zur Ciclopista del Sole zu bezwingen. Der Veloweg del Sole führte uns dem Kanal entlang nach Bussolengo. Unterwegs hatten wir immer wieder Aussicht auf das Valpolicella geniessen können. Zum Glück gab es in diesem Ort neben einem Hotel noch eine Pizzeria, wo wir uns verköstigen konnten und ein Glas Rotwein aus der Region probierten.

Bozen – Trento 65 km bei schönem windigen Wetter

Gestärkt ging es heute erst gegen 9:30h in Bozen los. Cooler Radweg dem
Eisack Fluss entlang. Wir machten beim Flagship Store von Salewa noch ein kurzer Stopp. Coole Artikel aber ziemlich pricy. Wieder auf der anderen Seite des Flusses ging es dem Etsch Radweg entlang immer schön gerade aus weiter. Hohe Felswände auf der einen Seite und Apfelplantagen auf der anderen Seite. So radelten wir ca 30 km weit, dann kam ein steifer Wind auf, und als wir ein freier Rastplatz unter der obligaten Weide erspähten, machten wir dort gerade Mittagsrast und gönnten uns Schüttelbrot zum Käse und dem feinen Mostbröckli vom Alpbad 🙂

Gesättigt hatten wir diesmal Glück und wir hatten 13km/h starker Rückenwind, der uns mit ca 30km/h oder noch schneller über den Damm schob und uns Speed bescherte, wo wir sogar Senioren Rennvelofahrer überholten und die EURO Velotour E-Bike Damen:-)

Bald war die Grenze zum Trentino passiert und es wechselte sich die Landschaft von Apfelplantagen zu Reben. Herrliches Dörfchen St. Michael an der Etsch musste noch als Fotosujet herhalten, und dann führte uns der Veloweg durch einen Auenwald, und plötzlich mussten wir gegen den Wind fahren, uii war das anstrengend, knappe 14km/h schnell waren wir plötzlich nur noch. Bald ging es dann wieder nach rechts und mit Rückenwind habe ich 40km/h hin gebracht, schon recht rasant so ebenaus:-)

Der Etsch entlang rollten wir nach Trento und checkten uns im Hotel ein. Im Anschluss ging es in die schöne Altstadt und wir schlenderten durch die Gassen und gönnten uns sogar ein Gelati, bevor wir uns ein Aperitivo genehmigten und ich das letzte Mal wohl Knödel zum Abendessen geniessen konnte.

Mals – Bozen bei 4° gestartet und bei 13° angekommen 102km

Das Wetter hat gar nicht so schlecht ausgesehen, als wir das erste Mal aus dem Fenster schauten. Wir waren früh auf den Beinen und mussten noch etwas Zeit bis zum Frühstück tot schlagen. Um 7:30h war es dann soweit und wir tankten ordentlich Energie.

Alles wurde in den Sacochen verstaut und ich zog mir die Gore-Tex Schuhe mit dicken Socken an die Füsse, Neben den Radelhosen noch Merino Leggins und die Gore-Tex Hosen rüber. Das Merino T-Shirt, Gilette und die Windstopperjacke hielten meinen Oberkörper warm. Ein Buff unter den Helm und Handschuhe an die Finger waren meine Startausrüstung. Es ging zu Beginn abwärts, via Laatsch nach Glurns, dem kleinen Städtchen mit cooler Stadtmauer. Die Sonne blinzelte uns noch etwas zu, bevor sie sich dann bald hinter den Wolken versteckte. Durch Naturschutzzone radelten wir nach Prad und schauten zum Stilfersjoch hoch, schon krass steil. Der Veloweg führte zu Beginn durch Apfelplantagen und danach praktisch der Etsch entlang. Nach ca 30km begann es zu regnen und wir hüllten uns in die Regenmontour, aber nach kurzer Zeit war der Spuck zum Glück vorbei und bald packten wir das Regenzeugs wieder ein. Nach gut weiteren 30km Fahrt kamen wir nach Meran, hier hatten wir den Plan uns in einem Restaurant aufzuwärmen, doch die Stadt war komplett mit Horden von Touris überfüllt, so dass wir picknickten, wohlbedacht unter einem grossen Baum, denn es begann wieder zu regnen. Der Regen vertrieb uns die leider die Touris nicht, sondern die pferchten sich nun in die Laubengänge der Stadt. Nach einem Sandwich und Spezialitätenkauf flüchteten wir aus Meran und rollten der Etsch entlang weiter nach Bozen. ca 11km vor Bozen begann es dann auch wieder zu regnen und nach 102km erreichten wir unser Hotel, genossen eine warme Dusche und spazierten durch die hübsche Stadt, welche nicht so überrannt war wie Meran. Schüttelbrote durften nicht fehlen und wir deckten uns mit 3 Exemplaren ein. Falls jemand von euch auch mal eins Backen möchte, hier gibt es ein Rezept. Zum Abendessen wollten wir uns nochmals Spezialitäten der Region gönnen und suchten das grosse und berühmte Gasthaus Vögele auf 🙂

Auf geht’s nach Italien mit sehr wenigen Velokilometern

Der grösste Teil der heutigen Tour absolvierte ich um in einer Regenpause von zuhause an den Hauptbahnhof zu radeln mit gut gefüllten Taschen.

Per Zug ging es via Landquart auf die RHB bis nach Zernez. Das Postauto hat uns schon erwartet und verstauten unser Gepäck und hängten unsere Velos an der Rückseite vom Postauto ein. Je höher wir uns dem Ofenpass empor schraubten, desto winterlicher wurde es. Auf der Passhöhe Susom Give war es schon winterlich weiss, bald hatte das Postauto die Höhenmeter vernichtet und es kam im Val Munstair das grün wieder zum Vorschein 🙂 Bald passierten wir die Grenze und das Postauto zirkelte durch Glurns hindurch bis es uns am Bahnhof Mals auslud. Die Velos waren von der Fahrt Sandpaniert und wir mussten sie zuerst mal etwas putzen, bis wir in die Pedale treten konnten und steile 100 Höhenmeter bis zum Hotel Sonne radelten.

Winterlich kalt war es hier draussen und wir zogen uns warme Kleidung und die Regenjacke über. Nun inspizierten wir bei heftigem Regen Mals. Flüchteten uns vor dem herabfallenden Nass in die Läden und beschlossen dann den Sentiro del Sole zu folgen. Wir hatten wirklich Glück und die Sonne kam tatsächlich hervor und wir konnten die hübsche Aussicht auf die umliegenden Städtli wie Glurns, Laatsch und Mals geniessen. Zu unserer Überraschung kamen wir auf einen Waalweg, keine Angst kein Waalfisch, sondern nur ein Weg einem Bewässerungskanal entlang. Diesem hübschen Weg folgten wir wieder nach Mals zurück und konnten immer wieder schöne Blicke ins Tal erhaschen und auf die umliegenden verschneiten Berge, welche langsam aus den Wolken hervorkamen.
Als sich die Sonne wieder hinter die Wolken hüllte war es merklich kühler und wir gingen schnell ins Hotel Sonne zurück uns aufwärmen, bevor es zum Abendessen nochmals raus ging. Dort genossen wir ein herrliches Vinschgauer Plättli zur Vorspeise und im Anschluss Knödel. Ich hatte sogar einen sehr feinen Brennesselknödel probiert:-) Retour machten wir noch eine kurze Tour durch die Altstadt vorbei an vielen Kirchtürmen und schnell wieder zurück in die Wärme.

Zurück in die Heimat

Ein Express Frühstück mit Kaffee in einem alten Kaffeehaus gönnten wir uns heute.
Ein paar Bergamotte Bonbons kauften wir als Souvenir von Nancy. Nun kauften wir uns Billete für die Rückfahrt in die Schweiz per Zug.
Gegen 10:31h fuhr unsere Zug in Nancy ab. Beim Einstiegen war das Veloabteil mit Velofahrer von Paris her schon sehr gut gefüllt. 6 Velos passen dort normalerweise rein. Mit unseren beiden waren es dann 7, welche dank Velotetris den Platz im Abteil gefunden haben. Im Abteil trafen wir zwei Deutsche Velofahrer, welche vom Schwarzwald aus nach Paris gefahren sind. Ein Doktorand, welcher soeben seine Doktorarbeit beendet hat und das Elsass per Rad entdecken möchte war auch dabei.
Ein 84 jähriger Rechtsmedizinier reiste mit uns mit nach Strassburg und wir redeten 3 verschiedene Sprachen.
In Strassburg hatten wir Glück und der Zug nach Basel fuhr gleich auf dem Gleis nebenan.
Gegen 14:30h kamen wir in Basel an. Nun ging Paule auf den Zug nach Zürich und ich rollte die letzten 19 Kilometer über den Asphalt das Ergolztal rauf. Besuchte meine Gotte und traf schliesslich zum Abendessen bei meinen Eltern ein.

Vor der Hitze nach Nancy

6:00h klingelte der Wecker und vor 7h begann die Tour. In Metz waren wir die ersten Gäste, welche die Boulangerie besuchten und schon bald radelten wir bei bestem Licht der Mosel entlang.
Durch Naturschutzgebiete und grosse Waldstücke mit Sicht auf das Wasser begleiteten uns gute 2 Stunden. In Pont-a-Mousson gönnten wir uns ein Cappuccino und folgten schon bald der Meurth. Bei einem einigermassen schattigen Bänkli rasteten wir und nun wurde es schon ziemlich heiss. Nun waren es noch gute 5 Kilometer bis nach Nancy. Nach 4h Fahrt trafen wir bei Gluthitze zur Mittageszeit in dieser Stadt ein. Als erstes suchten wir uns Schatten und tranken wohl 1,5 Liter Wasser.
Ein Eiskaffee durfte nicht fehlen. Abgekühlt und erholt machten wir uns auf den Weg zur Touriinfo und besichtigten die Sehenswürdigkeiten per Velo. Gegen 15h könnten wir im Hotel einchecken und kamen in den Genuss einer Klimanlage.
Gegen 17h wagten wir uns wieder raus und schauten den Platz Stanislas an. Recht pompös gebaut mit viel Gold und einem Arc, der hier Arc Here heisst.
Die Stadt Toren und die grünen Oasen ein kleiner Zitadellengarten und der Part de la Pepiniere guckten wir uns ebenfalls an und suchten uns ein eines Restaurant wo wir schon erste Elsässerspezialitäten Kosten konnten. Münster Chees mit Salat:-)
Wir wanderten nochmals durch die Gassen, nun war die Temperatur erträglich und setzten uns gegen 22h in ein Kaffee auf dem Platz Stanislas. Nun hiess es warten bis 22:45h. Nun begann das Spectacle eine Lichtshow auf dem Hotel de Ville und den anderen schönen Gebäuden. Die Lichtshow war sogar mit Musik untermalt, wir knipsten einiger Bilder und zeichneten Videos auf.
Eine halbe Stunde lang könnten das Spektakel angucken und begaben uns dann zurück zum Hotel, oder Kühlschrank, für leute, welche kein Fan von Klimanlage sind wie ich.

Zu heiss um Velo zu fahren

Auch das soll es geben. Wir verliessen Luxembourg kurz nach 8h und führen Südwärts. Ein paarmals müssten wir Umwege fahren, da die Strassen wegen Reperaturarbeiten gesperrt waren.
Plötzlich Stand vor uns ein Schild mit Frankreich und so wussten wir, dass wir nun in der Grand Nation waren.
Schön bald erreichten wir die ersten Dörfer und die erste Stadt Thionville, nach 38 Kilometer Fahrt Unterdessen war es schon brutzelnd warm und wir beschlossen Thionville anzuschauen und bei 37 Grad den Zug nach Metz zu nehmen. Für 7.20 pro Person führen wir per Zug nach etz, wo wir als erstes unser Hotel inmitten der glühenden Stadt aufsuchten. Nach einer Erfrishungsdusche das Sightseeing von Metz los. Ich glaube ich habe noch nie so viel Liter Wasser getrunken, wie an diesem Tag. Metz liegt wunderbar an der Mosel und hat gelbliche Häuser aus Chamottstein.
Bei dieser Hitze besuchten wir die grösste Kirche mit den meisten Fenster. Drinnen war es sehr schön. Auf dem Markt deckte ich mich mit Souvenirs und Früchten ein.
Nun wär Essenszeit und wir hatten genug an einem Salat.
Das Sightseeing ging nun weiter bis der letzte Sonnenstrahl weg war.